Verschleißgrenze Antriebskette
#1
[attach=2495][/attach]

So wird es im WHB angegeben. Ist das wieder so ein Fehlschuß von Cagiva?

Meine neue Kette hat 317.5 mm. Das wären ja 5,5 mm auf 21 Bolzen. Kommt mir sehr viel vor.
Suzuki gibt 319,4 an (530er-Kette), was ich glaubhafter finde.

Hat jemand noch andere Daten?


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Grüße Georgios

"Absorb what is useful, discard what is useless, add what is uniquely your own."

"It's a shame that stupidity can't be converted into a usable energy source."

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#2
Hi Georgios,

ich hab meine Kette nicht nach diesem Verschleißmeßmethode gewechselt. Mir fiel bei der Kettenpflege die ungleichgelängte Kette auf, und aufgrund dieser feststellung hab ich den kompletten Satz gewechselt.
Gruß aus dem Wilden Süden /Abteilung Nordschwarzwald

Andy

www.cagiva-navigator.de
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#3
Hi Andy,

hätte ich auch so gemacht. :daumen:

Nur, meine Kette ist sehr gleichmäßig gelängt. Mit 5 Messungen a 21 Bolzen haben ich 105 von 108 Bolzen abgedeckt und die Unterschiede der einzelnen Werte sind sehr gering.
Aber insgesamt bin ich bei 319 mm angelangt und ich meine, nach 48000 km müsste die Kette auch am Ende sein.

Ich glaube schlicht, Cagiva hat im WHB einen weiteren Fehler gemacht.
Grüße Georgios

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#4
Hi Georgios,

versteh ich das richig, du hast 48tkm mit einer Kette runter? Respekt, dann hast aber ein feinfühliges Händchen. :daumen: Da würde ich natürlich auch annehmen dass diese hinüber ist.

Ich müsste mal bei meiner Navi messen, aber die steht bei mir im Laden! :rolleyes:
Gruß aus dem Wilden Süden /Abteilung Nordschwarzwald

Andy

www.cagiva-navigator.de
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#5
Ja, das ist richtig. Es ist eine D.I.D. 525 HV in Verbindung mit PDL als Schmiermethode.
Die richtige Kettenspannung ist auch sehr wichtig, was die Haltbarkeit betrifft. Und natürlich die Güte der Kette, Pflege und Fahrweise.

Das Ritzel ist auch noch das erste, ist jetzt aber reif zum Tausch (Foto folgt). Das erste Kettenrad sieht auf den ersten Blick viel besser aus. Werde aber noch genau vergleichen.
Grüße Georgios

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#6
Ich glaube nicht das die 323mm über 21 Bolzen ein Fehler sind. Bei meiner 600 Bandit stand das gleiche im Handbuch. In einem zweiten Handbuch von einem anderen Verlag steht für die 600 und 1200 Bandit allerdings auch die 319,4mm
Meine rote Navi hat mit 13Tkm auch etwas um die 319mm. Bei der blauen Navi liegt das auch um den Dreh. Ich habe meine Wartungsdateien im Moment auf der Arbeit.

Gruß
Wolfgang
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#7
Wolfgang_62,'index.php?page=Thread&postID=93409#post93409' schrieb:Ich glaube nicht das die 323mm über 21 Bolzen ein Fehler sind. Bei meiner 600 Bandit stand das gleiche im Handbuch.
Könnte auch sein, daß falsch abgeschrieben wurde.
Der Wert einer neuen Kette beträgt 317,5 mm. Ich meine, bis 323 sind 5,5 mm bis zur Verschleißgrenze. Meine Kette hat jetzt fast 50.000 km gemacht und einen Wert von 319 mm. Jetzt rechne mal hoch, wie lange sie, konstante Steigerung der Abnutzung vorausgesetzt, noch halten würde. Über 150.000 km mit einer Kette habe ich noch nie gehört.
Das muss ein Fehler sein. Jedenfalls meine Meinung.

