Batterie entlädt sich ständig - wie kann man überprüfen ob der Laderegler noch geht?

#1
Hi,

habe ein Problem mit meiner Batterie. Wir waren jetzt auf Männertagstour. Vorher hatte ich die Batterie voll aufgeladen. So 1.000 km ging das auch gut. Dann sprang sie plötzlich nicht mehr an, ließ sich aber noch anschieben. Im Anschluss ging Sie dann wieder ein Stück, bis schließlich gar nichts mehr ging und der ADAC Starthilfe geben musste. Im Anschluss bin ich noch nach Hause gekommen (zwischendurch sprang Sie dann auch einfach wieder an, die Batterie muss also während der Weiterfahrt geladen worden sein), heute früh war die Batterie wieder tot.

Jetzt habe ich so einige Verdächtige im Auge, ich habe XENON Abblendlicht, vielleicht ist das Steuergerät defekt und sorgt für ständige Entladung? Oder aber kann es auch der Laderegler sein? Wo finde ich den Laderegler und wie kann ich den überprüfen?


Wie immer für jeden Hinweis dankbar - viele Grüße
Thomas

PS.: Die Batterie ist eine Gel Batterie (iboxx 12V/12 AH) und 1,5 Jahre alt. Ich will da einfach mal ausschließen, dass die im Eimer ist.
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#2
Hallo Thomas,


in Deiner Situation ist es von Vorteil, wenn Du in einer sinnvollen Reihenfolge vorgehst.

1. Sind beide Kabel an der Batterie fest? Sind die Anschlüsse oxidiert?
2. Ist das Massekabel an der Karosserie fest? Ist es vielleicht oxidiert?
3. Kannst Du Verluststrom messen? (Mit dem Amperemeter zwischen dem Pluspol und dem Pluskabel messen.) Wie hoch ist der Strom?
4. Motor starten und an den Batteriepolen die Spannung messen. Wie hoch ist diese? Wie hoch ist die Spannung an der Batterie vor dem Einschalten der Zündung?
5. Wie sieht der Stecker aus, der die LiMa ( 3 gelbe Kabel) mit dem Regler verbindet ( unter dem linken Seitendeckel oder unter der Gepäckbrücke, je nach Modell). An der Steckverbindung tritt gerne Korrosion auf, wodurch die Batterie nicht mehr geladen wird.

Hast Du ein Batterieladegerät? Wenn ja, welches? Gelbatterien vertragen keine Ladespannungen über 14,4 V.


Wenn Du die Punkte abgearbeitet hast, kann man evtl. mehr sagen. So würde ich es machen. Viel Erfolg.
Grüße Georgios

"Absorb what is useful, discard what is useless, add what is uniquely your own."

"It's a shame that stupidity can't be converted into a usable energy source."

"I would rather be on my motorcycle thinking about God than in church thinking about my motorcycle."
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#3
...danke Dir da habe ich ja mal zu tun. Ich checke das und gebe Rückmeldung.

Als Ladegerät habe ich ein CTEK -ich denke das MXS 5.0.

Den Verluststrom kann ich doch auch mit einem Multimeter messen? Weißt du spontan wo das Massekabel aufgelegt ist?

Gruß
Thomas
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#4
Hi,
Georgios hat alles schon ausführlich beschieben. Dem ist eigentlich nichts an zu fügen. Wenn die Batterie aber zwischendurch geladen wurde und am Tag drauf leer war würde ich eher auf die Batterie oder einen Stromverlust tippen. Wie du das Prüfen kannst hat Georgios bestens beschrieben.
Regler überprüft man indem Man das Spannungsmessgerät an Die Batteriepole anschließt und misst. Steigt bei gestartetem Motor die Spannung über 13 Volt an funktioniert der Regler.
Viel Erfolg! Thumbsup
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#5
Das CTEK ist prima geeignet. Nur nicht auf "Schneeflocke" oder "Recond." stellen, sonst lädt es mit 14,7/ 15,8 V, was der Gel-Bat. schaden würde. Außerdem würde ich die Batt. nicht dauerhaft dranlassen, obwohl der Hersteller des CTEK nichts dagegen hat. Man kann halt kein Wasser nachfüllen und wenn das erst mal weg ist,...

