Motorrevision

#1
Servus,

Mein Möppmöpp hat mittlerweile die 70.000 km geknackt. Da mir immer jeder sagt, dass meine Maschine nach Sprit stinkt und beim Lastwechsel schöne Wölkchen aus dem Auspuff kommen, habe ich Wolle gefragt was die Ursache sein könnte. Er tippt auf Kolbenringe.

Gut erhöhter Ölverbrauch ? - kann ich nicht sagen. sie schluckt schon immer so "viel". (ca. bissel weniger als 1 liter alle 1000km ? - bei den Rauchwolken kein wunder)
Leistungsverlust? - hab keine großartigen Referenzwerte da ich diese Maschine erst mit 59 tkm erworben habe.

Angeblich wäre diese bereits "eingestellt" worden in Bingen, leider hab ich hierzu aber keine belege.
Drosselklappen habe ich versucht einzustellen und behaupte, dass sie untenrum weniger ruckelt. (Innerorts 6. Gang knapp 2.000 rpm - problemlos). Der Drosselklappensensor ist in diesem Zuge auch überprüft worden.

Also Kompressionstest: beide Kerzen raus - tester dran und auf beiden Zylindern 90 PSI (700kpa)

Das bestätigt Wolles Vermutung. Nun wollt ich wissen ob zum wechseln der Kolbenringe noch mehr kommt? Zylinder Hohnen oder neuer Kolben? - klar kann man pauschal nicht zuverlässig sagen.

Was meint ihr? Rentiert es sich die Kolbenringe auszutauschen? Was passiert bei ignorantem Weiterfahren (1-2 Jahre - letzten 3 Jahre knapp 10tkm)? Oder sollte ich mir Gedanken machen aus Preislicher Sicht einen Austauschmotor zu ergattern, bzw. Wollte das Ding in die Hände geben?

Es kommt ja bald der :frier: .


Grüße Max Confusedchildm:
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#2
Abwägen was günstiger is. Bei Tauschmotor isses auch die Katz im Sack man weiss nie was man bekommt.
Nur zur Info: Meine letzen beiden Motoren hatten bei 90000KM Getrieblagerschaden und bei 24000KM Ventiltassenbruch.
Letzters is ein bekanntes TL1000 Problem.
Würd beim Wolle fragen was ne Revision komplett kosten würde evtl. die Maschine gleich auf 160PS Pumpen Wink
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#3
Das kann man erst genau sagen wenn der Motor geöffnet ist. Wenn du Glück hast, sind wirklich nur die Kolbenringe und evtl. Ventilschafdichtungen fällig.
Wenn du Pech hast brauchst du Übermaßkolben, dann wirds teuer. Andererseits wer weiß schon wie gut ein Austauschmotor beinander ist Confusedchmoll Bei deinem Motor weist du wenigsten was gemacht und mit der richtigen Kompression hat der auch wieder richtig Druck!
Bei ignoranten weiterfahren wirst du irgendwann nen Motorschaden haben bzw. geht auf Dauer immer mehr kaputt - wird undicht.
Ich würd den Motor zum Wolle übern Winter bringen, der wird dir dann schon sagen was am vernünftigsten ist. Denke es werden nur die Kolbenringe sein und nicht allzu teuer werden.
Aber fast 1L auf 1000Km ist schon heftig und für die Laufleistung nicht normal.
Wer später bremst, ist länger schnell.
LOUD PIPES SAVE LIVES! :möppi:
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#4
Ohh, egg war schneller. Der hat das auch schon hinter sich...
Wer später bremst, ist länger schnell.
LOUD PIPES SAVE LIVES! :möppi:
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#5
Ja leider Crying Crying Crying
Aber jetzt sollte es passen Thumbsup
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#6
Mal nur so zum Vergleich, meine hat ca. 65000Km auf der Uhr und ich brauche zwischen den Ölwechseln kein Öl nachfüllen.
Gruß Martin




Wenn du nach Fehlern suchst, benutzte einen Spiegel und kein Fernglas.
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#7
Ein bißchen technische Basics,

wenn du den Motor aufmachst, dann kann man sehen, ob das Öl via Kolbenringe, verschlissene Laufbuchsen oder Ventilschäfte "abhaut",

Wenn du den Motor "obenrum" machst, dann denke bitte dran, das du auch unten für stabile Verhältnisse sorgst. Was hilft dir weniger Ölverbrauch, wenn die Kurbelwellenlagerung dann wegen der wieder erhöhten Belastung die Grätsche macht?