Ich habe einen Kontakt zu D.I.D. in Japan und da schon angefragt. Mal sehen, was dort dazu gesagt wird.
Grüße Georgios

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#8
Mein Freund von DID aus Japan hat geantwortet.

DID empfiehlt eine Verschleißgrenze von 1% auf die Länge der Kette. Da wir eine 5/8-Zoll-Kette haben, ist der Abstand zwischen den Bolzen im Neuzustand 15,875 mm (deckt sich mit meiner neuen Kette).
Hochgerechnet auf 20 Glieder kommt man so auf 320,7 mm Verschleißgrenze. Neu hat die Kette über diese Länge 317,5 mm (deckt sich auch mit meiner neuen Kette).

Somit ist Suzuki mit ihren 319,4 mm etwas vorsichtiger ( 0,6 %), Cagiva mit 323 mm ( 1,7 %) etwas zu großzügig.

Nach DID wäre meine Kette noch für einige Tausend km gut, aber ich halte es wie Suzuki. Besonders, da ich auf den Laschen in letzter Zeit rötlichen Staub gefunden habe, der wahrscheinlich Rost ist, ist es mir zu gefährlich.

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Das Ritzel überrascht mich wirklich. Bilder folgen.


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#9
@Georgios

wie hast du die neue Kette entfettet und welches PDL benutzt du?
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#10
Hi Luk,

PDL empfiehlt, eine neue Kette ca 700 km zu fahren und dann einfach mit dem PDL zu beginnen.

Zusätzlich dazu werde ich außen anhaftendes Fett mit einem trocknen Lappen entfernen, damit weniger Staub hängenbleibt. Mit Rücksicht auf die X-Ringe bin ich mit entfettenden Mitteln zurückhaltend.

Meine erste Kette habe ich nach 9000 km (zuvor automat. Kettenöler) ebenso vorbereitet. Einfach gründlich abwischen.
Wenn Du allerdings vorher normales Kettenfett benutzt hast, sollte die kette mit einem Reiniger behandelt werden.

PDL gibt es nur von PDL. ;) http://www.profi-products.de/produkte/profi-dry-lube/
Grüße Georgios

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#11
habe das Zeug auch eine Zeit lang benutzt, allerdings auf einer 600er Vierzylinder, also mit weniger Bums.
Ich empfand das Kettenlaufgeräusch als ziemlich laut und nach Regenfahrten lief die Kette schnell mit Rost an. Bin jetzt wieder beim Kettenfett gelandet aber die Sauerei nervt mich :cursing:
Kettenöler ist auch so eine Sache :unsure: habe da noch eine Dose PDL im Keller stehen, vielleicht steige ich wieder um :whistling:
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#12
Man kann von früh bis spät darüber diskutieren, was nun besser ist und wird zu keinem Ergebnis kommen, weil die Faktoren zu unterschiedlich sind.
Was fahre ich für eine Kette, wie ist mein Fahrstil, wie häufig pflege ich die Kette, sind Kettenrad und Ritzel Erstausrüsterqualität, fahre ich mehr im Regen oder mehr bei Sonnenschein, war die Kette neu, als ich auf PDL umstieg oder schon einige tausend km alt und wie wurde sie vorher gepflegt,...

Wenn ich das Motorrad schiebe, habe ich auch nach 48000 km keine unangenehmen Geräusche. Kann sein, daß es mit Fett noch leiser ist, aber ich habe das Geräusch vergessen, da ich seit 9 Jahren kein Fett mehr verwende.

Rost habe ich nie gesehen, obwohl ich auf langen Reisen oft in das größte Sauwetter gekommen bin. Erst seit etwa 1000 km beobachte ich einen rötlichen Staub auf den Laschen, der offenbar Rost ist. Kommt vielleicht von den Bolzen, da eventuell die Fettfüllung aufgebraucht ist.