Massekabel liegt linksseitig am hinteren Zylinderkopf unter der Gummikappe.

Multimeter ist o.k., dort ist ja ein Amperemeter integriert. Einfach auf Ampere DC stellen und den richtigen Messbereich einstellen ( von groß nach klein).
Grüße Georgios

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#6
dann gehe ich das mal an, danke Dir
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#7
Hatte letzte Woche das gleiche Problem. 150Km gefahren, getankt und die Kiste hat keinen Wackler mehr gemacht. Am nächstem Tag in der Früh springt sie wieder an, nachmittags wieder kein Ton. Mit anschieben sprang sie immer direkt an - nach langem Fehler suchen wars dann doch die Batterie.
Viel Erfolg beim suchen. Georgios hat das schon super beschrieben.
Wer später bremst, ist länger schnell.
LOUD PIPES SAVE LIVES! :möppi:
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#8
...ja, habe folgendes Ladegerät, was bisher auch funktioniert hat: CTEK XS 0.8 12V0.8A (war dann doch ein anderes als angegeben). Jetzt hing die Batterie aber bald 12 Stunden dran und über den dritten Balken ist sie nicht hinausgekommen. Ich schaffe sie jetzt mal zum Batterietest. Dann geht die Prüfung weiter.
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#9
Nur mal so "am Rande"......ich hatte letzte Saison ein ähnliches Problem, natürlich hatte ich die fast neue (1 Jahr alte) Batterie
kategorisch ausgeschlossen.......bis hin zum LiMa tausch hatte ich dann alles durch (Ladespannung passte halt nicht)......
am Ende war es dann doch die Batterie !!!!
Vermutlich kann der Bosch-Dienst deines vertraues das ganz schell testen.
Aber wie gesagt.....nur mal so am Rande ;-)

Gruss Thorsten
Echte Männer essen keinen Honig,
sie kauen Bienen.....
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#10
habe ich jetzt gemacht. Die Batterie ist in Ordnung. Frage mich zwar, warum die so ewig zum laden braucht - aber nach seinem Testgerät ist an der Batterie nichts auszusetzen.
Dann muss ich mich wohl an die erweiterte Fehlerprüfung machen.

Morgen kriege ich ein Multimeter, dann weiß ich hoffentlich mehr.
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#11
Dein Ladegerät ist zu schwach für eine schnellere Aufladung der Batterie!

In meiner Navi ist eine 17Ah Batterie.
Wenn solch eine Batterie wirklich leer ist müssen mindestens 20,4Ah geladen werden, das würde bei einem Ladestrom von 0,8A eine Ladezeit von 25,5h bedeuten.
Das funktioniert aber nur bei einer gesunden Batterie, sollte die Batterie durch Alterung einen höheren Innenwiderstand haben dauert das Aufladen länger. Das kann schon bei jungen Batterien der Fall sein!

Im Normalfall lädt man Batterien mit einem Ladestrom von 1/10 der Nennkapazität, das sind in meinem Beispiel oben 1,7A.
Automatikladegeräte sind hier hilfreich, aber die Ladeströme müssen eben passen.

Gruß
:gas: Snoopy :navi:
Wer vor der Kurve nicht bremst war auf der Geraden nicht schnell!
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#12
danke Dir - jetzt auch für elektrische Dummies nachvollziehbar. Dann schaue ich mal nach ob ich noch ein stärkeres Ladegerät rumliegen habe.
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#13
Aber übertreibe es nicht mit dem Ladestrom!
Eil- oder Schnelladen ist nicht gut für Batterien, eine vorgeschädigte Batterie kann durchaus oxplodieren!

Der Ladestrom muß passen!

Am besten die Batterie ausbauen, nicht nur vom Bordnetz trennen.
Batterie dort laden wo im Ernstfall nichts passieren kann.
Säurebatterien gasen aus, da kann sich Knallgas bilden!
So manche Werkstatt ist schon ausgebrannt weil ein kleiner Funke das Kanllgas entzündet hat!

