suche Navi Buchse Hinterradfelge (zwischen den Radlagern)

#1
Hallo zusammen,
war mit meiner NAVI im Urlaub und Hatte ein Radlagerschaden hinten (bei 28000km). Leider ist jetzt die Buches zwischen den Lagern defekt.
Hast jemand vieleicht eine Idee wo man sowas noch bekommt ?
Hat jemand eine ?
Gruß Simon
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#2
hast doch noch drei, lass dir halt irgendwo eine nach Vorlage einer der anderen drehen oder bei Cagiva das wird aber dauern... Hab gerade (heute wieder zusammengebaut nach Ausdrehen der Hinterradnabe!) das gleiche leidige Thema hinter mir, daher ein paar Tipps von mir:
1. Lager bekommst du günstigst bei Kugellager Express - hab für 2 Satz Lager (also 2x2 vorne und 2x4 hinten inkl. Versand keine 25€ gezahlt, auch sonst alles super da!
2. Die benötigten Lager für die Navi mit Speichenräder (keine Ahnung warum die Gussfelgen und Raptoren angeblich andere haben, aber versteh einer dir Italiener...!) sind: Für vorne: 2 Stück 6005 2RS C3 und für hinten: 4 Stück 6004 2RS C3 (Je 2 Fürs Rad und je 2 für den Kettenradträger.
6005 bzw 6004 bezeichnet dabei die Grösse ( nämlich 47x25x12mm bzw. 42x20x12mm; 2RS steht für beidseitig geidichtet und C3 für erhöhte Lagerluft!
3. Das mit dem C3 ist absolut notwendig, die Kontruktion ist nämlich ein absoluter Krampf und erklärt auch, warum die Radlager immer wieder verrecken: Eigentlich benötigt eine Wellenlagerung ein Fest- und ein Loslager. Die Lager müssen im Rad beide Festsitz haben, da hier die Last umlaufend ist (weil sich das Rad ja dreht und das Lager sonst den Sitz ausschlägt, auf der Welle bräuchte man eine Festsitz und einen Schiebesitz um Längenausdehnungen auszugleichen. Dazu benötigt man aber eine andere (längere)Buchse und im Idealfall ein anderes Lager  das im Innenďurchmesser dicker ist, damit die Buchse nicht nur 1mm Wandstärke hat sondern mehr (hier wären 1 oder evtl. 2 Lager 6905 mit 25x42x12 ideal aber das geht jetzt wohl etwas zu weit... (da komme ich nochmal drauf zurück wenn ich es umgesetzt habe!!)
Die Navi hat momentan zwei Festlager und das Ganze kann überhaupt nur funktionieren, wenn die Lager erhöhtes Spiel (Lagerluft=C3, noch besser wäre vermutlich C4!!?) haben, die Distanzbuchse zwischen den Lagern LÄNGER (!!!) ist als der Abstand der Lager und das Ganze penibel zusammengebaut wird!
4. Zusammenbau: Zuerst das eine Lager einpressen oder einschlagen (und zwar über den Aussenring und bitte NICHT den Innenring, sonst ist es sofort wieder Schrott -gerne mit warmer Nabe und kaltem Lager (etwa 100°C -Spucketest, erwärmen mit weicher Lötflamme oder Heissluftfön, das Lager ins Gefrierfach und damit eben auf -18°C) dann das Distanzstück rein und dann bei dem zweite Lager eben jetzt NICHT den Aussenring in den Sitz prügeln sondern nur, bis der Innenring die Distanzbuchse berührt!
5. Fehler beim Zusammenbau: Entweder beide Aussenringe werden in den Sitz gepresst was bei korrekter Länge der Distanzbuchse (nämlich länger als der Abstand der Lagersitze!!) zur Verspannung der Lager (und damit ihrem baldigen Tod!) führt, oder die Distanzbuchse ist zu kurz oder die Sitze verknadelt oder die Buchse wurde von einem Hirni oder selbsternannten Spezialisten gekürzt, der meinte sie dürfe nicht länger sein. Cry