Ich habe keine Ahnung, warum es funktioniert, aber fast 50000 km sind nun mal Fakt.
In Tests wird beschrieben, das Fett die bessere Schmierwirkung im Vergleich zu Teflon hat. Das glaube ich auch. Allerdings wird im Labor unter optimalen Bedingungen getestet. Zwei Metallplatten mit Schmiermittel dazwischen.

Der große Unterschied in der Praxis ist aber der Schmutz. Ich denke, daß könnte der Grund sein, warum PDL so gute Ergebnisse liefert. Es bleibt einfach fast nichts daran hängen.
Normales Kettenfett in Verbindung mit Schmutz wirkt irgendwann wie Schleifpaste.

Optimal finde ich einen automatischen Kettenöler, den ich 7000 km lang gefahren bin.
Grüße Georgios

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#13
Georgios,'index.php?page=Thread&postID=93497#post93497' schrieb:Der große Unterschied in der Praxis ist aber der Schmutz. Ich denke, daß könnte der Grund sein, warum PDL so gute Ergebnisse liefert. Es bleibt einfach fast nichts daran hängen.
Normales Kettenfett in Verbindung mit Schmutz wirkt irgendwann wie Schleifpaste.

das denke ich auch, das Zeug ist unglaublich klebrig

Georgios,'index.php?page=Thread&postID=93497#post93497' schrieb:Optimal finde ich einen automatischen Kettenöler, den ich 7000 km lang gefahren bin.
wieso bist du wieder davon abgekommen?
Ich denke das Optimum, abgesehen vom Kardanantrieb :D , dürfte ein Kettenöler sein.
Bis jetzt habe ich den Aufwand für den Einbau gescheut, außerdem wirken diese Ölsysteme irgendwie improvisiert und irgendwo sind immer irgendwelche Schläuche etc. zu sehen :kotz:
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#14
Luk,'index.php?page=Thread&postID=93511#post93511' schrieb:wieso bist du wieder davon abgekommen?
Ich denke das Optimum, abgesehen vom Kardanantrieb :D , dürfte ein Kettenöler sein.
Bis jetzt habe ich den Aufwand für den Einbau gescheut, außerdem wirken diese Ölsysteme irgendwie improvisiert und irgendwo sind immer irgendwelche Schläuche etc. zu sehen :kotz:
Mich haben die Ölspritzer am HR gestört. Sie lassen sich zwar leicht mit eiem Tuch entfernen, aber bei einer hellen Felge, so wie wir sie haben, sah es immer unsauber aus.

Der Einbau war gar nicht so wild und den dünnen, transparenten Silikokonschlauch hatte ich mit Silikonmasse unter die Schwinge geklebt (also auch keine Kabelbinder.

Der Mccoi ist sehr ausgereift und nach meiner Meinung nach ein geniales Teil.
Grüße Georgios

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#15
Ich habe gerade bei meiner roten Navi, Bj. 2005 die Kette getauscht. Innerhalb der letzten 500km ist die Kette auf den 21 Bolzen um, 2mm länger geworden. Also von 318 auf 320mm. Die Gummis der X-Ring, RK XSO haben sich teilweise aufgelöst. Von den Gummis konnte man teilweise Gummifäden abziehen. Die Glieder waren teilweise schwergängig, so dass sie unterschiedlich gebogen am Ritzel ankamen.

Meine Navi hat jetzt 14.000km gelaufen und ich frage mich ob dies die erste Kette war?

Auf meiner blauen Navi ist eine DID VMX2 mit Scottöiler. Die war schon drauf als ich sie in 2010 gekauft habe. Die Kette ist über die 21 Bolzen 218mm lang. Also noch Neuszustand. Sie ist auch mindestens seit 14.000 km drauf.