Bleigelbatterien mögen hohe Ladeströme gar nicht!

Einen wesentlich höheren Ladestrom als 1/10 solltest du nicht wählen!
Du kannst schon mit deinem Ladegerät mit 0,8 A laden dauert halt länger.

Gruß
:gas: Snoopy :navi:
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#14
hat du auch wieder recht - wenn ich die nochmals 12 Stunden mit dem Geräte lade, müßte die auch voll sein. Vor Morgen Abend kommen ich nicht zu den Messungen.
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#15
Wenn du nicht experimentieren willst mit der Batterie, ich habe in meiner Navi eine Panasonic Gelbatterie.

Panasonic LC-RD1217P, 12V/17Ah.

Passt perfekt in die Navi, hält sehr lange.

Laden tue ich sie mit einem Automaticlader von M&S über eine Ladebuchse von M&S.
Die ist so groß das man darüber Fremdstarten kann. Die Steckdose habe ich in das schwarze Kunststoffteil unter der Sitzbank gebaut.

Ich brauche also erst wieder 10 Pfund Plastik wegschrauben wenn ich wirklich an die Batterie muß, so etwa alle 7-8 Jahre. :whistling:
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#16
Bleigelbatterien haben eine Ladeschlußspannung von 14,5-14,9 Volt, das erreichen manche Ladegeräte nicht!

Schau mal auf dein Ladegerät od. in die Betriebsanleitung .
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#17
das war ja auch meine Idee - ich habe das so mit dem ctek 0.8 gemacht. Leider kann man da nicht fremdstarten, weil die Kabel zu dünn sind. Aber für das Aufladen war es o.k.
Wahrscheinlich habe ich da ein zu mickriges Ladegerät genommen. Versuch macht klug.
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#18
Das Ctek 0.8 lädt zwar anfangs "nur" mit 0.8 Ampere, aber es ist in Ordnung. Laß´ die Batterie einfach länger dran. Wenn sie ganz entladen war ( eine Gel verträgt das besser als eine offene), dauert das eben länger. Bei deiner 12 AH Batterie solltest Du nach der 1/10tel-Regel sowieso nur mit 1,2 A laden, passt also.

Das CTEK 5.0 lädt übrigens auch nur mit 0.8 A. Der Unterschied besteht u.a. im PKW-Modus, in dem dann für größere Autobatterien bis zu 5 A fließen. Zuviel für deine Mopedbatt, wie Snoopy (Olaf?) schon sagte.

Die Gel-Batterien sind auch etwas träge (Stichwort erhöhter Innenwiderstand). Auch ein Grund, warum es lange dauert.

Wird schon werden, Du bist auf dem richtigen Weg. :daumen:


P.S.
Du hast nicht zufällig die Ruhespanung an der Batterie gemessen, bevor Du das Ladegerät angeschlossen hast? Dann hätte man Rückschlüsse auf den Ladezustand schließen können.
Grüße Georgios

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#19
Snoopy,'index.php?page=Thread&postID=122754#post122754 schrieb:Wenn du nicht experimentieren willst mit der Batterie, ich habe in meiner Navi eine Panasonic Gelbatterie.

Panasonic LC-RD1217P, 12V/17Ah.
Hi Olaf,

das ist keine Gel, sonder eine AGM, wenn ich mich nicht täusche. Habe auch schon mit ihr geliebäugelt. Ich denke, das könnte meine nächste werden. Oder eine von Intact oder Winner.

Und Deine passt von den Maßen her gut, ja?
Grüße Georgios

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#20
Hallo Georgios,

vielen Dank für die Richtigstellung.
Da habe ich Unfug geschrieben! Crying
Ich habe gerade die alte Navibatterie ausgegraben, und da steht tatsächlich Lead-Acid Batterie drauf!
Ich war der Überzeugung, dass das eine Gelbatterie ist! Crying
Von der Bauart kann man sie leicht verwechseln da das Gehäuse dicht ist.
Die im Moment eingebaute Batterie ist seit 2010 drin und arbeitet bis jetzt unauffällig.
Preislich liegt die Panasonic sicherlich recht hoch, ist qualitativ aber hochwertig und hält lange.
Zu den Abmessungen, sie passt saugend in den Batterieschacht. Einfach die Alte ausbauen und die Panasonic einsetzen.