Mein Hinterradlager hat sich weitestgehend ohne Ankündigung nach 18tkm verabschiedet, das anschliessend von einem Werkstattmeister vermutlichst falsch eingebaute (ich hoffe doch zumindest C3 Lager -war aber selbst nicht dabei, da Maschine an Freund verliehen und Lager jetzt nur noch in Rudimenten vorhanden!)  Ersatzlager hat keine 100km geschafft. In beiden Fällen war Korroasion wie hier oft angenommen nicht die Ausfallursache (RS Lager sind fettgefüllt und gut gedichtet) sondrn bei Verspannung wird das Lager heiss, das Fett verflüssigt sich bei >>100°C (die Lager sind nur bis 110°C geeignet!) Das Fett fliesst aus, das Lager läuft noch heisser, schliesslich trocken und geht fest. Da oft ausgeglüht langt minimale Feuchtigkeit und das erkaltete und fetttrockene Lager korrodiert und sieht beim Ausbau wie ausgewaschen aus, das war aber nicht der Fall.
6. Weiteres Vorgehen... Fortsetzung folgt, nachdem mir auf Handy und Tablette jetzt zum 3. Mal der halbe Text verschütt gegangen ist!! -in Kürze: jetzt Moppedurlaub (am Freitag gehts nach Korsika!!) mit der originalen Lösung und 2. Lagersatz im Gepäck, langfristig Umbau auf klassisch solide Fest-Loslagerung mit einer längeren und dickeren Buchse und einem (oder zwei?)!! 6903 Lagern (25x42x9mm) das sollte dann für ewig halten!
Ist das vorne eigentlich auch so ein Mist??

@Mods bitte dahin verschieben wo es am meisten Sinn macht und für Suchende zu finden ist, gibt es hier sowas wie FAQ?? -Danke MaT5ol
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#3
Danke erstmal an dich MaT5ol

Bin etwas erschlagen von deiner deiner Antwort.
Darf ich fragen was die Reperatur bei dir gekostet hat?
Die Werkstatt meldete sich bei mir das es Probleme mit der Ersatzteilversorgung der defekten Buchse gibt. Bin davon ausgegange "Lager Buchse Lager "fertig. Ein Blick auf die Explosinszeichnung brachte die Ernüchterung. Muß morgen erst mal klären welche Buchse / Buchsen genau betroffen sind.
Sind die orginalen Buchen noch lieferbar? wenn ja wo?
Gibt es da keine Reperatursatz ?
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#4
Hallo,

ich denke da geht was durcheinander.

Auf der rechten Seite sitzt zwischen den Kugellagern ein Spacer. Den kann jeder Dreher drehen, also nachfertigen

Dann sind da die 4 Buchsen auf denen die Radlager sitzen. Lt. ET Liste sind es 3 gleiche und links sitzt eine leicht abweichende vierte Buchse.

Aber wenn man nun in die ET . Nummern einsteigt, dann stellt man fest, das Cagiva hier 4 identische Buchsen als ET angelegt hat.

Dies ist so falsch und führt zur Vorspannung der Kugellager wobei die Lager axial belastet werden - was sie nicht sollten.

Wir haben das ja damals hier im Forum durchgekaut und ich habe einige Buchsen drehen lassen (aus V2A). (als Ersatz für die "falsche" vierte Buchse)

Ich habe keine Buchsen mehr über, alle sind ins Forum gewandert. Eine weitere Nachfertigung ist aktuell nicht darstellbar. Aber auf Wunsch müsste noch irgendwo die Zeichung im Rechner sein, die würde ich weitergeben. Die Buchsen wurden damals alle von mir per Hand feingeläppt, das kann ich jetzt nicht mehr. Nur Buchsen drehen lassen ginge, aber dann müssten alle Interessenten selber von Hand nacharbeiten und es müssten 20 Buchsen bestellt werden.

Gruß Christoph


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Heilige Mutter von der gesegneten Beschleunigung, verlaß' uns jetzt nicht!
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#5
Meine Wekstatt lässt neue Buchsen anfertigen und montiert diese.
Wird wohl nicht ganz billig.
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#6
(11.06.2018, 00:33)MaT5ol schrieb: Einige Anmerkungen dazu:

3. Das mit dem C3 ist absolut notwendig,...
Die Navi hat momentan zwei Festlager und das Ganze kann überhaupt nur funktionieren, wenn die Lager erhöhtes Spiel (Lagerluft=C3, noch besser wäre vermutlich C4!!?) haben, die Distanzbuchse zwischen den Lagern LÄNGER (!!!) ist als der Abstand der Lager und das Ganze penibel zusammengebaut wird!

Ich habe seit über 40000 km Lager ohne Lagerluft eingebaut.

Die Distanzhülse muß nicht gezwungenermaßen länger sein als der Abstand von Lagersitz zu Lagersitz. Sie darf natürlich keinesfalls kürzer sein.
Wenn sie länger ist, darf das eine Lager nicht komplett in den Sitz geschlagen werden, das ist richtig. Auch die 4 Spacer dürfen nicht zu kurz sein.