Ich habe im Netzt Informationen gefunden, Büchi-Verlag, wonach die Verschleißgrenze bei 2 % liegt. Also doch ca. 323mm. Die geben an das erst die Kette länger wird und die zu lange Kette dann Ritzel und Kettenrad zerstört.
Wenn man die Ketten versucht am Kettenrad bei drei Uhr abzuziehen und man sie so weit ziehen kann das ein halber Zahn sichtbar ist, ist die Kette fertig. Ich habe das bei der roten und der blauen getestet. Bei der blauen konnte ich ca. 1mm ziehen, bei der roten so weit das der halbe Zahn sichtbar war. Diese Methode ist sehr einfach und dauert nur ca. 10 Sekunden.

Weis Jemand ob es die RK XSO schon 2005 gegeben hat und sie auf der Navi war.





Gruß
Wolfgang
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#16
Wolfgang_62,'index.php?page=Thread&postID=94668#post94668' schrieb:Die Gummis der X-Ring, RK XSO...
Hersteller?

Wolfgang_62,'index.php?page=Thread&postID=94668#post94668' schrieb:Meine Navi hat jetzt 14.000km gelaufen und ich frage mich ob dies die erste Kette war?
Ist doch wahrscheinlich. Eine Kette unter dieser Laufleistung kaputt zu bekommen scheint mir ziemlich schwierig, wohl aber auch nicht unmöglich, wenn man alles verkehrt macht.




Wolfgang_62,'index.php?page=Thread&postID=94668#post94668' schrieb:Ich habe im Netzt Informationen gefunden, Büchi-Verlag, wonach die Verschleißgrenze bei 2 % liegt. Also doch ca. 323mm.
Vom Hersteller D.I.D. stammt die direkte Info, daß die Verschleißgrenze bei 1% liegt. Für mich ist diese Aussage am verlässlichsten. Büchi schreibt eigentlich nur ab.

Wolfgang_62,'index.php?page=Thread&postID=94668#post94668' schrieb:Weis Jemand ob es die RK XSO schon 2005 gegeben hat und sie auf der Navi war.
Weiß ich nicht. Aber, so weit ich weiß, waren beim Navigator anfangs D.I.D. ab Werk eingebaut.
Grüße Georgios

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#17
Wenn sich die O oder X oder W Ring oder was auch immer auflösen weil Alter oder falsche Behandlung weicht das eingeschlossen Fett oder Wasser und Schmutz dringen ein und zerstören die Kette.
Das dürfte unabhängig von der km-Leistung sein.

Gruß
:navi: Olaf :gas:
Wer vor der Kurve nicht bremst war auf der Geraden nicht schnell!
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#18
Hersteller von RK ist Takasago Chain Japan. Neben DID wohl einer der bekanntesten Hersteller.
Die meisten Motorräder sollen mit DID oder RK Ketten ausgeliefert werden.
Das wäre ja krass wenn auf meiner Navi jetzt schon die dritte Kette drauf wäre.
Aber wer weis wann sie zusammengebaut wurde. Der Vorderreifen war ja von 2001.

Ich habe die neue Kette mit dem Trenn-Nietgereät von Schepers, 35€ bei eBay, vernietet. Das hat sehr gut geklappt. Wenn eine Bedienungsanleitung dabei gewesen wäre hätte ich mir auch stundenlage Suche bei Youtube ersparen können.

Gruß
Wolfgang
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#19
Snoopy,'index.php?page=Thread&postID=94674#post94674' schrieb:Wenn sich die O oder X oder W Ring oder was auch immer auflösen weil Alter oder falsche Behandlung weicht das eingeschlossen Fett oder Wasser und Schmutz dringen ein und zerstören die Kette.
Das dürfte unabhängig von der km-Leistung sein.