Gruß
:gas: Snoopy :navi:

PS. Die vor sieben Jahren ausgebaute Batterie arbeitet seit 2010 als Energiespender für die Modellfliegerei, sie müsste Bauj. 2003 sein. Gewechselt habe sie weil ich dachte das sie schwächelt, Ursache war dann aber eine lose Polklemme :whistling:
Wer vor der Kurve nicht bremst war auf der Geraden nicht schnell!
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#21
Hallo Olaf,


alles gut, war kein kompletter Unfug. Wink
Auch die Gel-Batterien sind ja Lead-Acid, nur das die Säure durch das Gel gebunden ist, anders als bei den offenen Typen, bei denen das Elektrolyt flüssig vorliegt.

Die Panasonic ist gar nicht mal teuer, wenn man etwas herumsucht und vergleicht (51,62 € plus Versand). Es gibt offenbar auch ein 20 Ah-Version mit den gleichen Abmessungen.
http://www.akkuangebote.de/bleiakku-agm-...e/12-volt/

Hier noch Infos:
http://www.produktinfo.conrad.com/datenb...2V17CP.pdf
Grüße Georgios

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#22
Bei Conradelektronik steht geschrieben AGM Bleiflies.
Beim Preis kann einem schwindlig werden, Batterien sind teuer geworden!
https://www.conrad.de/de/bleiakku-12-v-1...48018.html
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#23
Snoopy,'index.php?page=Thread&postID=122763#post122763 schrieb:PS. Die vor sieben Jahren ausgebaute Batterie arbeitet seit 2010 als Energiespender für die Modellfliegerei, sie müsste Bauj. 2003 sein. Gewechselt habe sie weil ich dachte das sie schwächelt, Ursache war dann aber eine lose Polklemme :whistling:
Wahnsinn, das nenne ich Lebensdauer. 6.5 kg Batteriegewicht. Wie schwer ist dann das Modellflugzeug? Unsure
Grüße Georgios

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#24
BLEIGELBATTERIE - BLEIFLIES ???
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#25
Snoopy,'index.php?page=Thread&postID=122767#post122767 schrieb:BLEIGELBATTERIE - BLEIFLIES ???
Nö, entweder Blei-Vlies ( AGM= absorbemnt glas mat) oder Blei-Gel.
Grüße Georgios

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#26
Die Batterie wird nur zum Sprit pumpen genutzt, selten für einen Elektrostarter. Den E-Starter nutzen nur die Kollegen, meine Viertakter springen von Hand an :giggelswe:
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#27
Snoopy,'index.php?page=Thread&postID=122769#post122769 schrieb:Die Batterie wird nur zum Sprit pumpen genutzt, selten für einen Elektrostarter. Den E-Starter nutzen nur die Kollegen, meine Viertakter springen von Hand an :giggelswe:
Also muß sie nicht mitfliegen.
Grüße Georgios

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#28
Nö, da haben sich die LiPo's etabliert. Gewicht-Leistungs Verhältnis spielt da die größte Rolle.
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#29
Dann mal noch eine Frage, habe mir das gerade mal angeschaut. Das hier abgebildete ist dr Laderegler.? Nur sehe ich da keinen Stecker mit 3 gelben.Kabeln? Hoffe man erkennt was auf dem Foto.

Gruß Thomas


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#30
Ja, das ist der Regler. Und der untere weiße Blockstecker ist der besagte. Auf der anderen Seite des Steckers siehst Du drei gelbe Kabel. Diese kommen von der Lichtmaschine.

Was hast Du da am Rahmen festgemacht? Steht da Garmin drauf? Kann es nicht richtig lesen.
Grüße Georgios

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#31
ja - das ist die Stromversorgung von meinem Navi - liegt direkt auf der Batterie. Na dann bin ich schon mal einen Schritt weiter. Dann mache ich heute Abend mal die Prüfung nach WHB. Mich hatte nur irritiert, das lt. WHB der Regler auf der rechten Seite zu prüfen wäre.
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#32
Das WHB ist an manchen Stellen mit Vorsicht zu genießen.