Was die Ausfallursache betrifft, finde ich die Behauptung, daß das Heißlaufen das Fett aus den Lagern treibt und anschließend Korrosion auftritt, schwierig nachweisbar.
Ich habe in meinen Lager Fett und Korrosion nebeneinander vorgefunden. Die Lager sind zwar abgedeckt, aber diese Abdeckung ist keinesfalls völlig wasserdicht. Nicht umsonst setzen japanische Hersteller einen Wellendichtring vor das Lager (zumindest früher).

Ich werde demnächst alle Lager prüfen und wenn die äußeren Lager Rost aufweisen und die inneren nicht, ist die Ursache für mich gefunden.

Ist jemandem schon einmal ein inneres Lager kaputt gegangen?



Viel Spaß auf Korsika. Da gibt es so eine Küstenstraße (D81b) , da will ich unbedingt mal hin. Smile
Grüße Georgios

"Absorb what is useful, discard what is useless, add what is uniquely your own."

"It's a shame that stupidity can't be converted into a usable energy source."

"I would rather be on my motorcycle thinking about God than in church thinking about my motorcycle."
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#7
(15.06.2018, 19:40)Georgios schrieb:
(11.06.2018, 00:33)MaT5ol schrieb: Viel Spaß auf Korsika. Da gibt es so eine Küstenstraße (D81b) , da will ich unbedingt mal hin. Smile

Kann ich nur zustimmen. Wer wilde Landschaften mag ist in Korsika genau richtig  Smile
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#8
Hi Simon,

was ist aus der Sache mit den Buchsen geworden?
Grüße Georgios

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#9
(15.06.2018, 19:40)Georgios schrieb:
(11.06.2018, 00:33)MaT5ol schrieb: Ich habe seit über 40000 km Lager ohne Lagerluft eingebaut.

Die Distanzhülse muß nicht gezwungenermaßen länger sein als der Abstand von Lagersitz zu Lagersitz. Sie darf natürlich keinesfalls kürzer sein.
Wenn sie länger ist, darf das eine Lager nicht komplett in den Sitz geschlagen werden, das ist richtig. Auch die 4 Spacer dürfen nicht zu kurz sein.
Das finde ich äusserst erstaunlich!
Ist die Distanzbuchse (bei Raumtemperartur theoretisch) identisch lang wie der Abstand der Lagersitze (bzw. Lagerraussenringe die ja Festsitz haben sollten da Umfangslast!)  werden die Lager bei zunehmender Temperatur verspannt da die Alunabe einen grösseren Wärmeausdehnungskoeffizienten hat wie die Stahlachse. Das kann in bestem Fall durch die erhöhte Lagerluft ausgeglichen werden - ohne diese halte ich das für sehr kritisch.
Meine Hinterradlager haben die 3,5Mm Korsika überstanden, trauen  tue ich dem ganzen trotzdem nicht, haben vorher ja auch vermeintlich anstandslos 16tkm gehalten (na gut - das waren auch >10 Jahre - da würde zugegebenermaßen wieder für das Korrosionsthema sprechen was ich trotzdem noch für unwahrscheinlich halte!). - und sich dann sang und klanglos (also ohne Vorwarnung!!) von jetzt auf gleich verabschiedet!!
Die Kontsruktion ist einfach Mist, das kann funktionieren, muss aber nicht, wie die vielen Ausfälle hier beweisen.
Sauber sieht der Aufbau so aus:
1. Beide Lageraussenringe Festsitz in der Alunabe wegen Umfangslast. Das ist durch den Presssitz gewährleistet. - eingepresst oder mit Temperaturdifferenz eingeschrumpft oder wahlweise auch (noch zusätzlich oder nur - siehe Emil Schwarz?!) eingeklebt!
2. Ein Innenring Festsitz damit das Rad axial fixiert ist und sich nicht verschiebt bez. nicht wandern kann. (Ich würde hier das Lager auf der Kettenradseite wählen das sehr nahe zu den beiden Lagern im kettenradträger ist, damit haben wir das drei Lager mit quasi Festsitz wobei die beiden im Kettenradträger ja Abstand Null haben!)
3. Ein Lager mit Schiebesitz auf der Achse (da ist Punktlast vorhanden, das Lager wird immer von der gleichen Seite (nämlich von oben!) belastete du 'eiert' damit nicht auf der Achse rum. So wie die Kontsruktion derzeit ausgelegt ist, benötigt man dazu eine etwas längere und vor allem dickere Buchse. Die derzeit verwendete hat einen Innendurchmesser von 18mm und einen Aussendurchmesser von 20mm - damit eine Wanddicke von nur 1mm und ist damit ungeeignet um den Kraftschluss der Verschraubung aufzunehmen. Diese Buchse würd ich durch eine 18mm x 25mm Buchse ersetzen (genauer 18,1 - damit die Achse gut durchpasst und 24,98 - damit das Lager eben Schiebesitz hat!) und darauf ein 61905 Lager (25x42 x 9) mit Schiebesitz laufen lassen. - das hat zwar eine etwas geringfügigere Tragezahl (7 vs. 10 dynamisch und 4,3 vs. 5 statische Tragzahl!) aber das sehe ich als unkritisch (funktioniert in meiner Triumph bei der ich das Vorderrad auf einen anderen Achsdurchmesser umgebaut habe seit Jahren problemlos!) - evtl. setze ich den Lagersitz nochmal auf der Drehbank nach, dann könnte ich auch zwei der 9mm Lager verwenden, damit wäre es dann robuster als die Originallösung, ist dann so aber nicht für die Masse nicht nachbaufähig... (ich würde das gerne probieren und 'beweisen' dass es dann problemlos geht - aber wie soll das gehen, das bedarf mindestens 100tkm und selbst damit ist nichts immer noch nichts 'bewiesen') - Für den Nachbau würde es dann nur einer geänderten Buchse und eines anderen Lagers bedürfen! - Materialkosten <10€
Muss mir das nochmal genau anschauen wie ich das mache - momentan hadere ich ein bisschen mit dem originalen Buchsendurchmesser...: das Lager hat 20mm Innenring und die Achse hat doch 18mm - das wäre ja nur 1mm Wanddicke...?! Cry  - mir ist zwar aufgefallen, dass die Buchse zu dünn ist um den Kraftfluss aufzunehmen aber das kommt mir jetzt doch etwas sehr wenig vor!, 2mm hätte ich schon geschätzt! - Wer weiß den Achsdurchmesser??!!
Nach dem Umbau hätte ich eigentlich gerne 5mm Bunddicke - dann könnte man auch ne Alubuchse nehmen, so werden es wohl nur 3,5mm werden und damit ist eine Stahlbuchse angesagt, aber Leichtbau ist an der Navi sowieso nicht primär angesagt!
Meld mich wenn ich weiter bin!
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#10
(25.06.2018, 10:30)MaT5ol schrieb: Das finde ich äusserst erstaunlich!
Ist die Distanzbuchse (bei Raumtemperartur theoretisch) identisch lang wie der Abstand der Lagersitze (bzw. Lagerraussenringe die ja Festsitz haben sollten da Umfangslast!)  werden die Lager bei zunehmender Temperatur verspannt da die Alunabe einen grösseren Wärmeausdehnungskoeffizienten hat wie die Stahlachse. Das kann in bestem Fall durch die erhöhte Lagerluft ausgeglichen werden - ohne diese halte ich das für sehr kritisch.
Das macht natürlich Sinn, aber ich frage mich, wie warm die Nabe werden muß, damit die Ausdehnungsdifferenz eine Rolle spielt.