Gruß
:navi: Olaf :gas:
Das sehe ich auch so.
Wolfgang_62,'index.php?page=Thread&postID=94675#post94675' schrieb:Ich habe die neue Kette mit dem Trenn-Nietgereät von Schepers, 35€ bei eBay, vernietet. Das hat sehr gut geklappt.
Ich bevorzuge Endlosketten. So muß man die Schwinge mal ausbauen und hat keine Entschuldigung, es zu verschieben. Die Lager brauchen einfach regelmäßig Fett.
Grüße Georgios

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#20
Da hast du recht Georgios,

aber an der roten Navi ist noch so viel zu machen.

-Ventilspiel prüfen

-Schwinge fetten

-Lenkkopflager fetten

-Gabelöl wechseln

Das möchte ich mir für den Winter aufheben. Bei der blauen Navi habe ich ja alles schon gemacht und deshalb zumindest etwas Übung.

Gruß

Wolfgang
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#21
Hallo Wolfgang,

was die Lager betrifft, so habe ich ein wasserresistentes (sogar gegen Sazwasser) Fett gefunden.
http://www.carstart.de/produkt/bel-ray-w...B0045L75M6

Ein Beitrag von Benedikt gab mir zu denken, nachdem ihm ein Schwall Wasser aus dem LKK entgegenkam.
Grüße Georgios

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#22
Georgios,'index.php?page=Thread&postID=94682#post94682' schrieb:Ich bevorzuge Endlosketten. So muß man die Schwinge mal ausbauen und hat keine Entschuldigung, es zu verschieben. Die Lager brauchen einfach regelmäßig Fett.

Ich habe die Anordnung der Schwingenlagerung nicht mehr genau im Kopf aber wäre ein Fettnippel nicht sinnvoll?

Zu dem LKL:
meine Navi gehört zu den ohne eine Dichtlippe am LKL, da kann sich also kein Wasser sammeln. Eventuell ist das der Grund warum Cagiva im Laufe der Zeit diese Dichtung weggelassen hat.
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#23
Luk,'index.php?page=Thread&postID=94683#post94683' schrieb:Ich habe die Anordnung der Schwingenlagerung nicht mehr genau im Kopf aber wäre ein Fettnippel nicht sinnvoll?
Auf jeden Fall. Ich sehe mir das mal an, wenn ich im Herbst die Lager tausche. Wenn ich mich recht erinnere, habe die Elefantenfahrer so etwas schon mal gemacht. Auch bei den Hebeln für das Federbein. Kann mich aber irren.

Luk,'index.php?page=Thread&postID=94683#post94683' schrieb:Zu dem LKL:
meine Navi gehört zu den ohne eine Dichtlippe am LKL, da kann sich also kein Wasser sammeln. Eventuell ist das der Grund warum Cagiva im Laufe der Zeit diese Dichtung weggelassen hat.
Cagiva denkt nicht logisch. ;)
Die Dichtung soll doch Wassereintritt verhindern, oder?
Grüße Georgios

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#24
Georgios,'index.php?page=Thread&postID=94685#post94685' schrieb:Die Dichtung soll doch Wassereintritt verhindern, oder?
aber sie verhindert auch den Wasseraustritt. Wenn dann oben Wasser eintritt (defekte Dichtung), kann es unten nicht wieder raus.

Gruß
Uwe
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#25
Hai , Georgios hat mal wieder Recht :daumen: , verschiedene Elefahrer haben die Schmiernippel eingebaut.
Der Sebastian hat sogar eine Anleitung im Netz : http://www.endurofant.de.vu/ Tipps und Tricks ,Umlenkung
[Bild: t&t%20umlenk2.JPG]

Gruß Carlo
DREHMOMENT ist`s wenn die Straße brennt :D
Alle Angaben und Tipps die ich mache sind ohne Gewähr auf Richtigkeit.Im allgemeinen hab ich es aber selbst ausprobiert.
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#26
NoOne,'index.php?page=Thread&postID=94686#post94686' schrieb:aber sie verhindert auch den Wasseraustritt. Wenn dann oben Wasser eintritt (defekte Dichtung), kann es unten nicht wieder raus.