Sicher ist, 1 l auf 1000 km ist viel zu viel. Ich würde weiterfahren, und mich auf die Lauer legen und einen guten gebrauchten Motor suchen, und dann einfach umstecken.
Oder eben, deinen Motor raus und komplett von A bis Z machen. Alternativ, wenn man kontiuierlich fahren will, einen billigen Motor kaufen - und den Top fertigmachen - und dann umstecken.
Heilige Mutter von der gesegneten Beschleunigung, verlaß' uns jetzt nicht!
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#8
Ja so sollte man das machen. Aber Vorsicht, "echte" Cagiva Motoren sind sehr selten zu kriegen, da hat man mit TL 1000 S Motoren mehr Glück (Bucht).
Und da unbedingt die Ventiltassen checken (lassen) Wink

Hier mal n "Schnäppchen"

http://www.ebay.at/itm/Motor-engine-Cagi...SwU-pXtBDx

Aber wie gesagt die Katz im Sack Wink
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#9
Oder nen DL Motor kaufen und die Zylinderköpfe Wechseln!!!! Cool
Mangelnde Leistung wird mit Wahnsinn ausgeglichen!!!!
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#10
Hast du deinen DL-Motor noch rumliegen??
Wer später bremst, ist länger schnell.
LOUD PIPES SAVE LIVES! :möppi:
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#11
Ja klar!!! Wink
Mangelnde Leistung wird mit Wahnsinn ausgeglichen!!!!
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#12
Servus,

schon mal Danke für die ganzen Ratschläge.


Zu den Motoren hätte ich folgende Frage:

Welche unterschiede gibt es zwischen:

TL 1000 S / TL 1000 R / DL 1000 / SV 1000 / Navi / Raptor

?
Welche Motoren passen den ohne Änderungen? Was muss bei welchem Model geändert werden?

Vielen Dank.

MfG Max
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#13
Raptor Motor ist orginal der TL1000S motor ab Bj 1999-2000, Tl1000S Motor von 1997+1998 past auch ohne Probleme genau so der Tl1000R Motor, Navi hat den selben Motor wie die Raptor verbaut. SV 1000 und DL 1000 Motor passen nicht in die Raptor man muß die Aufhängungen im Rahmen ändern.
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#14
Muss denn beim TL R Motor net des Steuergerät anders eingestellt werden wegen anderer Nockenwellen etc. Rolleyes
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#15
Steuergerät sollte immer neu eingestellt werden, auch bei Motorwechsel, wenn ich es optimal will
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#16
Sowieso, die Frage is nur ob mit der Raptor ECU der TL R Motor unterfordert ist Wink
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#17
wieso sollte Sie?
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#18
Naja die ECU is ja auf 112PS eingestellt da R Motor schafft ja mind 140 PS.....
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#19
Alles Einstellungssache, wird echt mal Zeit Daß du zum Wolle kommst!!!!! Wink
Mangelnde Leistung wird mit Wahnsinn ausgeglichen!!!!
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#20
Derzeit net erforderlich da in meinem Raptor-Chassis eh scho ein " wolle-getuntes" triebwerk schlummert :60:
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#21
Nur der Motor allein langt nicht!!! Wolle stimmt das Motorrad neu ab mit Optimierung der ECU!!! Das passt dann nur am zusammen montierten Mopped!!!!
Mangelnde Leistung wird mit Wahnsinn ausgeglichen!!!!
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#22
meine rennraptor hatte auch 147 PS mit orginal Steuergerät, war halt abgestimmt
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#23
Sag ich doch die ganze Zeit....ECU, AIRBOX und TRIEBWERK SIND scho in Bingen eingestellt worden. Hab dann alles zuammen in meinem Raptor verbaut. Lediglich die Auspuffanlage war vorher auf MIVV eingestellt und ich hab jetzt halt die Roads drauf, spür aber keinerlei Leistungslöcher.