1. Beide Lageraussenringe Festsitz in der Alunabe wegen Umfangslast. Das ist durch den Presssitz gewährleistet. - eingepresst oder mit Temperaturdifferenz eingeschrumpft oder wahlweise auch (noch zusätzlich oder nur - siehe Emil Schwarz?!)  eingeklebt!
2. Ein Innenring Festsitz damit das Rad axial fixiert ist und sich nicht verschiebt bez. nicht wandern kann. (Ich würde hier das Lager auf der Kettenradseite wählen das sehr nahe zu den beiden Lagern im kettenradträger ist, damit haben wir das drei Lager mit quasi Festsitz wobei die beiden im Kettenradträger ja Abstand Null haben!)
Tut mir leid, ich bin nicht vom Fach, daher kapiere ich vielleicht nicht sofort, was Du meinst. Aber wie kann ein Innenring Festsitz (wie soll der aussehen? fest auf der Achse?), die Verspannung durch Temperaturausdehnung verhindern? Wenn der Innenring fest mit der Achse verbunden ist, kann doch die Nabe trotzdem gegen den Außenring drücken.

3. Ein Lager mit Schiebesitz auf der Achse (da ist Punktlast vorhanden, das Lager wird immer von der gleichen Seite (nämlich von oben!) belastete du 'eiert' damit nicht auf der Achse rum. So wie die Kontsruktion derzeit ausgelegt ist, benötigt man dazu eine etwas längere und vor allem dickere Buchse. Die derzeit verwendete hat einen Innendurchmesser von 18mm und einen Aussendurchmesser von 20mm - damit eine Wanddicke von nur 1mm und ist damit ungeeignet um den Kraftschluss der Verschraubung aufzunehmen.
Das verstehe ich gerade auch nicht. Wieso spielt die Wandstärke hier eine Rolle?
Grüße Georgios

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#11
(25.06.2018, 13:43)Georgios schrieb:
(25.06.2018, 10:30)MaT5ol schrieb: 1. Das macht natürlich Sinn, aber ich frage mich, wie warm die Nabe werden muß, damit die Ausdehnungsdifferenz eine Rolle spielt.


