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Großvater

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1

Freitag, 6. Mai 2016, 09:34

Raptor 650 Anlasserleistung reicht manchmal nicht aus

Liebe Cagivaquattrostagiona und Cagivaquattrostagioni,

Bei meiner Raptor 650 reicht in unregelmäßigen Abständen (~500km?) bei Kaltstart die Anlasserleistung nicht aus.
Meist tritt dies auf, nachdem ich den Anlasser dummerweise zu kurz betätigt habe (also so, dass sie nicht ansprang/-spring/-sprung/-sprong :D?), ist aber kein Muss.

Man hört regelrecht, wie der die Anlasserumdrehung durch einen Schlag (deutlich vernehmbares Geräusch)
brutal gestoppt wird. Ab dann dreht sich der Anlasser nicht mehr.
Dies scheint ein absolut mechanisches Problem zu sein, er dreht dann auch nicht,
mit 2ter parallel geschalteter Batterie.

Abhilfe schaffe ich mir, indem ich die Kurbelwelle mit 17er Nuss und Knarre anhand der Schraube unter der 10er Imbuss-Kappe im LiMa-Deckel über den kritischen, schwergänigen Punkt in Drehrichtung bewege.
Was auch wirklich recht schwer geht.

(Raptor 650; EZ: '01; 8Tkm; neues Öl; neue Kerzen; neue, geladene Batterie)

Ansonsten hat sie keine Startschwierigkeiten oder Motorlaufprobleme.

Bin ich der Einzige mit diesem Problem, oder ist es bekannt bzw. ein Konstruktionsfehler?


Danke für Vorschläge, Mitleidsbekundungen, Lösungsansätze & Linke zum Gruß
Oppa

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2

Freitag, 6. Mai 2016, 11:43

Also, soweit ich mich erinnern kann, hat sich noch keiner über so was beschwert!! Aber lauter Schlag, hört sich eventuell nach Anlasserfreilauf an!!!! Bei nem Eintopf eher normal, bei nem V2 ziemlich selten. Lass das lieber mal von nem Profi anschauen, wenn Späne vom Freilauf in den Ölkreislauf kommen ist "Schicht im Schacht"! Ist aber nur eine Vermutung von mir, daß es der Freilauf sein könnte!!
Mangelnde Leistung wird mit Wahnsinn ausgeglichen!!!!

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3

Freitag, 6. Mai 2016, 12:00

Mangelnde Leistung wird mit Wahnsinn ausgeglichen!!!!

Großvater

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4

Freitag, 6. Mai 2016, 12:53

Mach dich doch mal da schlau!!!!
Das versuche ich seit 36 Jahren... vergeblich!

lowrider

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5

Freitag, 6. Mai 2016, 13:04

Zitat von »Bengelchen48«



Mach dich doch mal da schlau!!!!

Das versuche ich seit 36 Jahren... vergeblich!

Ich glaube das sollte unkommentiert bleiben :ablach
Gruß Irena

Everything's Better with Dinosaurs !
:peace:

Großvater

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6

Freitag, 6. Mai 2016, 13:18

Ich glaube das sollte unkommentiert bleiben :ablach
Du lachst... hat sich mein Kommentar doch schon gelohnt ;.-)

Großvater

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7

Freitag, 6. Mai 2016, 13:32

...lauter Schlag, hört sich eventuell nach Anlasserfreilauf an!!!!...wenn Späne vom Freilauf in den Ölkreislauf kommen ist "Schicht im Schacht"!...
Öl war vollständig spanfrei, soweit man das sehen kann.
Ich glaube nicht an den Anlasserfreilauf, da er ja bis zu einem gewissen Punkt einwandfrei dreht
und ist man über den Punkt hinaus, dreht er auch wieder problemlos.
Der Freilauf muss ja nur "ein- bzw. ausrasten", das macht er ja sonst auch ohne Probleme...
Außerdem tritt der Fehler dafür auch zu selten auf.

Für mich fühlt es sich so an, als würde der Anlasser einfach untedimensioniert sein,
um gegen die Kompression des Motors anzukämpfen.
Sollte es das nächste Mal vorkommen und ich habe Zeit und Muße,
mich damit zu beschäftigen, drehe ich mal die Kerzen raus und versuche erneut zu "starten".
Sollte sich meine Vermutung bestätigen, dürfte der Anlasser dann drehen.