Deswegen sag ich ja MUSS die CAGIVA- ECU bei nem TL R Motor richtig eingestellt werden da der Motor sonst unterfordert wäre. Is ja die reinste Verschwendung n 145PS Gerät mit kastriertem Steuergeröt zu betreiben Wink
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#24
Tl 1000R hat 135 PS, die Du in der Raptor nicht haben wirst, die TLR hat eine andere Einspritzanlage und eine größere Airbox.
Wenn Du die Einsprietzanlage der TLR verbauen willst muß Du auch den Kabelbaum und das Steuergerät von der TLR verwenden.
Den TLR Motor kann ohne Probleme in die Raptor eingebaut werden, der Motor muß halt eingestellt werden wenn Er Optimal laufen soll. Ohne Einstellung wird Er auch laufen halt nur nicht Optimal wie viele Raptormotoren auch nicht laufen.
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#25
Hatte deine Rennraptor auch Airbox, Kabelbaum, Einsprtizanlge etc von der TL R drinne ?

Lt Wolle gabs ja scho (getunte) Raptoren jenseits der 160 PS :60:
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#26
nein alles orginal Raptor
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#27
Moin zusammen,

das Thema schlummert ja schon eine Weile, aber da mein Raptor seit einiger Zeit auch einen erhöhten Ölverbrauch zeigt, hoffe ich hier auch ein zwei Erfahrungswerte. Ich tippe mal auf Ventilschaftdichtungen und Kolbenringe, die es so langsam hinter sich haben. Die Laufleistung liegt mittlerweile bei knapp 70.000 Km. Eigentlich noch etwas früh für derartigen Verschleiß, aber da das Öl sich nirgendwo sonst verabschiedet und der Hocker bei ordentlich Gas etwas dunkel qualmt, bleibt nicht viel anderes übrig.

Da der Winter vor der Tür steht, soll der Motor raus und mal etwas überholt werden. Habe die Maschine vor gut zwei Jahren in einem weniger optimalen Zustand erworben. Pflege? Fehlanzeige. Also wirds langsam fällig.

Kann mir daher jemand sagen, was eine Revision in Bingen grob über den Daumen gepeilt kostet?
Hat jemand einen Erfahrungswert? Also Kolbenringe, Ventilschaftdichtungen + die eine oder andere Dichtung? Ich will keine Unsummen in der Revision versenken, aber er soll ja wieder ordentlich laufen und das Öl dort belassen wo es hingehört.

Drosselklappen synchronisieren und Klappensensor einstellen kann ich selbst. Für eine Kennfeldoptimierung würde ich im Frühjahr mit dem ganzen Hocker mal nach Bingen.

Wer also Erfahrungswerte teilen kann, ich wäre dankbar für ein paar Zeilen.

Gruß vom Pizzaofen
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#28
In Bingen einfach mal anrufen, direkt mit dem Wolle reden, ausbauen und über den Winter den Motor revedieren lassen!!!!
Lieber den direkten Weg, wie nur hörensagen!!!!
Mangelnde Leistung wird mit Wahnsinn ausgeglichen!!!!
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#29
Hi,

ja das ist der beste Weg. Da stimme ich dir zu. Es ging mir nur um eine grobe Größenordnung, damit mich nicht zu arge und unerwartete Schnapp-Atmung am Telefon ereilt Wink
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#30
Einen genauen Preis wird dir Wolle auch nicht sagen können. Ist alles eine Sache des Aufwandes!!! Dafür gibts keinen anderen der sich mit den Motoren so auskennt!!!
Mangelnde Leistung wird mit Wahnsinn ausgeglichen!!!!
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#31
Naja rechne mal grob 3-5 Arbeitsstunden und das mal Stundensatz..der liegt bei uns in Österreich so zw 80-120,- Euro. Wink
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#32
Österreich ist ja auch teuer!!! Tongue
Mangelnde Leistung wird mit Wahnsinn ausgeglichen!!!!
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#33
UPDATE:

Moin zusammen,

das Thema schlummert zwar schon eine Weile, aber ich will es trotzdem nochmal mit neuen Inhalten Füttern. Wie in einem der letzten Posts beschrieben, hat mein Raptor zum Ender vergangener Saison Öl gefressen und unter Last etwas dunkel gehustet.

Verdacht: Kolbenringe durch oder Ventile (Schaft/Dichtung) im Allerwertesten. Oder eben beides...

Nach langem hin und her überlegen, habe ich dann doch meinen Schrauberfähigkeiten vertraut und die Kiste komplett zerlegt.

Sprich:
-Tank runter
- Kabelage und Airbox zur Seite
- Ansaugbrücke runter
- Öl und Kühlwasser samt Kühler wech
- Auspuffanlage ab
- Fußrasten runter
- usw.

Motor raus, in den warmen Keller verfrachtet, ein TL1000s WHB als Feierabendlektüre zur Hand genommen und nach etwas Schmökern einfach mal angefangen.

Erster Eindruck: Für die Laufleistung, fast 60.000km, ein sehr guter und beachtlicher Zustand. Allerdings deutliche Verschmutzungen durch das verbrannte Öl. Kolben oben leicht verkrustet und schwatt. Aber es gibt nichts, was Backofenreiniger nicht wieder hinbekommt Wink
Sonst bestätigte sich der Verdacht. Schaftdichtungen trocken und durch nach 17 Jahren. Schäfte noch für ca. 20.000 mindestens gut. Dann wirds Zeit, aber noch dürfen sie.


Ersetzt:
Kolbenringe
Ventilschaftdichtungen
Fuß und Kopfdichtung
Kettenspannerdichtungen

Gemessen:
Kolben
Zylinder
Ventile
Steuerketten
Nockenwellen
Tassen geprüft
Pleuel und Kurbelwellenlager
Habe ich etwas vergessen? Hab so viel gemessen...

Alles gereinigt, Ventile und Sitze sauber gemacht und zwei hinten neu eingeschliffen.
Nu ist alles wieder bei 100% Dichtigkeit. Alle anderen Maße waren noch völlig im Toleranzbereich.

Alles gereinigt und wieder zusammengesetzt, neue chims, Öl, Kühlwasser, die ganze dämliche Kabelage wieder rein.
Drosselklappen synchronisiert, TPS eingestellt und trotzdem ein Ruckeln und absterben. Leider können offensichtlich auch Unterdrucksensoren kaputt gehen. Jetzt heißt es auf einen gebrauchten neuen warten und dann kann die Saison starten.
Nebenbei noch die Gaszugaufnahme an der Drosselklappe wie im WIKI beschriben modifiziert. Sprich die Anlenkung aus der Ruhestellung heraus mit einem größeren Hebel zu mehr Feinfühligkeit verholfen. Allerdings nicht wie im Wiki mit einem Metallwinkel sondern mit einem passend geformten und und die Rille eingeklebten Stück Kunststoff. Schont den Gaszug ungemein.


Ach ja. Da das Federbein nun schonknapp 60.000 auf der Uhr hatte und nicht mehr ganz frisch war (sehr labberiges Fahrgefühl) gab es noch ein Wilbers 640 und einen Höli Plus 25mm dazu. Nachdem sich zuletzt das Heck schlecht anfühlte und die Gabel gut, fährt sich nun das Heck einfach SAAAAHNE und die Gabel fühlt sich etwas überdämpft und klopperig an.