2. Tut mir leid, ich bin nicht vom Fach, daher kapiere ich vielleicht nicht sofort, was Du meinst. Aber wie kann ein Innenring Festsitz (wie soll der aussehen? fest auf der Achse?), die Verspannung durch Temperaturausdehnung verhindern? Wenn der Innenring fest mit der Achse verbunden ist, kann doch die Nabe trotzdem gegen den Außenring drücken.

3. Das verstehe ich gerade auch nicht. Wieso spielt die Wandstärke hier eine Rolle?
 zu 1.
Alu hat mit 24*10^-6 /K einen etwa doppelt so hohen Ausdehnungskoeffizienten wie Stahl (12*10^-6/k - die Differenz zwischen den beiden beträgt dann damit auch 12*10^-6/k). - Fahrzeuigsepzifikationen geen i.d.R. von -40°C bis 80°C; bei Minusgraden fahren vielleicht wenige, aber von 0°C bis 50°C sollte man schon rechnen (die Nabe ist schwarz und nimmt auch die Wärme der Bremsscheibe auf!)
Abstand der Lagersitze: 150mm damit:
Längenausdehnung = Wärmeausdehnungskoeffizient  x Länge x Temperaturdifferenz
= 12 /1000000 / K x 150mm x 50K = 0,09mm oder 90µm

Schaut man sich die Lagerluft von einem 6004er Lager an, dann wird klar warum das auch mit einem Cm Lager funktionieren kann, bzw. mit einem C3 Lager u.U. auf Dauer nicht!
Lagerluft für D20mm: CN: 5...20 µm; C3: 13....28µm 
d. h. dass ein Lager mit normaler Luft u.U. sogar mehr Spiel als ein Lager mit erhöhter Lagerluft haben kann - im Mittel allerdings etwa 10µm weniger - aber vor allen Dingen, dass auch das Lager mit erhöhter Lagerluft nicht genügend Spiel aufweist um die Wärmeausdehnung zu kompensieren!!!

zu 2. Der Innenring ist auf der Achse durch die Distanzbuchsen festgeklemmt! Einen Festsitz brauchst du, sonst wackelt ja dein Rad, aber4 eben auch nur einen!! Die Lager können sehr wohl auch Axialkräfte aufnehmen aber eben nur in begrenztem Mass - eigentlich wirken beim Motorrad nur Radialkräfte auf die Radlager, da du bei Kurvenfahrt ja in Schräglage bist, aber nehmen wir mal an Fahrzeuig und Fahrergewicht von etwa 500kg wirken zu 10% axial - das sind dann etwa 500N!

https://www.schrauben-normen.de/anziehmomente.html Im Vergleich dazu beträgt die Vorspannkraft einer Verschraubung M18 mit 100Nm locker flockige 30kN und damit das 3-fache der dynamischen Traglast des Lagers in Radialrichtung!

zu 3.
Die Spacer oder Buchsen haben einen Bund der am Innenring anliegt, die dünne Wanddicke dient nur zur Zentrierung aber nicht zum einleiten des Kraftflusses.
Verlängert man die Buchse aber, so dass daer Kraftfluss nicht mehr über den Innenring geht (der ja jetzt frei schwimmend als Loslager auf der Buchse sitzten soll!) dann gehen die kompletten 30kN über die Buchse - ich vermute, die Wanddicke ist dann einfach zui gering und es besteht die Gefahr des Knickens bzw. Stauchens! (Wenn ich die Druckfestigkeit von Stahl gleich der Zugfestigkeit setze, dann ergibt sich für einen Kreisring mit D=20mm und d=18mm und damit einer Fläche von 60mm² bei einer Zugfestigkeit von 500N/mm² eine Festigkeit von 30kN - also im Bereich der Last. - das wäre mir für Dauerfestigkeit etwas knapp bemessen, könnte aber sogar auch noch gehen... - das wäre dann deutlich einfacher, dann bräuchte man fast nur die Buchse tauschen - naja, und das Lager etwas rausholen...

