Überlegungen zur Synchronisation
#1
Ich habe mir noch ein Paar Überlegungen zum Synchronisieren gemacht und in den verschiedenen Foren gelesen.



Dabei bin ich auf den folgenden Kommentar gestoßen:



Die Gemischschrauben bei der Navi haben keinen Einfluss auf die Benzinmenge. Das Benzin wird für beide Zylinder ausschließlich über die Einspritzdüsen eingespritzt. Die Menge pro Zylinder ist immer gleich.

Beim Herreindrehen der Gemischschrauben wird also nur die Luftmenge verkleinert.



Wenn ich also Beispielsweise die Gemischschraube des vorderen Zylinders komplett reindrehe und die des hinteren Zylinders 1 Umdrehung raus ist der Motor bei gleicher Drosselklappen stellung theoretisch erst mal asynchron eingestellt.

Wenn ich die vordere Drosselklappe jetzt mit der Synchronschraube für die Drosselklappen etwas weiter öffne als die hintere läuft der Motor im Standgas wieder synchron.

Wenn ich etwas Gas gebe läuft der Motor aber nicht mehr synchron.



Sind meine Überlegungen so weit richtig oder habe ich da noch einen Grundsätzlichen Gedankenfehler?



Ich möchte mit meinen Gedanken darauf hinaus, dass es eigentlich völlig egal ist ob die Gemischschrauben 1 oder 2 Umdrehungen raus sind, Hauptsache der Motor ist synchron eingestellt. Auf den Verbrauch sollte das keinen Einfluss haben. Optimal wäre es wenn man die Gemischschrauben ohne den Einfluss der Drosselklappen einstellen könnte. Also z.B. Drosselklappen komplett geschlossen.

Die Synchronisation des Leerlaufs muss aus meiner Sicht aber auf alle Fälle über die Gemischschrauben erfolgen nicht über die Drosselklappen. Die müssen bei erhöhter Drehzahl z.B. 3000U/Min synchron sein.

Viele habe geschrieben sie drehen die Gemischschrauben beide z.B. 1 Umdrehung raus und synchronisieren dann nur über die Drosselklappen. Aus meiner Sicht ist das falsch.

Was meint Ihr dazu?
Zitieren
#2
War das zu kompliziert oder habt Ihr einfach nur keinen Bock mehr auf Vergaserthemen?
Zitieren
#3
Was meint Ihr macht es Sinn den Drosselklappensensor (TP) nach 50TKm mal zu tauschen?
Das TP ist ja ein veränderbarer Widerstand (Poti) und wird gerade im ersten Drittel extem belastet.
Ich habe von V-Strom Besitzern gehört, dass sich der Widerstand bei hohen Km-Leistungen verändert hat und der Motor dann unsauber im Standgas läuft.
Zitieren
#4
Ich wüsste jetzt nicht wie ein Poti verschleissen soll - außer durch Staubansammlung auf Kosten des Übergangswiderstandes...
Ich würde es nur machen, wenn ich einen testweise zur Verfügung hätte.
Zitieren
#5
Wie kommst Du auf Staub? Bei Verstäkern hat Staub oft eine Auswirkung. Es knakt dann wenn man die Lautstärke ändert, weil sich der Widerstand nicht mehr linear ändert sondern springt. Man dreht aber nicht so oft laut und leise wie man Gas bibt. Die Belastung des Poti ist deshalb ungleich höher
Bei den Potis die ich kenne wird der Widerstand mechanisch abgegriffen und deshalb unterliegt das Poti einem Verschleiß.
Mir ging es hier auch mehr darum ob Jemand das TP schon mal getauscht hat weil es defekt war und bei wieviel Km.
Zitieren
#6
Erst meckerst du, das dir keiner antwortet.Dann antwortet jemand, ists auch nicht richtig....
Das mit dem Verstärker ist mir nicht neu. Aber danke für die Info.
Zitieren
#7
Hallo Tscharlie,
das sollte kein Meckern sein sondern nur ein Versuch herauszufinden warum mein Thema nicht ankommt.
Ich bin zur Zeit nicht zu Hause und habe Probleme mich von Unterwegs mit meinem Benutzernamen einzuloggen. Deswegen schreibe ich unter Gast.
[*][Bild: whistling.png]
Zitieren
#8
Gast,index.php?page=Thread&postID=68662#post68662 schrieb:ein Versuch herauszufinden warum mein Thema nicht ankommt.
[*][Bild: whistling.png]

