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Kay

Schüler

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Motorrad: Kawa ZZR 600, Gran Canyon (im Aufbau) und Vespa ET4 (125er)

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1

Freitag, 3. März 2017, 08:28

To Do Liste

Hab ja jetzt ne GC, mir stellen sich da aber noch paar Fragen !

Hab jetzt mal die Verkleidung abgemacht um natürlich richtung Wartung und Instandsetzung zu schauen was ich auf meine To Do Liste setzen muss.

Der Motor stammt ja aus der SS, so wie ich es verstanden hab sind die Köpfe etwas kleiner !
Sind die Dichtungen der SS vom Kopf bzw für die Ventildeckel trotzdem gleich, brauch zwar eigentlich nur die Ventildeckeldichtung überlege mir aber den Satz zu holen. (was muss noch alles raus damit ich das Ventilspiel am stehenden Zylinder prüfen kann ? )
Zahnriemen der SS ist dann wohl auch der selbe ?

Hab zwar keine 2 linke Hände trotzdem schraube ich ungern einfach blind los, gibt es eventuell Bücher in denen ich etwas Hilfestellung auch wegen den Drehmomenten finden kann.

Schnellkupplungen am Tank muss ich auch machen, dazu gibt es hier aber genug Info.
Das kleine Hydraulikteil von der Kupplung am Motor unten will ich auch wechseln, ist wohl etwas Undicht. (Sorry wenn ich den Fachbegriff grad nicht parat habe, bin unterwegs und hab grad nur das Handy schnell rausgezogen)

Ihr seht bin noch etwas unbeholfen, das wird aber schon (bin lernwillig)


Gruß Kay

eetarga

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Motorrad: Cagiva Gran Canyon

Hobbys: Küche, Kochen, Essen, BMW Cabrios und Gaffelsegeln, klar auch meine Cagiva GC :-)

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2

Freitag, 3. März 2017, 09:45

Feedback:

  • ich habe beim besten Willen keine Vorstellung wie man ohne ! Demontage des hinteren Federbeins die Ventile am stehenden Zylinder einstelln kann/soll
    - dabei kann man ja dann auch alle Umlenkungen neu fetten bzw. sogar lagern, die Nadelhülsen kosten ja nur wenig

    Zahnriemen sind gleich

    ich würde den Kasten vom Luftfilter auch gleich rausnehmen und unten das Schnüffelventil auf volle Funktion - sprich ordentlich geschlossen - prüfen - und mit Gummipflegemittel ablieben

    den Kupplungsnehmerzylinder gibt es in optimierter Ausführung u.a. von MPL aus Hamburg, sogar mit passender Farbe zum bike




Das WHB mit etlichen Drehmomentangaben kann ich dir gerne zumailen, verspreche dir aber nicht zuviel davon.
Heilige Mutter von der gesegneten Beschleunigung, verlaß' uns jetzt nicht!

Kay

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Motorrad: Kawa ZZR 600, Gran Canyon (im Aufbau) und Vespa ET4 (125er)

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3

Freitag, 3. März 2017, 10:22

Ok, Dank dir.
Mail ist raus

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Motorrad: Ducati 750SS, Ducati 900 Monster, Cagiva Gran Canyon 900 i.e.

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4

Freitag, 3. März 2017, 12:10

Hallo Kay,
einen Kupplungsnehmerzylinder bekommst Du recht günstig bei Stein-Dinse: http://www.stein-dinse.biz/Komplettangeb…er::214717.html
Die Nehmerzylinder von Stein-Dinse habe ich schon mehrfach verbaut (u.a. auch an meiner Granny). Die stehen den Teilen von z.B. MPL ich nichts nach, sind aber deutlich günstiger.
Gibt es auch in rot, schwarz und gold.
Außerdem bekommst Du alle weiteren Ersatz- und Verschleißteile für den Motor ebenfalls bei Stein-Dinse.