Vielen Dank für den Tipp mit dem SV-Forum, ich habe mich registriert,
dort hat(te?) jemand das gleiche Problem. :danke:

Zum Thema Profis:
wo sollte ich einen finden, wenn nicht hier oder eben im SV-Forum.
Wenn dieses Problem unter uns "SV-Motor-Usern" nicht bekannt ist, dann auch nicht unter Schraubern,
die es nur machen um sich ihre Brötchen leisten zu können...
Also "forschen" sie auch nur rum, tauschen Teile aus Verdacht und lassen es sich teuer bezahlen...

nvmd

Der Flexer

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8

Samstag, 7. Mai 2016, 08:12

Hallo Oppa,

ähnliches Verhalten hatte ich damals tatsächlich bei relativ leerer Batterie und gerade im Kaltstart ist durch das zähere Öl etwas mehr Widerstand zu überwinden. Der Starter dreht nicht schnell genug.

Mir fallen hier mehrere Möglichkeiten ein:
Bitte teste deine Startprozedur bei überbrücktem Starterrelais. So kannst du die zwischenliegende Elektronik als Fehlerquelle identifizieren oder ausschließen.
Funktioniert das zufriedenstellend, kannst du weitersuchen. Mögliche Fehlerquellen wären dann der Kupplungsschalter (vorne am Kupplungshebel) oder das Starterrelais.

Weiterhin prüfe bitte mit einem Multimeter die Spannung direkt an der Batterie vor Start und währenddessen. Unter 11V sollte sie während des Startens nicht sinken.
Viele Grüße aus dem heißen Süden...
Roman

Großvater

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9

Samstag, 7. Mai 2016, 08:47

Hi mvnd,

vielen Dank für Deine Ideen und Ratschläge! :danke:
...ähnliches Verhalten hatte ich damals tatsächlich bei relativ leerer Batterie und gerade im Kaltstart ist durch das zähere Öl etwas mehr Widerstand zu überwinden. Der Starter dreht nicht schnell genug...
Der Gedanke mit dem zäheren Öl ist mir auch schon gekommen.
In diesem Zusammenhang ist mir aufgefallen, das Tante Louise in ihrem Datenblatt 5W40 empfiehlt,
allerdings im SV650-Datenblatt, sowie auf unserem Motor ist 10/40 vermerkt.
Aber schon interessant, da die gerade die erste Ziffer für die Viskosität bei kälte steht...

Von einer relativ leeren Batterie kann ich bei mir nicht reden.
Als es das erste Mal aufgetreten ist, bin ich von einer leeren Batterie ausgegangen
und sofort zur Tante gefahren, mir eine neue gekauft, befüllt, geladen und eingebaut.
Ohne Erfolg.

Zitat

...Bitte teste deine Startprozedur bei überbrücktem Starterrelais. So
kannst du die zwischenliegende Elektronik als Fehlerquelle
identifizieren oder ausschließen...
Das werde ich nicht machen, das Relais zieht ja an und ich will nix himmeln, was noch okay ist.

Zitat

...Funktioniert das zufriedenstellend,
kannst du weitersuchen. Mögliche Fehlerquellen wären dann der
Kupplungsschalter (vorne am Kupplungshebel) oder das Starterrelais...
Wie gesagt, das Relais zieht an, der Anlasser versucht zu drehen...

Zitat

...Weiterhin
prüfe bitte mit einem Multimeter die Spannung direkt an der Batterie
vor Start und währenddessen. Unter 11V sollte sie während des Startens
nicht sinken.
Ich hatte einmal eine 2te Motorradbatterie und einmal eine riesige Autobatterie parallel,
da bricht die Spannung nur minimal zusammen.

Ein elektrisches Problem schließe ich somit aus,
trotzdem nochmal:

Vielen Dank an Der Flexer! :dafür:


Ich bin noch einmal in mich gegangen:
Vor diesem Problem, stand das Mopped immer min. 14h in der Garage.
Wenn es auftritt konnte ich leichten Spritgeruch feststellen,
einmal war sogar ein kleiner Fleck untern Mopped (welchen ich kaum Beachtung schenkte,
da ich am Vortag den Tank hochgeklappt hatte).
Wenn dieses Problem auftritt, ich sie unter Zuhilfenahme meiner 17er-Nuss anschließend starte,
läuft sie anfangs schlecht und qualmt (blau).