Gruß
Uwe
Ich kann mich täuschen, hatte noch keines dieser Lager in der Hand, aber ist die Dichtung nicht nur oben?
Wenn nicht, ist die untere Dichtung vielleicht auch defekt. :unsure:
Grüße Georgios

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#27
Georgios,'index.php?page=Thread&postID=94688#post94688' schrieb:hatte noch keines dieser Lager in der Hand, aber ist die Dichtung nicht nur oben?
ich auch nicht, daher bin ich mir überhaupt nicht sicher ob 1 oder 2 Dichtungen. Es erschien mir einfach logisch mit Ein- und Austritt von Wasser. :whistling:
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#28
carlo,'index.php?page=Thread&postID=94687#post94687' schrieb:Hai , Georgios hat mal wieder Recht :daumen: , verschiedene Elefahrer haben die Schmiernippel eingebaut.
Der Sebastian hat sogar eine Anleitung im Netz : http://www.endurofant.de.vu/ Tipps und Tricks ,Umlenkung
[Bild: t&t%20umlenk2.JPG]

Gruß Carlo
Hai Carlo,

eigentlich eine gute Sache, habe ich Bedenken, ob das Fett wirklich ringsherum an die Nadeln kommt. Sicher, die Konstruktion dreht sich ja im Betrieb auch etwas, aber auch nicht über den gesamten Umfang.

Was die Schwinge betrifft, so fand ich die Beschreibung in Deinem Link interessant. Dort wird über den Aus-und Einbau geschrieben und wie der Rahmen zu entspannen ist.
Ich habe da immer Schwierigkeiten. Die Schwinge geht auch nach dem Lösen der Rahmenschrauben nicht heraus oder später hinein. Einzig das Spreizen den Rahmens schafft Abhilfe. Aber ob das gut ist?

Die Hinterachse macht auch immer Probleme. Nur durch das Rad allein lässt sie sich relativ leicht schieben. Mit montiertem Kettenradträger ist es fast unmöglich. Ich muß jedesmal rohe Gewalt anwenden.
Grüße Georgios

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#29
NoOne,'index.php?page=Thread&postID=94689#post94689' schrieb:ich auch nicht, daher bin ich mir überhaupt nicht sicher ob 1 oder 2 Dichtungen. Es erschien mir einfach logisch mit Ein- und Austritt von Wasser. :whistling:
Nun, es gibt ja Leute, die dieses Lager vorrätig oder zumindest schon einmal eingebaut haben. Vielleicht klärt man uns irgendwann auf.
Grüße Georgios

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#30
Georgios,'index.php?page=Thread&postID=94685#post94685' schrieb:eigentlich eine gute Sache, habe ich Bedenken, ob das Fett wirklich ringsherum an die Nadeln kommt. Sicher, die Konstruktion dreht sich ja im Betrieb auch etwas, aber auch nicht über den gesamten Umfang.
ganz einfach, man drückt mit der Presse solange Fett rein, bis dieser rings rum an der Dichtung wieder heraustritt
Georgios,'index.php?page=Thread&postID=94685#post94685' schrieb:Was die Schwinge betrifft, so fand ich die Beschreibung in Deinem Link interessant. Dort wird über den Aus-und Einbau geschrieben und wie der Rahmen zu entspannen ist.
Ich habe da immer Schwierigkeiten. Die Schwinge geht auch nach dem Lösen der Rahmenschrauben nicht heraus oder später hinein. Einzig das Spreizen den Rahmens schafft Abhilfe. Aber ob das gut ist?

Die Hinterachse macht auch immer Probleme. Nur durch das Rad allein lässt sie sich relativ leicht schieben. Mit montiertem Kettenradträger ist es fast unmöglich. Ich muß jedesmal rohe Gewalt anwenden.