Hoffe nicht zu sehr verwirrt zu haben! Rolleyes
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#12
Nein, hat nicht zu sehr verwirrt. Wink 

zu 1:

Unter dem Strich halte ich fest, daß es dann schon egal ist, ob man Lager mit oder ohne Lagerluft verwendet.

zu 2:

Klar ist, daß ein Wälzlager mehr Radial- als Axialkräfte aufnehmen kann. Klar ist auch, daß bei Kurvenfahrt auch Axialkräfte auftreten.
Warum ist es von Nachteil, wenn ich mehr als einen Spacer habe?

zu 3:

Hier habe ich etwas Schwierigkeiten, Dir zu folgen. Die beiden Bundbuchsen (Spacer) eines Lagers berühren sich in der Mitte. Die Kraft wird doch über den konischen Teil auf den Innenring übertragen. So what?
Grüße Georgios

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#13
(25.06.2018, 16:12)Georgios schrieb: Nein, hat nicht zu sehr verwirrt. Wink 

zu 1:

Unter dem Strich halte ich fest, daß es dann schon egal ist, ob man Lager mit oder ohne Lagerluft verwendet.

zu 2:

Klar ist, daß ein Wälzlager mehr Radial- als Axialkräfte aufnehmen kann. Klar ist auch, daß bei Kurvenfahrt auch Axialkräfte auftreten.
Warum ist es von Nachteil, wenn ich mehr als einen Spacer habe?

zu 3:

Hier habe ich etwas Schwierigkeiten, Dir zu folgen. Die beiden Bundbuchsen (Spacer) eines Lagers berühren sich in der Mitte. Die Kraft wird doch über den konischen Teil auf den Innenring übertragen. So what?

Nein, ist nicht egal!
Mit wenig Lagerluft (CN) ist ganz beschissen, mit zu wenig (C3) immer noch beschissen! - Eigentlich sollte man Lager mit viel Lagerluft, also C4 oder gar C5 verwenden oder eine saubere Konstruktion hinlegen!

2. warum ist es klar, dass bei Kurvenfahrt Axialkräfte auftreten??! Zentrifugal und Zentripedalkraft halten sich die Waage, die Resultierende wirkt senkrecht in der Fahrzeugachse nach unten...

3. hier wird es interessant! - gibt es etwa verschiedenen Kontsruktionen?!
Die beiden Spacer ???
Meine Lager haben nur jeweils einen!

Lassen wir die Kettenradträgerlager mal weg weil das eigentlich ein eigenes System ist - hier sind zwei Lager drin die direkt aneinander liegen und jedes einen Spacer nach aussen hat. Die Spacer berühren sich aber nicht in der Mitte sondern leiten die Kraft nur auf den Innennring!
Die eigentliche Hinterradlagerung besteht bei mir aus Spacer - Lager - Buchse - Lager - Spacer wobei der Spacer nicht länger als das Lager ist, also die Kraft nicht unter dem Lager durch in die Buchse leitet sondern direkt über den Innenring.
Das wäre das Ziel, dass der Kraftschluss auf einer Seite durch den Spacer durch direkt in die Buchse geht und das Laher auf dem Spacer bei Bedarf axial gleiten kann.
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#14
(25.06.2018, 18:31)MaT5ol schrieb: Nein, ist nicht egal!
Mit wenig Lagerluft (CN) ist ganz beschissen, mit zu wenig (C3) immer noch beschissen! - Eigentlich sollte man Lager mit viel Lagerluft, also C4 oder gar C5 verwenden oder eine saubere Konstruktion hinlegen!
O.k., so gesehen schon richtig. Ich habe aber noch kein Motorrad gehabt, bei dem die Lagerkonstruktion eine andere als Lager und Hülse war. Und das ohne Lagerluft.

2. warum ist es klar, dass bei Kurvenfahrt Axialkräfte auftreten??! Zentrifugal und Zentripedalkraft halten sich die Waage, die Resultierende wirkt senkrecht in der Fahrzeugachse nach unten...
Nun, war das nicht Deine Erläuterung weiter oben?  
" ...da du bei Kurvenfahrt ja in Schräglage bist, aber nehmen wir mal an Fahrzeuig und Fahrergewicht von etwa 500kg wirken zu 10% axial - das sind dann etwa 500N!" Ich bin hier nur der interessierte Laie. Wink

3. hier wird es interessant! - gibt es etwa verschiedenen Kontsruktionen?!
Die beiden Spacer ???
Meine Lager haben nur jeweils einen!
Du sprichst vom Hinterrad? Die beiden Radlager haben jeweils einen Spacer und die Hülse dazwischen. Ich habe dabei an den Kettenradträger gedacht, aber die haben auch nur 1 Spacer pro Lager.
Ob nun ein Spacer oder die Abstandhülse auf den Innenring drückt, ist ja nebensächlich (für das Lager).