Deswegen meine neue Vermutung:
Ein Vergaser läuft aus noch unerklärlichen Gründen langsam voll (min. 14h) und flutet einen Zylinder mit Benzin,
welches sich nicht komprimieren lässt und deswegen den Anlasser scheitern lässt.

Dazu kommt, da die Maschine bei Kauf nicht immer perfekt das Gas annahm,
hörte ich auf meinen Nachbarn und benutzte ProCycle Kraftstoffsystemreiniger.
Das Zeug kippt man in den Tank und spühlt so damit die Vergaser.
Ich muss sagen, das hat unglaublicherweise super funktioniert!
Jetzt vermute ich, dass der Reiniger einige Partikel gelöst hat,
welche jetzt an einem anderen Ort im Vergaser sitzen (Schwimmernadelventil o.ä.)
und ihn somit zum voll- und überlaufen bringen...

Linke zum Gruß
Gran'Pa

Troodon

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10

Samstag, 7. Mai 2016, 09:19

schau mal nach dem Ölstand, mir ist das Benzin, bei meiner 650er Rennraptor, durch den Vergaser in den Zylinder und dann ins ÖL gelaufen. Bei mir war der Unterdruckbenzinhahn defekt, habe dann einen züsatzlichen Benzinhahn von einem Rasenmäher in die Benzinleitung gebaut.

eetarga

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11

Samstag, 7. Mai 2016, 09:59

Also ich würde einen Kasten Bier auf die beiden folgenden, möglichen Verursacher wetten:

entweder ist die Übersetzung im Anlasser schadhaft, und genau an dem/einen Punkt kann der Anlasser die nötige Kraft nicht übertragen
oder
entweder Masseanschluß oder die 15 haben nicht den notwendigen Durchgang.


Die Sache mit Benzin vollgelaufen, sorry - aber 300 ML Benzin in einem Zylinder, das hinterlässt mal völlig andere Spuren/Probleme.
Und wenn du nicht gerade Getriebeöl im Motor fährst, oder das bike im Kühlhaus übernachtet, dann kannst du "falsche" Viskosität auch ausschließen.
Heilige Mutter von der gesegneten Beschleunigung, verlaß' uns jetzt nicht!

nvmd

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12

Samstag, 7. Mai 2016, 10:08

Nur noch ein Hinweis:
Mit der Überbrückung des Starterrelais zerstörst du es nicht, würde aber einige Themen ausschließen. So eierst du doch etwas herum bei der Fehlersuche.
Schau mal. Hier kannst du dich etwas vorarbeiten. Erst das Relais, dann die zugehörigen Schalter an Kupplungsarmatur und ggf. Seitenständer.

eetargas erste Anmerkung würde ich ebenfalls weiterverfolgen! Mein Hinweis zum Thema Öl hat für das prinzipielle Starten keine Aussage. Das wäre nur im Zusammenspiel mit geringem Startstrom ein Problem. Die Ölspezifikation würde ich nicht weiter beachten.

Ich wünsche dir viel Erfolg bei der Fehlersuche. Auf dass sie bald wieder zickenfrei läuft! :60:
Viele Grüße aus dem heißen Süden...
Roman

Großvater

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13

Samstag, 7. Mai 2016, 20:56

schau mal nach dem Ölstand, mir ist das Benzin, bei meiner 650er Rennraptor, durch den Vergaser in den Zylinder und dann ins ÖL gelaufen. Bei mir war der Unterdruckbenzinhahn defekt, habe dann einen züsatzlichen Benzinhahn von einem Rasenmäher in die Benzinleitung gebaut.
Hi Troodon,
habe ich nachgeschaut, war auch mein erster Gedanke,
da mir bei meiner Zephyr mal der Sprit durch den LuFi-Kasten über die Kurbelwellenentlüftung
ins Motoröl lief.

Öl ist aber in Ordnung - Danke!


Bis jetzt ist der Fehler nicht wieder aufgetreten
und wie gesagt, Elektrik passt.
Hätte vllt. erwähnen sollen, dass ich Elektroniker bin.