Als aussagekräftigen Schnelltest könntest Du Punkt 4 im zweiten Beitrag (s.o.) durchführen.

Ist die Batterie in der Zwischenzeit aufgeladen mit dem CTEK 0.8?
Grüße Georgios

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#33
Nein das Ding lädt immer noch - aber bis heute Abend sollte es fertig sein. O.K. verstanden. So wäre ich auch vorgegangen. Ich wollte auch noch Punkt 2 angehen (Verluststrom). Und wenn wir bei Missverständnissen aus dem WHB sind. Die messen den Verlustrom am Minuspol - du meintest Pluspol - oder ist das wurscht?
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#34
Ich denke, es ist nicht entscheidend, ob Plus oder Minus, obwohl ich immer Plus lese, was aber nie erklärt wird.

Du musst aber daran denken, wenn Du von Batterieplus zufällig an Masse kommst, es einen Kurzschluß gibt. Deshalb löst man zuerst das Minuskabel an der Batterie, wenn man sie ausbaut. Das hängt mit der Sicherheit zusammen und hat keinen technischen Hintergrund.

Wenn die Batterie voll ist, lasse sie ein paar Stunden stehen (vom Ladegerät abgeklemmt) und messe die Spannung an den Polen. Wenn diese unter 12,7 V ist, würde ich sagen, die Batterie ist defekt.

Ist auf dem CTEK jetzt die 4.Leuchte an?
Grüße Georgios

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#35
o.k. dann nehme ich mal die Version aus dem WHB. So mache ich es auch: Ausbau erst -Pol weg und bei Einbau umgedreht - also erst den Pluspol anschließen.

Ja der vierte Balken ist erreicht. Aber mal noch eine Frage. Die Sicherungen habe ich noch nicht gecheckt. Kann es auch sein, dass da irgendeine durch ist und es deshalb zur Entladung der Batterie kommt?
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#36
Der vierte Balken gibt mir Hoffnung. Wink Der Ladestrom geht zurück.

Eigentlch hat das mit den Sicherungen nichts zu tun. Wenn eine durch ist, fließt ja kein Strom mehr, kann die Batterie also nicht leergesaugt werden.

Die Messung des Verluststroms und die Kontrolle des Ladesystems wird Dich der Lösung näher bringen.

Ohne es näher erklären zu können, würde ich den Verluststrom intuitiv eher am Pluspol messen. Strom fließt von Plus nach Minus. Aber kannst ja mal beides versuchen.
Grüße Georgios

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#37
So machen wir es - ich gebe Morgen mal die Werte durch :daumen:
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#38
Vorsicht beim Messen von Strömen! Dabei kannst du das Messgerät zerstören!


Georgios hat es eigentlich schon erklärt.
Wenn man den Verluststrom am Minuspol der Batterie misst kann man keinen Kurzschluß bauen.
Zündung aus! Alle Verbraucher sollten nun aus sein.
Meßgerät auf den größten Gleichstrommeßbereich A- stellen, das sollten min. 10A oder größer sein sonst schrottest du dein Meßgerät!
Minuspol abklemmen, Amperemeter zwischen Kabel (Plus Meßgerät) und Minuspol (Minus Meßgerät) messen.

Du solltest jetzt 0 Ampere messen wenn alles in Ordnung ist.
Du kannst jetzt den nächst kleineren Meßbereich wählen und ggf. schrittweise den nächsten kleineren Meßbereich wählen.
Ganz niedrige Ströme werden meist in den großen Meßbereichen nicht aussagekräftig angezeigt.

Versuche auf keinen Fall große Verbraucher zu messen! Zum Beispiel den Anlaßerstrom, das würde dein Meßgerät im Regelfall zerstören!

