Ruckeln im 3. Gang zw. 3k und 3,5k RPM

#1
PHallo zusammen,

seit einiger Zeit zeigt meine Raptor 1000 ein interessantes (und in der Praxis richtig blödes) Phänomen:
  • Kühlwassertemperatur bis ca. 40 Grad: Kein Problem
  • Kühlwassertemperatur zwischen 40 und 70 Grad, 3. Gang, zwischen 3000 und 3500 Umdrehungen: Starkes Konstantfahrruckeln, als wollte mich die Maschine bei einem Rodeo-Ritt abwerfen. 
  • Über 70 Grad: Zumindest besser
  • Warmlaufmodus: Kein Problem


In den anderen Gängen ist mir ein derart starkes Ruckeln nicht aufgefallen, allerdings verweile ich in der Stadt auch nicht so lange in den anderen Gängen bzw. bin dann nicht in der genannten Drehzahlregion unterwegs. Und bis ich auf der Landstraße bin hat sich das Problem aufgrund der Motortemperatur und aufgrund größerer Geschwindigkeitsdifferenzen bzw. des anderen Fahrprofils auch erledigt.

In einem anderen Post habe ich von dem Kupplungsschalter gesprochen. Tja.. der ist es wohl nicht. 

Hat jemand eine Idee, woher das Problem kommt? Vor ca. 14000km wurden TPS und Drosselklappen beim BO eingestellt. Vielleicht muss ich mal wieder hin... 

Danke und Gruß
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#2
Wie kommst du darauf das es nicht der Kupplungsschalter ist, ist er neu? Meiner war "nur" halbseitig abgeschliffen und hatte schon Probleme gemacht (den Kupplungshebel musste ich zum Starten trotzdem Zeihen). Er muss nicht pauschal kaputt sein, Verschleiß am Stift reicht um Ärger zu machen.
Gruß Martin




Wenn du nach Fehlern suchst, benutze einen Spiegel und kein Fernglas.
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#3
Dito, habe meinen Kupplungsschalter am Wochenende getauscht.
Das Problem ist so vielseitig, da man ja im kalten und halbkalten Zustand den Choke mal mehr, mal weniger gezogen hat.
UND sobald man das Kupplungsspiel verstellt hat man auch Probleme, die man vorher nicht kannte mit dem Schalter.
Bei mir ist das Rodeoreiten mit neuem Kupplungszug, Leerweg einstellen und Kupplungsschalter trauschen vorbei.
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#4
(08.04.2019, 11:55)Schwabbel schrieb: Wie kommst du darauf das es nicht der Kupplungsschalter ist, ist er neu? Meiner war "nur" halbseitig abgeschliffen und hatte schon Probleme gemacht (den Kupplungshebel musste ich zum Starten trotzdem Zeihen). Er muss nicht pauschal kaputt sein, Verschleiß am Stift reicht um Ärger zu machen.

Ich habe längere Zeit nach dem Starten den Stecker des Kupplungsschalters auseinandergesteckt - das half allerdings nicht. Dann bin ich davon ausgegangen, dass die ECU das "Nicht-Vorhandensein" des Kupplungsschalters ähnlich interpretieren könnte, wie einen kaputten Schalter und habe deswegen den Schalter ausgewechselt (was meinen anderen Thread erklärt). 

Allerdings half auch ein Auswechseln des Schalters nicht, was wiederum diesen Thread erklärt  Wink

(08.04.2019, 15:55)Alexander schrieb: UND sobald man das Kupplungsspiel verstellt hat man auch Probleme, die man vorher nicht kannte mit dem Schalter.
Bei mir ist das Rodeoreiten mit neuem Kupplungszug, Leerweg einstellen und Kupplungsschalter trauschen vorbei.