Natürlich wurde die komplette Kiste grundgereinigt und alles kontrolliert. Nächstes Wochenende kommt also noch neues Öl in die Gabel. Und schon ist der Hobel fast besser als im Neuzustand. (den ich nie kennengelernt habe, beim Kauf stand der Koffer ab wie Hölle)

Diverse Modifikationen lasse ich jetzt mal aus. (PAIR System, Stauklappe, etc.)

In diesem Sinne: Auf eine erfolgreiche und sichere Saison 2018! Ich kann nur ermuntern. Fangt an, lest und probiert es aus.
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#34
Gut gemacht. :daumen:

Dann hast Du die Kolbenringe nur routinemäßig getauscht und die wahren Schuldigen waren die Ventilschaftdichtungen?
Grüße Georgios

"Absorb what is useful, discard what is useless, add what is uniquely your own."

"It's a shame that stupidity can't be converted into a usable energy source."

"I would rather be on my motorcycle thinking about God than in church thinking about my motorcycle."
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#35
Moin,

da ich beides gewechselt habe, lässt sich das natürlich nicht absolut sicher sagen.

Ventile waren weder völlig verölt, noch waren die Ringe in irgendeiner Dimension außerhalb der Toleranzgrenze. Verschleiß ließ sich aber definitiv messen, aber das WHB sagte: NOCH OK!

Kolbenringe (selbst wenn man die von Suzuki bestellt = Billiger) kosten gar nicht mal so wenig Geld. Andererseits, wie oft nimmt man den Kasten schon auseinander? Eben! Nach der Laufleistung, kann man das schon mal machen. Und genau aus dem Grund habe ich dann auch neue Ringe verbaut. Schaden wird es nicht. Die Abdichtung ist nun definitiv besser, Klang und Leistung spürbar besser und laut meines Mitfahrers kommen bei "Hahn uff" keinerlei Rauchzeichen mehr.

Falls du einen ähnlichen Verdacht haben solltest, kann man natürlich auch erstmal nur die Schaftdichtungen tauschen. Etwas weniger Aufwand. XD
Ich habe vor Weihnachten angefangen und immer mal wieder, wenn keine anderen Verpflichtungen anlagen, ein bisschen weitergemacht. Aber ich hatte alle Zeit der Welt über den Winter und habe mich daher für die gründliche Variante entschieden.
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#36
Moin,

hattest Du beim Gaswegnehmen auch Rauchzeichen?

Habe deine Arbeitsliste gelesen und gesehen, daß Du auch die Tassen geprüft hast. Mit Rißspray oder nur so visuell? Offenbar sind bei Cagiva, soweit mir bekannt, noch keine Schäden aufgetreten. Bei den Suzukis jedoch schon. Möchte wissen, woran das liegt.
Grüße Georgios

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#37
Hallo Georgios,
in den Navis und den grossen Raptoren sind die TL Motoren der "2ten" Generation verbaut worden, da sind die Ventilsitze geändert worden!!!

Gruss Ralf
Mangelnde Leistung wird mit Wahnsinn ausgeglichen!!!!
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#38
Hi,

Rauchzeichen gab es bei mir nur, wenn ich wirklich den Hahn etwas weiter aufgemacht habe. Gas weg, Rauchzeichen weg. Würde sie immer qualmen, würde ich denken sie läuft viel zu fett. Aber das merkt man am Spritverbrauch und da war alles ok. Nur Öl verschwand halt, also war der kausale Zusammenhang schnell hergestellt.

Rissprüfung habe ich mit entsprechendem Prüfspray und Entwickler gemacht. (Das scheiß Zeug färbt auch Finger -> Handschuhe!^^ ) Finger sind im Winter rissig, Tassen zum Glück nicht.

Also ich meine auch mal bei Raptoren was von defekten Tassen gelesen zu haben, aber das ist wohl sehr selten.