Viele Grüße
Oppa

Wonni

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14

Samstag, 7. Mai 2016, 21:12

Dachte Hirnchirurg :schmoll :licht: :silly: :giggelswe:
Mir san kaane Hooligans - mir san Biene Maja Fans

Großvater

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15

Samstag, 7. Mai 2016, 22:27

Dachte Hirnchirurg :schmoll :licht: :silly: :giggelswe:

:doodl: ... musste umschulen, Hände allein reicht wohl nicht... :massa:

Zakk5

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16

Sonntag, 31. Juli 2016, 19:34

Hallo liebe Gemeinde,
Leider habe ich bei meiner Raptor ein ähnliches oder sogar das gleiche Problem :(
Ich habe das Forum hier und auch das SV forum schon durchsucht aber leider noch keine Lösung gefunden. Hier ist ein Post von mir aus dem SV Forum. Vielleicht weiß hat jemand eine Idee :

Viel Dank für eure Hilfe
Gruß Gerrit


Langsam bin ich mit meinem Latein am Ende. Das Motorrad war nun zwei Tage gestanden. Vorhin hab ich den neuen Magnetschalter eingebaut und wieder genau das gleiche Problem. Startknopf gedrückt und der Magnetschalter klackt aber der Anlasser dreht nicht. Klingt eben als würde er gegen einen Wiederstand schlagen. Dann passiert garnix mehr weiter ausser dass das Starterrelais klackt. Nachdem ich den Starterknopf eine Zeit ( ca 10 sek) gedrückt halte, stürzt wieder das komplette Display ab. Sobald es wieder "hochgefahren" ist dreht auch der Anlasser und die Maschine Startet....... Batterie ist neu und voll, Starterrelais ist auch neu, sowie dessen Sicherung.

Bin ratlos

Gruß
Gerrit
Cagiva Raptor 650 BJ 2001

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17

Sonntag, 31. Juli 2016, 20:08

Servus Gerrit,

in der Regel stellt man sich ja mal vor bevor man sein Problem schildert, trotzdem herzlich willkommen bei unserem Sauhaufen!!!

Versuch das Mopped mal zu überbrücken, wenns dann einwandfrei startet, überprüf mal die Batterie, z.B.: mit einem Intelligenten Ladegerät. Ab und an kommt es auch schon vor daß Batterien schon mit einem Defekt ausgeliefert werden. Wenn es das nicht ist, solltest du mal den Laderegler überprüfen lassen!!!

Gruss Ralf
Mangelnde Leistung wird mit Wahnsinn ausgeglichen!!!!

Troodon

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18

Sonntag, 31. Juli 2016, 20:20

kommt das jedes Mal vor?
wenn Du das Problem noch mal hast Plus direkt an den Anlasser wenn der dann einbandfrei dreht ist es sicher irgentwo ein Kurzschlus. Wie gesagt plus direkt an den Anlasse, dabei kann die Zündung aus, wenn der dann einbandfrei dreht liegt es nicht am Starter oder am Motor.
Könnte auch fehlender Masseanschluß sein, lege mal ein separetes Massekabel vom Motor an die Batteriminus und versuche normal zu starten so ein Fehler hatte ich mal an der 1000er, nach einem zusaätlichen Massekabel an den Motor war alles wieder OK.
Mache das Mit dem Massekabel als erstes

Zakk5

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19

Sonntag, 31. Juli 2016, 21:21

Servus Zusammen,

ja stimmt hatte mich leider noch nicht vorgestellt. Ich (38) wohne in München und vor ein paar Monaten hab ich mir als zuverlässiges Alltagsbike, neben meiner Duc 748, eine kleine blaue Raptor gekauft. Ich dachte als Fan von italienischen Motorrädern ist die Kombi aus japanischer Technik mit italienischem Design eine gute Lösung. Leider mag sie noch nicht so richtig.... Die Vergaser waren komplett verstopft und jetzt dieses nervige Problem.

Vielen Dank schon mal für eure Hilfe.
Die Batterie und der Laderegler sind in Ordnung denke ich aber ich messe nochmal alles durch. Die Werte sind aber laut SV650 Werkstatthandbuch auch in Ordnung.
Das Problem tritt eigentlich jeden Tag auf wenn das Motorrad über Nacht draußen stand. Sobald sie einmal angesprungen ist läuft sie gut ... bis zum nächsten Tag.
Ich habe irgendwie das Gefühl es hat was mit Feuchtigkeit oder Temperatur zu tun ... aber ich werde eure Tips diese Woche beherzigen.
Dazu bilde ich mir ein dass sie auch nach Benzin stinkt. Heute zumindest hat sie kurz bevor sie angesprungen ist danach gerochen.

