Speichenfelgen 160er oder 180er

#1
Hallo
welche vor-nachteile haben 180er Reifen anstatt 160er Reifen auf Speichenfelgen, ist das genauso wie bei Alufelgen?
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#2
Optik.

Unhandlicher, höheres Aufstellmoment beim Bremsen in Kurven.

Auch keine Ahnung, aber warum soll da ein Unterschied sein?



Gruß
:navi: Snoopy :gas:
Wer vor der Kurve nicht bremst war auf der Geraden nicht schnell!
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#3
wieso nicht? Speichenfelgen und Alufelgen sind doch sehr Unterschiedlich vom Aufbau
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#4
Ich denke die Breite ist entscheidend, nicht das Material.
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#5
naja wieso fahren Supermotos meist Speichenfelgen und auch Motorgrosser meist Speichenfelgen und Straßenrennsport Alufelgen
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#6
Speichenfelgen sind, was Stoßbelastung angeht robuster.
Meine SMT hat Guss, bzw. geschmiedete Felgen. Und soweit ich weiß die SMR auch, beide sind im Segment der SM angesiedelt.
Wer vor der Kurve nicht bremst war auf der Geraden nicht schnell!
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#7
Die Navi gab es mit Speichenrädern u. später auch mit Gussfelgen.

Vielleicht haben wir ja hier Mitglieder die beides kennen oder gefahren haben und über einen evtl. Unterschied berichten können?
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#8
Speichenfelgen haben ein paar Vorteile, die aber bei Straßenmotorrädern nicht zum Tragen kommen. Starke Impulse, die das Fahrwerk nicht abdämpfen kann (Schlaglöcher, Bordsteinkanten etc.) können wegen der Elastizität der Speichen und ihrer gleichmäßigen Andordnung über den Außenring etwas besser verkraftet werden und wenn da Dreck, Steine, Äste oder irgendwas reinfliegen sollte (was hauptsächlich Offroad passiert), verbiegst du dir ein paar davon und wechselst sie aus, Stichwort Reparierbarkeit. Außerdem kann man sie dezentrieren und somit bei nem breiten Hinterreifen, der gerade so an der Kette schleift - jeder kennt doch seinen lokalen KTM 625 Fahrer mit dem 190er Hinterrad - ein paar Millimeter nach links und rechts gewinnen. Juhu, das Kurvenverhalten links/rechts ist damit auch verschieden...

Ansonsten haben sie nur Nachteile:
- tendenziell schwerer -> stärkere gyroskopische Effekte beim Lenken, geringere Beschleunigung, längerer Bremsweg (letztere beiden eher gering)
- in sich elastisch verformbar(er als Guss) -> gegenteiliger Effekt unserer Upside-Down-Gabeln
- musst mit Schlauch fahren (wieder Gewicht dazu), denn um sie schlauchlos zu fahren, müssen die Gewinde abgedichtet werden, womit auch wieder die Verstellbarkeit im Arsch ist
- Rundlauf muss genauestens eingestellt werden
- teuer
- richtig (!) scheiße sauber zu halten, ich spreche aus Erfahrung

Ja, sie sehen allermeistens total schön aus, aber eine Gussfelge ist da einfach plug and play und hat auf der Straße nur Vorteile.

Zur eigentlichen Frage - ein breiter Reifen hat die Nachteile (wie die Speichenfelge) schwerer zu sein, deswegen und wegen der größeren Kontaktfläche bei selber Geometrie und Reifendruck schlechter einzulenken und auch mehr Reibung haben -> Benzinverbrauch höher, aber Vorteil ist das Mehr an Haftung.
Wenn die Frage darauf abzielt, den breiteren Reifen auf die 4.5"-Felge zu ziehen: Die Flanken werden durch das Quetschen steiler, der Reifenumfang etwas größer, die Kontaktfläche widerum schmaler als auf der 5.5"-Felge. Das sind Effekte, die sich gegenseitig positiv und negativ beeinflussen, weshalb das Endergebnis pauschal schlecht einzuschätzen ist. Müsste man mal probieren. Andererseits hat sich der Typ, der für ein Motorrad das Fahrwerk entwickelt sicherlich ein paar Gedanken dazu gemacht und ich glaube nicht, dass man da großartig was am Fahrverhalten verbessert, wenn man da einen Reifen draufquält, der dafür nicht vorgesehen ist. Schöner Aussehen tut's sicherlich Confusedpuint:
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#9
ich habe eine 5,5er Felge die ich mit einem 180er fahren kann oder ich lasse die Felge auf 4,5 umspeichen und kann dann einen 160er fahren, die Frage ist was ist besser
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#10
Troodon,'index.php?page=Thread&postID=128711#post128711 schrieb:ich habe eine 5,5er Felge die ich mit einem 180er fahren kann oder ich lasse die Felge auf 4,5 umspeichen und kann dann einen 160er fahren, die Frage ist was ist besser

Wenn es dir ausschließlich ums Fahrverhalten geht und du die Alternative zur Gussfelge gar nicht hast/haben willst, ist ein 160er Hinterreifen auf 4.5" wahrscheinlich besser. Dann kommt aber auch wieder die Sache mit der Tragfähigkeit. Ich weiß ja nicht, welches zulässige Gesamtgewicht die Navi haben darf, schau da vorher mal nach und vergleich das mit den Angaben vom Reifenhersteller.
Was hast du denn mit der Kiste vor? 20000 km Autobahn geradeaus oder willst du die Motocrosser im Schlamm abziehen? Big Grin
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#11
Ich glaube nicht, dass es Troo um ne Navi geht :giggelswe:
Da macht nen 180er durch das dann notwendige außermittige Einspeichen technisch kaum Sinn (sieht aber hammergeil aus!!)

Tragfähigkeit dürfte auch egal sein. 160er oder gar 150er gibts auch auch auf Reiseenduros jenseits der 275 kg Leergewicht.
Ich denke, wichtger ist es, dass Reifen- und Felgenbreite zusammen mit der Fahrwerksgeometrie harmonieren.
Die aktuellen Reiseenduros haben einen 170/60er Reifen auf 4,25"-5,00", scheint also nicht DIE Zuordnung Reifenbreite-Felgenbreite zu geben.

Mein 160/60er auf der 4,25" Felge ist mir zu spitz und fährt sich in Verbindung mit dem 17" vorne etwas kippelig in mittlerer Schräglage.
Wenn der runter ist, kommt wieder der 150/70er drauf. Mal sehen, ob das dann besser passt.
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#12
Sorry will doch kein häßliches Motorrad es geht hier um die Raptor 650
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#13
Axel WL,'index.php?page=Thread&postID=128716#post128716 schrieb:Ich glaube nicht, dass es Troo um ne Navi geht :giggelswe:


OK, aber... Rolleyes warum sind wir dann im Navi-Bereich? :lachi:

Die Zurdnungen der Felgenbreite zu den einzelnen Reifendimensionen gibt es Pi mal Daumen schon. Passend kriegt man sicherlich alles mögliche, nur ob's dann fährt wie erhofft?
Meine Kenntnis sind 6" - 190, 5.5" - 180, 5" - 170, 4.5" - 160, 4.25" - 150
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#14
Es ging um Vergleichbarkeit und da bietet sich die Navi mit Speichenfelge u. Gussfelge bei gleicher Felgengröße bzw. Reifengröße an.
Wer vor der Kurve nicht bremst war auf der Geraden nicht schnell!
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