Bengelchens Erklärung könnte eine Möglichkeit sein. Ich weiß nicht ob es so ist und es fällt wohl in den weitläufigen Bereich von Mythen und Schätzungen (nichts drauf geben), aber ich könnte mir vorstellen, dass eine vollverkleidete TL eher mal dauerhaft hohe Geschwindigkeiten jenseits der 200 sieht, als ein nackter Raptor.

Nächster Faktor ist die leicht andere Einbaulage. Aber das Thema Tassen ist eine Wissenschaft für sich. Kauf dir Prüfspray, guck nach und fahr mit ruhigem Gewissen in die Saison. Kostet wenig, kann aber vor einem kapitalen Schaden retten.



Gruß

Der PizzaOfen-Bäcker
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#39
Bengelchen50,'index.php?page=Thread&postID=127910#post127910 schrieb:Hallo Georgios,
in den Navis und den grossen Raptoren sind die TL Motoren der "2ten" Generation verbaut worden, da sind die Ventilsitze geändert worden!!!

Gruss Ralf
Hallo Ralf,

weißt Du, warum die Sitze geändert wurden?
Grüße Georgios

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#40
Pizzaofen,'index.php?page=Thread&postID=127941#post127941 schrieb:Also ich meine auch mal bei Raptoren was von defekten Tassen gelesen zu haben, aber das ist wohl sehr selten.
Hi,
Im ernst? Muß ich verpasst haben.
Pizzaofen,'index.php?page=Thread&postID=127941#post127941 schrieb:Bengelchens Erklärung könnte eine Möglichkeit sein. Ich weiß nicht ob es so ist und es fällt wohl in den weitläufigen Bereich von Mythen und Schätzungen (nichts drauf geben), aber ich könnte mir vorstellen, dass eine vollverkleidete TL eher mal dauerhaft hohe Geschwindigkeiten jenseits der 200 sieht, als ein nackter Raptor.
Habe ich auch schon überlegt, ob hohe Dauertempi damit etwas zu tun haben könnten.
Pizzaofen,'index.php?page=Thread&postID=127941#post127941 schrieb:Nächster Faktor ist die leicht andere Einbaulage.
Wieso sagen viele, daß die Einbaulage eine andere ist? Ich kann mir das nicht vorstellen, weil dann ja die Ölwanne einen anderen Winkel hätte und man das auch am Schriftzug auf dem Deckel oder der Motornummer sehen würde.

Bei den V-Stroms haben sie die Nocken breiter gemacht, das würde mir mehr einleuchten.

Hat schon jemand die Nockenwellen einer V-Strom eingebaut?
Grüße Georgios

"Absorb what is useful, discard what is useless, add what is uniquely your own."

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#41
Wenn ich das richtig im Kopf habe, dann hatte der mit dem Tassenstößel-Problem einen "neuen" Motor von einer alten TL verbaut.
Gruß Martin




Wenn du nach Fehlern suchst, benutzte einen Spiegel und kein Fernglas.
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#42
Georgios,'index.php?page=Thread&postID=127964#post127964 schrieb:Zitat von »Pizzaofen«
Also ich meine auch mal bei Raptoren was von defekten Tassen gelesen zu haben, aber das ist wohl sehr selten.
Georgios,'index.php?page=Thread&postID=127964#post127964 schrieb:Hi,
Im ernst? Muß ich verpasst haben.
War das nicht "egqq" der damit Probleme hatte?
Lege mich aber nicht fest.
Gruß Irena

Everything's Better with Dinosaurs !
Peace
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#43
Ich kann mich irren, aber es haben doch nicht nur die 97-98er-Modelle der TL dieses Problem, oder?
Grüße Georgios