Grüße
Gerrit

20

Montag, 1. August 2016, 00:05

Wenn du kein Profigerät hast, kannst du eine Batterie fast nicht testen. Es geht dabei meistens um den "Startstrom" und da kann die Batterie auch immer noch 11-14V haben aber sie hat einfach nicht die Leistung zum starten...
mein Vater hatte auch mal von BMW ne neue Batterie und die gleichen Symptome wie du. Die hat sich immer ein bissl aufgeladen und über Nacht war sie dann wieder leer :ablach Und ich durfte wieder anschieben - ganz Toll!

Es tritt also nur beim ersten Mal starten auf, danach springt sie normal an?
Dann würde ich sagen, Troodon und Bengelchen haben dir schon alle notwendigen Tipps gegeben. Ist sicher nicht der Anlasser, sondern Kabelbruch oder Masse Problem.
Viel Erfolg :emphathy: und berichte welches Kabel es war :nacht:
Wer später bremst, ist länger schnell.
LOUD PIPES SAVE LIVES! :möppi:

Zakk5

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21

Montag, 1. August 2016, 21:57

Hi zusammen!
Also ich hab ein paar Dinge ausprobiert :
1. Zweite Batterie direkt an Masse und an den Anlasser:
Anlasser dreht einwandfrei
2. Zweite Batterie an plus vom Starterrelais und Masse
Anlasser dreht einwandfrei
3. Starterrelais mit eingebauter Batterie überbrückt :
Anlasser orgelt schwach vor sich hin bis das Relais nur noch hilflos dauerklackert ( Batterie zu schwach?)
4. Motorrad ganz normal mit der zweiten Batterie zur Starthilfe überbrückt :
Motorrad startet.........

Ich lade die neue Batterie über Nacht und teste morgen früh ob die Raptor Startet.
Wenn ja dann muss es ja irgendwie, irgendwo Kriechstrom haben, oder?

Als nächstes versuche ich das zweite Massenkabel und versuche alles auf Masseproblem durchzumessen. Wobei ich hier leider keine Erfahrung habe :(
Kann man den Laderegler irgendwie überprüfen?

VG
Gerrit

Zakk5

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22

Montag, 1. August 2016, 22:23

Okay zu Thema Kriechstrom und Laderegler hab ich einiges im Werkstatthandbuch der SV 650 gefunden...
Morgen geht's weiter

23

Montag, 1. August 2016, 22:37

Schmeiß sofort die Batterie raus, wenn die mit Überbrücken normal startet hat die zu wenig Saft! (das war das mit der Startleistung was ich meinte)
Aber du kannst es ja nochmal mit der jetztigen frisch aufgeladen testen - ich wette morgen springt sie an und am Mittwoch wieder nicht :motz

Viel Erfolg und geb bescheid was raus kommt.

P.s. Versuch die Batterie auf Garantie zu tauschen :wechwink:
Wer später bremst, ist länger schnell.
LOUD PIPES SAVE LIVES! :möppi:

Zakk5

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24

Dienstag, 2. August 2016, 21:18

Hi!
So, kleines Update.
Heute früh hab ich die geladene Batterie eingebaut und sie ist sofort tadellos angesprungen! Das ging dann auch den ganzen Tag so.
Abends habe ich dann wie im Werkstatthandbuch nach Leckstrom geprüft und, zumindest falls ich nix falsch gemacht habe, keinen Fehler gemessen.
Dann ging es an das Messen der Ladespannung und siehe da die Spannung ist bei laufendem Motor bei ca 5000 RPM niedriger als die im Werkstatthandbuch angegebenen 14 bis 15,5 Volt.
Das Generatorstrom testen zeigte keinen Stromdurchgang.
Dann wollte ich den Regler / Gleichrichter testen aber ich verstehe die Anleitung leider nicht so ganz. Laut Anleitung soll man den Stecker vom Regler am Rahmenheck trennen. Das multimeter auf 20v Gleichspannung stellen und die messpitzen wie auf einer Tabelle dargestellt an die kabelkontakte anlegen.
Aber alle Ergebnisse zeigen null. Muss das alles bei laufendem Motor gemessen werden? Ich kann auch gern das Diagramm mal Posten.
Wenn ich den Regler ausbaue kann ich ihn ja nicht messen da ja kein Strom fließt. Richtig?

Danke euch.