vielleicht weil sich die wenigsten darüber Gedanken gemacht haben. Warte doch einfach noch etwas ab vielleicht meldet sich noch der ein oder andere Spezi ;)

zum TP-Sensor, dieser kann doch im Werkstattmodus justiert werden. Dadurch kann man doch eventuelle Veränderungen ausgleichen oder?
Zitieren
#9
Solange das TP noch im angegebenen Tolleranzbereich ist und linear arbeitet kann man das natürlich justieren.

Ich glaube aber mittlerweile das ich durch das Synchronisieren alleine keinen für mich zufriedenstellenden Motorlauf erreichen kann.

Nachdem was ich bisher im Forum gelesen habe läuft der Motor im unteren Drehzahlbereich zu mager in der Mitte zu fett und oben wieder zu mager.

Das könnte ich nur bei Wolle vom BO ändern lassen. Zumindest kenne ich keinen Händler in der Nähe von Dortmund dem ich das zutrauen würde.[img]wcf/images/smilies/crying.png[/img]
Zitieren
#10
Hallo

beim synchronisieren geht es nur um den gleichen saugdruck der über die Drosselklappen eingestellt wird , eine Klappe ist fest die andere wird darauf angeglichen , oder beim 4 zylinder ist eine fest also der richtwert auf den die anderen drei abgestimmt werden , man braucht dazu unterduckanzeigende Armaturen und ein wenig erfahrung .

Gruß maik
Zitieren
#11
Ist diese Aussage dann falsch?



Wenn ich also Beispielsweise die Gemischschraube des vorderen Zylinders komplett reindrehe und die des hinteren Zylinders 1 Umdrehung raus ist der Motor bei gleicher Drosselklappen stellung theoretisch erst mal asynchron eingestellt.

Wenn ich die vordere Drosselklappe jetzt mit der Synchronschraube für die Drosselklappen etwas weiter öffne als die hintere läuft der Motor im Standgas wieder synchron.

Wenn ich etwas Gas gebe läuft der Motor aber nicht mehr synchron.
[img]wcf/images/smilies/smile.png[/img]
Zitieren
#12
Ich habe die Bezeichnung Leerlaufgemischschraube oben, gegen Gemischschraube getauscht, da sie so auch im WHB bezeichnet sind.



Vielleicht läst sich ja doch noch Jemand zu einer Stellungnahme verleiten.



Die Gemischschrauben bei der Navi haben keinen Einfluss auf die Benzinmenge. Das Benzin wird für beide Zylinder ausschließlich über die Einspritzdüsen eingespritzt. Die Menge pro Zylinder ist immer gleich.



Stimmt Ihr dieser Aussage zu oder seid Ihr anderer Meinung?
Zitieren
#13
(16.07.2011, 09:23)Wolfgang_62 schrieb: Die Gemischschrauben bei der Navi haben keinen Einfluss auf die Benzinmenge. Das Benzin wird für beide Zylinder ausschließlich über die Einspritzdüsen eingespritzt. Die Menge pro Zylinder ist immer gleich.

Stimmt Ihr dieser Aussage zu oder seid Ihr anderer Meinung?

Die Benzinmenge ist gleich, aber der Anteil Benzin im Gemisch müsste sich verändern.
Grüße Georgios

"Absorb what is useful, discard what is useless, add what is uniquely your own."

"It's a shame that stupidity can't be converted into a usable energy source."

"I would rather be on my motorcycle thinking about God than in church thinking about my motorcycle."
Zitieren


Gehe zu:


Benutzer, die gerade dieses Thema anschauen: 1 Gast/Gäste