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#44
Ja! egqq hatte das Problem!!!! Der Spass mit den Ventilsitze hat der TL den Ruf verdorben. Daher wurde der Motor überarbeitet und verbessert!!!!
Mangelnde Leistung wird mit Wahnsinn ausgeglichen!!!!
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#45
Hallo Leude... Big Grin stimmt exakt..... ich war der glückliche dem es die eine Tasse am vorderen Zylinder zerbröselt hat Crying

um genau zu sein war es beim Auslassventil in Fahrtrichtung die rechte Tasse bei KM 23800 !!!! War im Sept. 2014 und wollte vorm Eiwintern eh Ventile checken lassen. Sei´s drum hab glücklicherweise nen Tauschmotor von ner 2005er Raptor mit 18000 KM von einem netten Forum User bekommen...und der läuft einwandfrei :60:

Der kaputte Motor war von einer TL 1000S BJ 1998 mit ca 20000 KM. ....also ein Griff ins Klo da es genau die Problemgeneration war. Gab und gibt ja unzählige Theorien wiesoweshalbwarum...wird aktuell wieder im TL forum diskutiert.
Hoffe das unserere "original" Raptor Motoren verschont bleiben.
Mir hat ein TL Fahrer/Schrauber geraten die Motoren mit Motul 5100 Teilsyn. zu füttern und Original Ölfilter zu verwenden da diese scheinbar beim Start schon das ÖL durlassen und die Nocken nicht trocken laufen.

Nun ich prakitziere das so und funktioniert super...Getriebe butterweich zu schalten und Motor läuft satt und sauber.

LG an alle Tom Thumbsup
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#46
Bengelchen50,'index.php?page=Thread&postID=127969#post127969 schrieb:Ja! egqq hatte das Problem!!!! Der Spass mit den Ventilsitze hat der TL den Ruf verdorben. Daher wurde der Motor überarbeitet und verbessert!!!!
Ich habe von Änderungen an Ventilsitzen noch nie etwas gehört. Neben einigen anderen war vor allem die Motorgehäuseentlüftung und das Thermostat ein Fall für die Umrüstung.
Lerne aber gerne noch hinzu, falls Du da mehr Informationen hast.

Rückrufaktionen TL 1000
Grüße Georgios

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#47
Ich glaub der Wolle hat mir das mal gesteckt! Die Motoren der letzten Generation der TL sind gründlich überarbeitet worden!!! Daher auch kaum noch die Schäden!!!
Mangelnde Leistung wird mit Wahnsinn ausgeglichen!!!!
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#48
Ja, daß die Maschine überarbeitet wurde, ist unbestritten.
Grüße Georgios

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#49
Moin zusammen,

es kam wie es kommen musste. Nun hat sich doch noch ein Problem eingeschlichen.
Das Gabelöl ist gewechselt und der neue IAP Sensor ist angekommen.

Aufklärung zum IAP Sensor: Nachdem die Kiste zusammengebaut und TPS sowie Drosselklappen eingestellt waren, hatte ich den Lufi aufgebaut und die Karre wollte partout nicht oder nur beschissen laufen. Drehzahl springt und ging willkürlich rauf und runter bis zum Absterben. Kombiniert, am Lufi gibt's nur drei Stecker: 1. Lufttemperatursensor 2. IAPS Unterdrucksensor und 3. Das Regelventil für die Klappe in der Ansaugung. Diese Klappe ich habe ich wegoptimiert Confusedchäm:

Also nach Ausschlussverfahren bei laufender Karre nach und nach die Stecker verbunden. Beim IAPS ist sie immer in dieses Husten und Absterben verfallen.
Neuen Sensor bestellt, aber gleiches Spiel. Werde ihn später mal mit WHB durchmessen und gucken.

Hatte schon mal jemand aus der Gemeinde hier ein Problem mit dem IAPS? Oder auch so einen heißen Tipp? Dann kann ich mir vielleicht unnötig viel Messarbeit und Rätselei ersparen.

Gruß

Der Pizzaofen.
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#50
Hatte ich mal da war der TP Sensor defekt bzw nicht richtig eingestellt

[Bild: index5kswj.png]
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