Gruß Gerrit

25

Dienstag, 2. August 2016, 21:46

Soweit ich weis muss das Mopped laufen! Um so höher die Drehzahl um so höher die Spannung aber die Spannung sollte schon weit über 20V gehen.
Wer später bremst, ist länger schnell.
LOUD PIPES SAVE LIVES! :möppi:

26

Dienstag, 2. August 2016, 21:48

da gibts ne Anleitung vom Roller, sollte ähnlich sein:
https://www.youtube.com/watch?v=oE674zLfC64
Wer später bremst, ist länger schnell.
LOUD PIPES SAVE LIVES! :möppi:

Zakk5

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27

Dienstag, 2. August 2016, 22:04

wie kann ich denn Bilder posten?
Ich hab ein Bild vom Diagramm in die Galerie geladen.

Gruß
Gerrit

28

Dienstag, 2. August 2016, 23:47

Sorry, ich weis nicht was die da messen... Kenne das nur wie im Video oder über den Widerstand.
Fotos kannst du über "Dateianhänge" (über den Smilys) einfügen.
Könnte aber tatsächlich am Regler liegen, ansonsten tipp ich immer noch auf die Batterie.
Wer später bremst, ist länger schnell.
LOUD PIPES SAVE LIVES! :möppi:

Zakk5

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29

Mittwoch, 3. August 2016, 22:02

Hi,

ich habe alles nochmal durchgemessen .... Batterie, Ladestrom, Lichtmaschine, Gleichrichter etc etc etc .... ich finde einfach keinen Fehler aber das Problem bei Starten war wieder da. Morgen kaufen ich eine andere Batterie, bzw versuche meine Neue umzutauschen. Allerdings habe ich das Problem ja auch mit der "alten" Batterie.
Wenn das alles nicht hilft muss ich passen und bringe sie in die Werkstatt. :-(

Gruß
Gerrit

30

Mittwoch, 3. August 2016, 23:37

Hey Gerrit, das wird schon.
Hast du mal bei den SVridern vorbeigeschaut?
https://www.svrider.de/index.php?seite=k…ase&artikel=137
Da scheint der Regler ein Standardproblem zu sein und die beschreiben auch gut wie man was prüfen kann. Ist das nicht sogar der gleiche Regler wie an deiner Raptor?
Gruß Marcellus und geb nicht auf! :emphathy:
Wer später bremst, ist länger schnell.
LOUD PIPES SAVE LIVES! :möppi:

31

Mittwoch, 3. August 2016, 23:51

Hab deinen Messfehler gefunden: Nicht auf 20V stellen sondern auf Widerstand oder Durchgangspiepser! Ich hab mich schon gewundert was man mit 20V bei den Steckern messen soll :doodl:
3. Test, Regler:
1.
Regler komplett ausgesteckt
2. Messgerät auf kleinen Widerstandsbereich oder Durchgangspiepser stellen
3. am Regler die 3 Leitungen ABC gegeneinander messen, es gibt 6 Möglichkeiten:
A+ zu B- / A+ zu C- / B+ zu C- / B+ zu A- / C+ zu A- und C+ zu B-
keine Messung darf Durchgang haben, sonst ist eine Diode irreparabel defekt
4.
Die rote und die schwarz/weisse Leitung hat in eine Richtung Durchgang,
und zwar wenn der Messgeräteplus an der schwarz/weissen Leitung ist,
der Messgeräteminus an der Roten.
Wer später bremst, ist länger schnell.
LOUD PIPES SAVE LIVES! :möppi:

Zakk5

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32

Donnerstag, 4. August 2016, 21:11

Hi!!
Vielen Dank für die Info!! Leider hatte ich heute keine Zeit zum Schrauben aber ich habe heute in der Früh die Raptor direkt mit Startunterstützung von einer zweiten Batterie gestartet, ohne es vorher normal zu probieren. Siehe da, oh Wunder, Sie springt ohne Probleme an.
:)
Bin heute Abend ca zwei Stunden gefahren. Die Batterie sollte also voll sein sofern alles in Ordnung ist. Mal sehen wie es morgen ist.
Es bleibt spannend.....

33

Donnerstag, 4. August 2016, 22:57

Ich befürchte sie wird wieder nicht anspringen, nur mit Starthilfe :wechwink: . Deine Batterie wird entweder nicht richtig geladen oder hat nen Defekt.
Du hast den Kriechstrom aber schon immer in Reihe gemessen, oder? Z.B. Massekabel von der Batterie ab, Messgerät dazwischen und hoffen dass es unter 0,0 anzeigt.
Wer später bremst, ist länger schnell.
LOUD PIPES SAVE LIVES! :möppi:

Zakk5

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34

Donnerstag, 4. August 2016, 23:14

befürchte ich leider auch ...
ja , Kriechstrom hab ich genau so durchgemessen. Hat nix, bzw 0 angezeigt.