Der Motor in der Granny basiert auf der Ducati 900SS. Allerdings ist der der Zylinderkopf mit den Nockenwellen und Ventilen der 750SS ausgestattet. Die gleiche Kombination wurde ein Zeit lang von Ducati in der 900'er Monster verbaut (97 und 98 glaub ich). In der Monster hatte der Motor aber noch Vergaser.
Hintergrund dieser Maßnahme war es dem Motor zu einen besseren Durchzug zu verhelfen.
Da ich sowohl den 900SS Motor und den Granny Motor kenne kann ich auch sagen, dass man dieses Ziel erreicht hat. Der Motor der Granny fährt sich im Alltagsbetrieb schöner als der Motor der 900' Ducati. Die paar PS weniger Leistung hab ich bisher nie vermisst.

Wartungsarbeiten an der Granny ist Höchststrafe und Schwerstarbeit. Ich kann Dir nur raten viel, viel Zeit und Nerven einzuplanen. Die Gran Canyon ist das wartungsunfreundlichste Motorrad, dass ich bisher beschraubt habe!
Zum Einstellen der Ventile am stehenden Zylinder müssen Luftfilter und idealerweise auch das Federbein ausgebaut werden! Es soll auch Leute mit schlanken Fingern und Engelsgeduld geben, die es ohne Ausbau des Federbein schaffen!

Gruß
Dirk

PS: Die Deckeldichtungen müssen eigentlich nur selten getauscht werden. Eigentlich nur, wenn diese Mechanisch beschädigt sind. Ich benutze die immer wieder und setze die Dichtungen mit wenig Flächendichtung auf.
Ansonsten hat der Zylinderkopf der Cagiva keine Kopfdichtung! Der Zylinderkopf ist ohne Kopfdichtung aufgesetzt. Es gibt nur 2 kleine O-Ringe für die Ölleitungen des Zylinderkopfs.

Kay

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5

Freitag, 3. März 2017, 18:23

Das Ventielspiel werde ich auch "zur Not Dauerfluchend" am stehenden Zylinder machen, hab schon gemerkt das die Arbeiten etwas komplizierter sind als an meiner "noch" Aprilia Pegaso.

Hab vorhin die defekte Batterie ausgebaut (allein da hab ich geflucht ab dem wenigen Platz um die Pole zu lösen), das hätte man auch mit etwas Kabellänge (um die Batterie raus zu ziehen) besser lösen können.
Meine erste Idee diese mit ner LiFePo Batterie zu ersetzen kann ich wohl Knicken, hab da auf die schnelle nichts gefunden was ne 16 Ah Batterie ersetzen kann.

Das sie liegend eingebaut ist macht die Sache wohl nicht leichter :traurig,da fallen ja gewöhnliche raus.
Wo bekomm ich so ne starke Batterie für meine GC her, was verwendet Ihr und wie gut ist diese ?




Dann werd ich erstmal auf die Deckeldichtung verzichten und nur bei bedarf besorgen, danke für den Link zum Kupplungsnehmerzylinder (der wird's wohl werden, muss nur noch überlegen in welcher Farbe)


Werde die Arbeiten auf jedenfall gewissenhaft machen, da sie so Wartungsunfreundlich ist ist es um so ärgerlicher wenn man wieder anfangen kann zu zerlegen.
Hab die Zeit um sie auch mal ein paar Tage links liegen zu lassen (sollten mir die Nerven mal reisen), sie muss nicht schnellstmöglich auf die Straße kommen. (Aufgeben ist aber keine Option)
Gebe meine Pegaso (wegen der Anschaffung der GC) zwar morgen ab (nicht so weit, mein Schwager nimmt sie) hab aber auch noch ne 600er ZZR die ich ab April (Saisonkennzeichen 4-10) fahren kann, hab die mir letztes Jahr geholt und wurde wegen ziemlichen Vergaserschwierigkeiten zu spät fertig (TÜV im Dezember erledigt) so das ich nicht mehr zum Fahren kam.