Sorry! Mal ne blöde Frage Confusedchäm: Steckt deine Navigation permanent in der Halterung? Der geringe Ladestrom kann deine 12Ah Batterie soweit entladen das es zum Starten nicht mehr reicht.
Wer vor der Kurve nicht bremst war auf der Geraden nicht schnell!
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#39
Snoopy,'index.php?page=Thread&postID=122794#post122794 schrieb:Sorry! Mal ne blöde Frage Confusedchäm: Steckt deine Navigation permanent in der Halterung? Der geringe Ladestrom kann deine 12Ah Batterie soweit entladen das es zum Starten nicht mehr reicht.
Das ist sogar eine gute Frage. Man muß an alles denken.
Grüße Georgios

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#40
nein die ist eigentlich immer draußen, nur im Fahrbetrieb stecke ich die ein. Als besagter Fehler auftrat, war das Navi auch nicht in Betrieb. Aber bei Prüfung nach dem Stromdieb werde ich erstmal ohne Navianschluss/Batterieladegerätanschluss und USB Anschluss probieren (das hängt alles an der Batterie) und dann mit. Da müßte ich ja sehen, ob hier ein Strom gezogen wird.
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#41
So, dann mal zu den Messergebnissen:
Kontrolle auf Fehlstrom ergab nichts, weder im Originalzustand, noch mit dem Zubehör, was auf der Batterie hängt.
Kontrolle Ausgang Batterie Ladestrom: 13,87 Volt bei Licht aus; 13,27 Volt bei Licht an. Würde bedeuten-> Wicklungen Lichtmaschine und Regler überprüfen.
Die Widerstandkontrolle ergab 0,6 Ohm, was lt. WHB ok wäre.
Die Lichtmaschinenleistung lag bei 75 Volt, scheint also auch iO zu sein.

Probleme hatte ich bei der Kontrolle der Werte für den Regler. Hier müssten ja Werte zwischen 0,4 und 0,6 Volt rauskommen. Angezeigt bekam ich nur Werte zwischen 0,1 und 0,3 Volt bzw. was verwunderlich war, so um die 33 mV.

Also da scheint was nicht zu passen. Die Kontakte im Stecker sahen etwas verkeimt aus, habe versucht die zu reinigen, was aber auch keine Besserung brachte.

Was meint ihr - neuer Regler? Oder noch ein Versuch mit Kontaktspray...

Schönen Abend
Gruß Thomas
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#42
Kontaktspray schadet nie.

Du hast die Spannung gemessen, nicht den Ladestrom. Ich nehme an, der Motor lief?

13,87 V ist nicht so schlecht, obwohl kurz nach dem Start die Spannung meist über 14V liegt (weiß nicht, ob das bei Gelbatterien anders ist, ich hatte noch keine). Bei Lichtmaschinen-oder Reglerproblemen liegt die Spannung bei laufendem Motor meist unter 13V.

Ich habe die Werte für den Regler nicht im Kopf und meinen nie prüfen müssen, aber so aus dem Bauch heraus habe ich den nicht im Verdacht. Ohne die anderen Daten über die Batterie ist die Ferndiagnose schwierig bis unmöglich.

Also ich würde Kontaktspray versuchen und wieder messen. Und mich nochmals mit der Batterie befassen. Also, war sie vor dem Versuch ganz voll? Wie war ihre Spannung nach dem Laden, nachdem sie einige Stunden ungeladen stand?

Wohnt jemand aus dem Forum in deiner Nähe, dessen Regler Du probeweise einbauen könntest?
Grüße Georgios

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#43
Moin,

leider kenne ich hier keinen - ich weiß zwar das eine Cagiva hier rumfährt aber ob jemand aus Zwickau im Forum ist, keine Ahnung.

Bei Ebay habe ich den gesehen http://www.ebay.de/itm/Cagiva-Navigator-...Sw65FXu-Sh. Werde nochmal fragen ob sowas auch noch neu zu bekommen ist, kommt auf Preis/Lieferzeit an - schließlich will man ja fahren.

Den Regler zu wechseln sollte doch kein Probleme sein - oder? Die 2 Schrauben ab, neuen Regler ran, und probieren?