Gruß
Gerrit

35

Donnerstag, 4. August 2016, 23:35

Dann bleiben ja nur noch Batterie, Regler und Lichtmaschine übrig.
Der Regler müsste doch der gleiche wie an der kleinen SV sein? Da gibts aber auch zwei verschieden (auf die Stecker achten), kannst dir ja mal probehalber einen kaufen und wenn der es nicht war verkaufst den im SV Forum wieder... Ich glaube die haben damals auf Shindengen umgestellt und dann gabs keine Probleme mehr.
Wer später bremst, ist länger schnell.
LOUD PIPES SAVE LIVES! :möppi:

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36

Samstag, 6. August 2016, 17:36

kleines Update:

nach meiner Tour vorgestern habe ich die Raptor einfach mal ohne das Lenkradschloss einrasten zu lassen abgestellt. Heute ist sie ohne Probleme angesprungen, obwohl es gestern hier in strömen gegossen hatte ...

Allerdings habe ich mir mir nen Nagel in den Hinterreifen reingefahren. Komplett platt. Habt ihr Tipps für Reifen? Mein Favorit ist der Michelin Pilot Power 2CT, aber ich bin mit den Dimensionen unschlüssig. 120/60 ZR oder 65ZR?

UPDATE: hat sich soweit erledigt, ist ja nur 120/70ZR17 und 160/60ZR17 zugelassen, oder?


Gruß
Gerrit

37

Samstag, 6. August 2016, 17:43

:daumen:

Du kannst glaub ich auch 120/60R17 fahren aber die ist ja handlich genug und mit dem 70er Querschnitt hast ein bissl mehr Komfort - sonst ist sie vorne butal hart.
Dann lass das Lenkradschloss erstmal sein. Dann kannst ja da mal auf Fehlersuche gehen :winki:
Wer später bremst, ist länger schnell.
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Troodon

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38

Samstag, 6. August 2016, 18:32

Allso Lenkradschloß gibt es 2 Stufen zum abschließen einmal ohne Standlicht und einmal mit Standlicht, nicht das Du die ganze Zeit abgeschlossen hast mit Standlicht dann ist die Batteri Morgens leer.
Reifen der einfache Pilot Power reicht vollkommen aus und past hervorragend zur Raptor ist auch billiger als der CT und hält länger

Zakk5

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39

Freitag, 12. August 2016, 23:21

Hi zusammen,

Sorry hat bisschen gedauert bis ich wieder Zeit hatte an der Raptor was zu machen.
Danke für eure Hilfe und Antworten!
Inzwischen hat sie einen neuen Hinterreifen und ich glaube dass das Zündschloss das Problem ist. Seit gut einer Woche ist sie nun mit ausgebautem Hinterrad draußen gestanden und ist heute gut angesprungen. Ich hatte das Lenkradschloss nicht eingerastet und bin mir auch sehr sicher immer darauf geachtet zu haben dass das Standlicht nicht an ist. Ist mir einmal passiert... Seitdem bin ich vorsichtig.

Mal sehen wie es morgen bei der ersten Fahrt aussieht.

Gruss
Gerrit

Zakk5

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40

Mittwoch, 17. August 2016, 10:35

Hi!
Jetzt hab ich zwar neue Reifen aber das Startproblem ist nach wie vor da. Jeden Morgen beim ersten Start . Tagsüber dann kein Problem. Es nervt.

Gruß Gerrit

41

Mittwoch, 17. August 2016, 12:42

Dann tausch doch mal die Batterie und oder den Regler. Musst halt jetzt alle Fehlerquellen ausschließen.
Viel Erfolg
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Troodon

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42

Mittwoch, 17. August 2016, 13:06

Hast Du mal eine zusätzliche Masse von der Batterie zum Rahmen bzw Motor gemacht?

Zakk5

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43

Samstag, 20. August 2016, 17:42

Hi!
Also der Tip mit dem zweiten Massenkabel könnte der Jackpot sein...

Heute früh mal ein Überbrückungskabel vom Minuspol der Batterie direkt an den Motor geklemmt und siehe da, sie ist gut angesprungen obwohl sie seit zwei Tagen gestanden ist.
Morgen teste ich das nochmal und falls es klappt werd ich ein Kabel fest installieren.