Gruß Kay

Mpire

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6

Freitag, 3. März 2017, 20:15

Servus

Erstmal viel Spaß mit der GC, hab die "große Wartung" auch gerade durchgeführt. Geht mit etwas mehr Geduld und etwas Gefühl eigentlich ganz gut. Seit meiner großen Tour letzten Sommer gibts nichts, was mich bei der GC verstimmen könnte. Die Maschine ist einfach super zu fahren.

Zur Batterie: ich fahre eine etwas größere originale Yuasa YTX14L-BS und habe keine Probleme damit, obwohl ich auch öfter zusätzliche Verbraucher dranhängen habe.

Auf die schnelle über Google gefunden:

https://www.mymoto24.de/home/Artikel-Bat…icle_15_72.html

Die größe, welche ab Werk verbaut wäre:

https://www.mymoto24.de/home/Batterie-YU…CFRO3GwodWU8GVg

Viel Erfolg und Spaß mit der GC.

Gruß Mpire
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Kay

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7

Samstag, 4. März 2017, 14:53

Danke für die Links, denke werd da auch eher zu der stärkeren tendieren.

Sind das nicht Säure Batterien, dachte die sind nicht auslaufsicher und müssen stehen eingebaut werden.
Bin jetzt davon ausgegangen das ich nur ne Gel Batterie verwenden kann oder eben meine ursprünglich Idee LiFePo.

Gruß Kay

Momo

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8

Samstag, 4. März 2017, 18:50

Hallo,

ich fahre in der GC noch eine Motobatt, ging aber nicht ohne Änderungen rein.
Wenn die hinüber ist kommt wie bei meinen Ducs (944 2Ventil und 996 4Ventil) eine Lithium-Ionen zum Einsatz.
Für die GC eignen sich
LTM14B
HJT12B-FPZ-S
HJT12B-FP
gibt's jeweils von JMT, habe bisher sehr gute Efahrungen gemacht. Evtl. ist ein besonderes Ladegerät notwendig, da scheiden sich mal wieder die Geister. Ich hab eins.

Gute Fahrt
Momo

Mpire

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9

Samstag, 4. März 2017, 21:31

Danke für die Links, denke werd da auch eher zu der stärkeren tendieren.

Sind das nicht Säure Batterien, dachte die sind nicht auslaufsicher und müssen stehen eingebaut werden.
Bin jetzt davon ausgegangen das ich nur ne Gel Batterie verwenden kann oder eben meine ursprünglich Idee LiFePo.

Gruß Kay
Servus Kay

Ja in die Batterie wird Säure eingefüllt, aber diese hat Glasfasermatten in den Zellen, welche den Elektrolyt aufnehmen.
Deshalb soll man die auch nach dem Befüllen einen Tag/oder über Nacht stehen lassen, damit die Säure aufgesaugt wird. Nach dem Befüllen wird die Batterie dicht und auslaufsicher verschlossen. Wie schon gesagt, bisher keine Probleme, genau der Typ Yuasa ist bei den aktuellen Ducatis ab Werk verbaut. ;)
Die Batterien sind im Aufbau mit AGM-Technik.


Aus Wikipedia: :licht:
>>Absorbent Glass Mat (AGM) ist eine weitere Bauform des Bleiakkumulators, bei der der Elektrolyt in einem Vlies aus Glasfaser gebunden ist. Die hierzu gebräuchliche Bezeichnung auf dem Markt ist VRLA-AGM.
Vlies-Akkumulatoren können mindestens gleich hohe Ströme wie offene Versionen liefern und werden etwa als Starterbatterie in Motorrädern, Booten (keine auslaufende Säure beim Kippen oder Kentern), Fahrzeugen mit Start-Stopp-System oder Elektrofahrzeugen
verwendet. Auch bei Car-Hifi-Anwendungen werden diese Akkumulatoren
vermehrt eingesetzt. Dort macht man sich den niedrigeren Innenwiderstand
(im Vergleich zu Nassakkumulatoren) zunutze.<<
Gruß Mpire
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lennox

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10

Sonntag, 5. März 2017, 14:51

Hallo zusammen,

ich fahre schon seit Jahren diese Batterie und muß sagen, daß sie bislang noch immer durchgehalten hat.

Grüße
Lennox