Habe mir den Link noch nicht so genau angeschaut aber die Elefant und die GC habe doch in weiten Teile einen anderen Rahmen als die Navi.
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#31
Luk,'index.php?page=Thread&postID=94692#post94692' schrieb:ganz einfach, man drückt mit der Presse solange Fett rein, bis dieser rings rum an der Dichtung wieder heraustritt
Wenn Du es sagst, glaube ich es. Ich kann mich jedoch noch an meine erste Kawasaki z 650 erinnern, die ab Werk einen Schmiernippel an der Schwinge hatte. Da kam immer nur an einer Seite des Umfangs Fett heraus. Na ja, vielleicht war auch der Simmering defekt, wer weiß.
Luk,'index.php?page=Thread&postID=94692#post94692' schrieb:Habe mir den Link noch nicht so genau angeschaut aber die Elefant und die GC habe doch in weiten Teile einen anderen Rahmen als die Navi.
Ja schon, aber das Prinzip scheint identisch.
Grüße Georgios

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#32
Hey Jungs,

schaut euch beim nächsten Ausbau der Achsen diese mal genauer an. Bei meinen war es so das sie leicht korrodiert waren und sie sich immer schlechter heraus nehmen ließen so das ich auch Gewalt anwenden mußte. Ich habe sie dann mit einem Schleiffließ poliert und zum Einbau mit Lagerfett geschmiert, seit dem geht der Ausbau wesentlich leichter.

Gruß
:navi: Olaf :gas:
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#33
Hallo Olaf,

richtig.
Meine waren zwar nicht korrodiert, aber es haftete altes Fett daran. Mit Stahlwolle (Akopads) habe ich alles entfernt und es lief zumindest im Rad etwas besser.
Der Knackpunkt bei mir ist aber der Übergang zum Kettenradträger. Da ist im Werk ungenau gearbeitet worden.
Ich weiß nicht, wie ich das noch verbessern kann.
Grüße Georgios

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#34
Da bin ich ja bestens vorbereitet für die Arbeiten im Winter. Ich hatte mir auch schon Gedanken gemacht welches Fett ich für die Schwinge nehme. In der Garage habe ich noch eine Kartusche die ich vor über 30 Jahren mal gekauft habe. Aber die ist jetzt fast leer. Die 397 Gramm sollten dann für die nächsten fünfzig Jahre reichen.

Bei meiner blauen Navi, Bj 2000 ist am LKL Oben und Unten eine Dichtung. Ich hatte mir beim Ausbau noch gedacht das ist aber super gemacht. Die Lager waren top. Bei meiner Bandit war dort ein Blechring. Der Ring und Lager völlig verrostet.

Gruß
Wolfgang
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#35
Wolfgang_62,'index.php?page=Thread&postID=94709#post94709' schrieb:Da bin ich ja bestens vorbereitet für die Arbeiten im Winter. Ich hatte mir auch schon Gedanken gemacht welches Fett ich für die Schwinge nehme. In der Garage habe ich noch eine Kartusche die ich vor über 30 Jahren mal gekauft habe. Aber die ist jetzt fast leer. Die 397 Gramm sollten dann für die nächsten fünfzig Jahre reichen.
So eine Kartusche dieses Alters hatte ich auch noch. Im einem Anfall von Sparwut hatte ich 2 kg Fett gekauft. :rolleyes: Na ja, vielleicht fahren wir mit 100 Jahren ja auch noch ab und an Motorrad.

Wolfgang_62,'index.php?page=Thread&postID=94709#post94709' schrieb:Bei meiner blauen Navi, Bj 2000 ist am LKL Oben und Unten eine Dichtung. Ich hatte mir beim Ausbau noch gedacht das ist aber super gemacht. Die Lager waren top. Bei meiner Bandit war dort ein Blechring. Der Ring und Lager völlig verrostet.
Dann hat sich Cagiva mit dem Weglassen der Dichtung ja doch etwas dabei gedacht. Nämlich, das sie mehr LKL verkaufen werden.
Grüße Georgios

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