Danke für den Tip

Gruß Gerrit

Zakk5

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44

Dienstag, 23. August 2016, 20:44

Hi... Kleines frustriertes Update:
Das zweite Massenkabel hat das Problem leider auch nicht gelöst. Jetzt habe ich die Batterie yuasa ytx12 bs die auf der yuasa Website für die Raptor bj 2001 angegeben wird bestellt und wollte sie einbauen.
Nix wars, Sie ist zu groß........ Das schwarze Massekabel vom Minuspol der Batterie zum Motor ist einen guten Zentimeter zu kurz. Die alte Batterie ist viel kleiner. Ich könnt ko*****.
Sucht man auf der yuasa Seite nach cagiva und stellt den suchfilter auf 650 ccm werden zweit Motorräder angezeigt. Einmal Raptor 650 2004-2005 und einmal Raptor / V Raptor 2001-2003. Hier wird dann die yxt12bs angegeben. Da meine bj 2001 ist habe ich natürlich diese bestellt.

Langsam hab ich keine Lust mehr.
Falls jemand Interesse an ihr hat, bitte melden. 14tkm, Standort München zustand ist sehr gut und mit eingetragenem LSL superbike Lenker. Farbe blau

Gruß Gerrit

45

Dienstag, 30. August 2016, 13:08

Mir wurde damals explizit die YTX9-BS angeboten, obwohl die große bei mir auch gepasst hätte, war aber beim Händler...
In der Zeitschrift "Roadster" 5/2016 ist ein Bericht über genau dein Phänomen. Die sagen auch in den meisten Fällen: Batterie, Regler oder Lichtmaschine/Stator. Allerdings weisen die extra drauf hin den Regler nur im warmen/heißen Zustand zu messen. Ist alles sehr verständlich erklärt, evtl. hilft dir es ja was...
Gruß Marcellus
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46

Mittwoch, 31. August 2016, 21:07

Hi Marcellus,

danke Dir für die Tips.
Inzwischen hab ich beide Massekabel, den Schalter unten am Ständer, das Starterrelais und zu guter Letzt gestern auch noch eine etwas größere YUASA YTX12-BS eingebaut.
Dazu musste ich zwar ein etwas längeres Masse bzw Minuskabel verbauen aber sie passt rein. Diese Batterie hat 180 Amps beim Kaltstart und die YTX9-BS nur 135.
Heute lief alles problemlos ... bin mal gespannt ob das morgen auch so klappt. Bin inzwischen etwas zuversichtlicher ...
wenn Sie läuft macht sie auch Spaß.

Gruß
Gerrit

47

Donnerstag, 1. September 2016, 13:54

Hey Gerrit,
schön das sie nun erstmal läuft aber das hat ja vorher mit frisch geladener Batterie auch funktioniert! Starterrelais und Schalter am Ständer prophylaktisch gewechselt oder konntest du da etwas messen/feststellen?
Wenn dir Kaltstartleistung wichtig ist, dann nehm das nächste mal ne Gelbatterie von Intact YTX12A-BS die hat 210A bei 10AH :cool:
Bin ja gespannt wie es weiter geht, ich hatte ja von Anfang an die Batterie in Verdacht...
Gruß Marcel
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48

Donnerstag, 1. September 2016, 22:50

Hi!
Tag zwei nach Batterie-, Massekabel- und Schalterwechsel ( alles prophylaktisch) und sie läuft tadellos.... Wer hätte es gedacht.
Ach, den hinteren Zündkerzenstecker hab ich auch gewechselt weil mir jemand einen passenden geschenkt hatte. Sollte der Fehler jetzt tatsächlich nicht mehr auftreten bin ich happy aber ich kann nicht genau sagen an was es lag.

Es bleibt weiterhin spannend aber zumindest deutlich optimistischer.

Gruß Gerrit

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49

Donnerstag, 15. September 2016, 21:01

Nach einiger Zeit mal wieder ein update.
Leider ist der Fehler wieder aufgetreten. Jetzt habe ich einen neuen, anderen Gleichrichter verbaut und seit gut einer Woche läuft sie mal wieder.

Gruß Gerrit

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50

Donnerstag, 15. September 2016, 21:11

habe ich jetzt bei meiner 650er auch festgestellt das manschmal der Anlasser sehr schwer dreht