Aber im Werkstatthandbuch stand doch, das man zur Prüfung des Ladestroms die Maschine bei 5.000 U/min laufen lassen soll und Licht an - das ergab dann die Spannung, da die bei angeschalteten Licht nicht über 13,3 Volt lag würde auf einen Fehler Lichtmaschine/Gleichrichter hindeuten. Da die Lichtmaschine über 75 V gebracht hat, scheint es eher der Gleichrichter zu sein.

Gestern Abend - allerdings im eingebauten Zustand - hatte die Batterie noch 13,21 V, bei Zündung aus gemessen. Ich muss zugeben, ich habe sie nicht nochmals 12 Stunden nach dem Laden stehen lassen. Das ctek zeigte grün - also Erhaltungsladung an.

Gruß Thomas
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#44
neu wäre es doch die Nummer 57 in der Liste richtig?


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#45
Ja, Nr. 57 ist richtig und ja, der Wechsel ist einfach.

Hmm, ob´s wirklich am Regler liegt? Der Wert ist so mittendrin. Ein bißchen zu gering, aber auch nicht ganz niedrig. Bin etwas überfragt. Ich glaube, ich würde es noch beobachten und Kontakte reinigen und wieder messen.

Wenn es denn ein neuer Regler sein muß, im TL 1000 Forum schwört man auf einen anderen. Habe den Namen vergessen.
Grüße Georgios

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#46
nun ja - da ist guter Rat teuer:-), ich versuche heute nochmal Kontaktspray und schaue mal ob sich die Messung verändert.

Einen neuen Gleichrichter hätte ich eh erst nächste Woche, und ob ich den angegammelten Gebrauchten nehme, weiß ich auch nicht. Versuch macht klug - ich melde mich, wenn es Ergebnisse gibt.

Gruß Thomas
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#47
Die meisten Ausfälle werden durch die Batterie oder Kontaktprobleme verursacht. LiMa/Regler kommt auch vor, aber weniger häufig. Deshalb würde ich mehr die Erstgenannten im Auge behalten, ist auch günstiger. Wink

Die Ruhespannung der Batterie ist auch ein Punkt. Ich würde mir, nachdem die Batt. vollgeladen ist und 3-4h stand, den Spannungswert notieren. Nach der nächsten Fahrt (keine Kurzstrecke) wieder nach einigen Stunden oder nach der Nacht messen. Wenn der Wert wesentlich darunter, würde ich die Batterie verdächtigen.
Ein fixer Wert ist schwer zu nennen. Für eine Gel würde ich im vollen Zustand 12,8V annehmen. Alles unter 12,6V ist schon zu 50% entladen.

Wenn der Stecker schon nicht mehr ganz frisch aussieht, ist er auch verdächtig.

Viel Erfolg.
Grüße Georgios

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#48
Der Leerlaufspannungswert einer Batterie ist wenig aussagekräftig.
Die Spannung unter Belastung dagegen schon eher, eine schlappe Batterie bricht obwohl sie vermeintlich voll ist unter Last mit der Spannung deutlich ein.
Eine andere Möglichkeit ist das einen Batterie trotz korrektem Laden ihre volle Kapazität nicht mehr erreicht und frühzeitig in der Spannung einbricht.
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#49
Du hast völlig recht. Ich wollte ihn mit einem Test unter Belastung nicht überfordern. Wahrscheinlich hat er schon keine Nerven mehr.

Außerdem denke ich, daß ein hoher Spannungswert zwar keine große Aussagekraft hat, ein niedriger ihn aber auf einen Defekt an der Batterie hinweist.

Mal sehen, wie es weiter geht.
Grüße Georgios

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#50
noch bin ich nicht überfordert, nur unruhig :möppi: Wie soll man den Test unter Belastung machen?

Und - ich hatte auch schon beim Batteriehändler, der hat sein Testgerät rangehängt und gesagt das die einwandfrei ist. Gut - ich könnte auf Verdacht mir noch eine zulegen und es mit der versuchen.

Aber beobachten kann ich das ja mal. Nervig ist halt nur, das man jedesmal das ganze Geraffel ausbauen muss, um an die Batterie ranzukommen. Kann ich für die Kontrolle die Batterie im eingebauten Zustand messen?

Aber ich versuche mal noch ein paar Tests zu machen.
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