Lassen wir die Kettenradträgerlager mal weg weil das eigentlich ein eigenes System ist - hier sind zwei Lager drin die direkt aneinander liegen und jedes einen Spacer nach aussen hat. Die Spacer berühren sich aber nicht in der Mitte sondern leiten die Kraft nur auf den Innennring!
Die sollten sich aber berühren, sonst werden beim Anziehen der Radmutter Axialkräfte auf das Lager geleitet und das wollen wir doch nicht. Kein Wunder, daß Deine Lager so schnell hinüber sind.

Die eigentliche Hinterradlagerung besteht bei mir aus Spacer - Lager - Buchse - Lager - Spacer wobei der Spacer nicht länger als das Lager ist, also die Kraft nicht unter dem Lager durch in die Buchse leitet sondern direkt über den Innenring.
Das wäre das Ziel, dass der Kraftschluss auf einer Seite durch den Spacer durch direkt in die Buchse geht und das Laher auf dem Spacer bei Bedarf axial gleiten kann.
In diesem Fall muß der Spacer länger als die Lagerbreite sein. Das war bei mir am Anfang mal der Fall, bis ich sie gekürzt habe. Cry
Und zwar auf Spiel null (kalt).
Grüße Georgios

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#15
(25.06.2018, 18:56)Georgios schrieb:
(25.06.2018, 18:31)MaT5ol schrieb: Lassen wir die Kettenradträgerlager mal weg weil das eigentlich ein eigenes System ist - hier sind zwei Lager drin die direkt aneinander liegen und jedes einen Spacer nach aussen hat. Die Spacer berühren sich aber nicht in der Mitte sondern leiten die Kraft nur auf den Innennring!
Die sollten sich aber berühren, sonst werden beim Anziehen der Radmutter Axialkräfte auf das Lager geleitet und das wollen wir doch nicht. Kein Wunder, daß Deine Lager so schnell hinüber sind.

Nein, eben nicht.
Spacer auf Innenring - Innenring liegt am nächsten Innenring an, 2. Innenring an Spacer - da ist Kraftfluss ohne Verspannung der Lager allerdings auch ohne Wärmeausgleich - das braucht es bei dem kurzen Abstand der Kettenradträgerlager aber auch nicht!

Die eigentliche Hinterradlagerung besteht bei mir aus Spacer - Lager - Buchse - Lager - Spacer wobei der Spacer nicht länger als das Lager ist, also die Kraft nicht unter dem Lager durch in die Buchse leitet sondern direkt über den Innenring.
Das wäre das Ziel, dass der Kraftschluss auf einer Seite durch den Spacer durch direkt in die Buchse geht und das Laher auf dem Spacer bei Bedarf axial gleiten kann.
In diesem Fall muß der Spacer länger als die Lagerbreite sein. Das war bei mir am Anfang mal der Fall, bis ich sie gekürzt habe. Cry
Und zwar auf Spiel null (kalt).


Hm, das gabs mal??! war wohl die Buchse mit der etwas anderen Bestellnummer - das hat vermutlich irgendso ein Betriebswirtschaftsfuzzi dann aus Kostengründen weggekürzt! - Schön dass es anscheinend trotzdem noch geht (vielleicht hast du ja ungenau gearbeitet und sie ist immer noch ein bisschen zu lang! Wink )
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#16
(25.06.2018, 19:18)MaT5ol schrieb: Schön dass es anscheinend trotzdem noch geht (vielleicht hast du ja ungenau gearbeitet und sie ist immer noch ein bisschen zu lang! Wink )

Will ich nicht ausschließen. Shy
Grüße Georgios

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#17
Welches Lager ist Dir eigentlich kaputt gegangen?
Grüße Georgios

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#18
(11.06.2018, 00:33)MaT5ol schrieb: ...
4. Zusammenbau: Zuerst das eine Lager einpressen oder einschlagen (und zwar über den Aussenring und bitte NICHT den Innenring, sonst ist es sofort wieder Schrott...

Dazu muß ich Dir etwas sagen. Letztes Jahr hatte ich links hinten außen, also das äußere Lager des KRT, rauhen Lauf bemerkt und nach dem Abhebeln der Kappe Rost gefunden. Ein neues Lager hatte ich nicht da, wollte aber gleich fahren und so habe ich ein gebrauchtes (19000 km gelaufen), welches ich aus irgendwelchen Gründen aufgehoben hatte, vorübergehend eingebaut. Vorübergehend heißt bei mir, daß es nun schon 10000 km drin ist. Rolleyes 

Dieses Lager hatte ich ja irgendwann mal über den Innenring ausgeschlagen und ich bin auch davon ausgegangen, daß es danach Schrott ist. Offenbar halten die Lager mehr Axialkräfte aus, als man denkt.
Grüße Georgios

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#19
Habe jetzt mal nachgemessen...:
Länge Spacer Gesamt 17,5mm, der zylindrische Teil 11.5mm und damit m.E. nach etwa 1mm zu kurz.
Spacer außen: 19.98 also Schiebesitz auf dem Lager, Innen 17,00 (keine Ahnung was die Achse hat... wahrscheinlich 16,5mm?!) - damit also Wanddicke von 1,5mm.
Die beiden Lager im Kettenradträger liegen irgendwie auch nicht direkt aneinander an..., will sagen, ich kann den einen Innenring drehen, ohne dass sich der andere mit dreht (vielleicht Gratbildung zwischen den beiden Aussenringen bei der Montage?! - Spacer auch hier zu kurz um die Kraft durchzuführen - wird aber vielleicht durch die erhöhte Lagerluft aufgefangen aber ganz sauber ist das auch nicht! Einzig beim Radlager Kettenblattseite ist die geringere Länge ok, das ist das Festlager, das verhindert dass das Rad axial wandert & wackelt!

Ich denke ich werde meinen Spacer einfach am dicken Teil um 1mm abdrehen, so dass der Teil der durch das Lager geht Kraftschluss zur Distanzbuchse hat, damit sollte das Trauerspiel dann an gutes Ende haben!
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#20
Werde meine Spacer erst in den nächsten Tagen zum Nachmessen zur Hand haben. Aber die beiden, die Christoph für einige von uns angefertigt hatte, haben eine Gesamtlänge von 18,2 mm. Der zylindrische Teil ist 12,2 mm lang.
Wanddicke 1,5 mm (20,0 /17,0).

Bei mir war damals auch ein Spalt zwischen den beiden Spacern am Kettenradträger. Ich habe mir so geholfen, daß ich (nicht lachen) eine Büroklammer zum Kreis gebogen habe, die die Verbindung hergestellt hat. Hoffentlich ist das mit dem neuen Spacer nicht mehr nötig.
Grüße Georgios

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#21
(09.07.2018, 14:10)MaT5ol schrieb: Habe jetzt mal nachgemessen...:
Länge Spacer Gesamt 17,5mm, der zylindrische Teil 11.5mm und damit m.E. nach etwa 1mm zu kurz.

Habe gerade den ersten meiner 4 Spacer nachgemessen. Werte wie bei Deinem: 17,5 und 11,5mm.

Es ist erstaunlich, daß das Lager noch völlig weich und vibrationsarm läuft, nachdem ich es vor 10000 km auf dem Innenring aus dem Sitz geprügelt hatte. Nachdem es zuvor 19000 km eingebaut lief, wohlgemerkt.
Grüße Georgios

"Absorb what is useful, discard what is useless, add what is uniquely your own."

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#22
Ich habe jetzt alle 4 lager im Hinterrad gewechselt. Das rechte äußere Lager hat nach über 40000 km seine beste Zeit hinter sich. Spiel des Innenrings in axialer und radialer Richtung. In den nächsten Tagen werde ich es öffnen und näher ansehen.
Die inneren Lager sind alle beide noch gut.

Das Maß der Distanzhülse beträgt 125,25 mm (ungekürzt). Jedenfalls etwas länger als der Abstand der beiden gegenüber liegenden Lagersitze.
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#23
Hab den Beitrag hier verfolgt und mich immer wieder gefragt wo die 4 Lager sein sollen. Ich habe nur drei. Zwei im Rad und eines im Kettenradträger. Mein Vorgänger hat da wohl was umgebaut. Außerdem ist vor dem Lager im Kettenradträger noch ein Simmerring zur Abdichtung, in dem die äußere Distanzbuchse läuft .
Der Kettenradträger wurde ausgedreht und ein 6204 2RSH/C3 Lager eingebaut SKF 20x47x14 mm
Die innere Lageraufnahme im Kettenradträger wurde entfernt und eine Distanzhülle die im Lager läuft eingebaut und auf dem linken Radlagerinnenring aufliegt. Bis jetzt funktioniert das bei mir seit knapp 15000 km. Huh
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#24
Original sind zwei Lager im Kettenradträger. Ohne Dichtring.
Grüße Georgios

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#25
(25.06.2018, 10:30)MaT5ol schrieb: das Lager hat 20mm Innenring und die Achse hat doch 18mm - das wäre ja nur 1mm Wanddicke...?! Cry  - mir ist zwar aufgefallen, dass die Buchse zu dünn ist um den Kraftfluss aufzunehmen aber das kommt mir jetzt doch etwas sehr wenig vor!, 2mm hätte ich schon geschätzt! - Wer weiß den Achsdurchmesser??!!

Mein Achsdurchmesser ist 17mm.
Grüße Georgios

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