Das ist natürlich auch interessant! Ich habe mir den Kupplungszug auch extra im BO einstellen lassen, weil ich diese Einstellungsarbeit selbst einfach nicht vernünftig hinbekomme  Rolleyes

Das Kupplungsspiel ist allerdings wieder mies verstellt...
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#5
Die Symptome hören sich doch sehr nach "Kennfeld für gezogene Kupplung" an.
Vielleicht ist es nicht der Kupplungsschalter, sondern das Kabel hat irgendwo einen Kurzschluss. Dann hilft ein neuer Schalter auch nicht.

Versuch mal mit abgestecktem Schalter zu starten.
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#6
(11.04.2019, 08:04)NeuCagivist schrieb: Versuch mal mit abgestecktem Schalter zu starten.

Geht das denn? Dachte der Anlasser dreht nur mit gezogener Kupplung?
Aber falls es nicht geht, könnte man es bei gestartetem Motor unterbrechen.
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#7
Allso das ganze mit dem Kupplungsschalter kann ich nicht nachvollziehen, bin Jahrelang mit gebrückten Kupplungsschalter auf der Renne gefahren ohne Probleme (hatte keine Kupplungsamartur verbaut).
Vieleich ruckelt die Kiste wenn der Konntakt nicht richtig schließt, ein sogenanntes Kontaktflattern, aber bei gebrückten Kupplungsschalter sollte die Kiste anständig laufen.
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#8
(11.04.2019, 18:33)Æxel schrieb: Geht das denn? Dachte der Anlasser dreht nur mit gezogener Kupplung?


Genau. Wenn sie trotzdem anspringt kennen wir das Problem.

@Troodon
Mein Vorbesitzer hatte einen Kippschalter eingebaut. Damit konnte ich bei lauwarmem Motor das Ruckeln während der Fahrt ein- und ausschalten.
Das klappt natürlich nur, wenn man noch die beiden originalen Einspritz-Kennfelder hat.
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#9
(11.04.2019, 18:33)Æxel schrieb:
(11.04.2019, 08:04)NeuCagivist schrieb: Versuch mal mit abgestecktem Schalter zu starten.

Geht das denn? Dachte der Anlasser dreht nur mit gezogener Kupplung?
Aber falls es nicht geht, könnte man es bei gestartetem Motor unterbrechen.
Startet mit getrenntem Stecker nicht.


(11.04.2019, 19:20)Troodon schrieb: Allso das ganze mit dem Kupplungsschalter kann ich nicht nachvollziehen, bin Jahrelang mit gebrückten Kupplungsschalter auf der Renne gefahren ohne Probleme (hatte keine Kupplungsamartur verbaut).
Vieleich ruckelt die Kiste wenn der Konntakt nicht richtig schließt, ein sogenanntes Kontaktflattern, aber bei gebrückten Kupplungsschalter sollte die Kiste anständig laufen.

Das stimmt so nicht ganz. Bei überbrücktem Schalter liegt der Zustand "gezogener Kupplungshebel" vor. Das ist nicht der normale Fahrzustand und genau da treten die Schwierigkeiten unter 80°C auf (vielleicht hattest Du an Deinem Moped eine andere Gemischzusammensetzung oder sonst etwas geändert. Oder hast den Motor immer im Stand warmlaufen lassen, bevor das Rennen losging).

Getrennter Stecker stellt den Zustand "losgelassener Kupplungshebel" bei intaktem Kupplungsschalter her.
Grüße Georgios

"Absorb what is useful, discard what is useless, add what is uniquely your own."

"It's a shame that stupidity can't be converted into a usable energy source."

"I would rather be on my motorcycle thinking about God than in church thinking about my motorcycle."
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#10
sagen wir mal so meine Motorräder sind alles eingestellt beim Bkeroffice worden und haben bestimmt nicht mehr die Serieneinstellung aber ich kann nicht sagen ob dabei das verhalten des Kupplungsschalter verändert wird.
Klar wurde der Motor im Stand warmlaufen gelassen mit kaltem Motor auf die Rennstrecke wäre nicht so gut für den Motor und mein erster Rennmotor hat 100000 gehalten.
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#11
(11.04.2019, 22:58)Troodon schrieb: Klar wurde der Motor im Stand warmlaufen gelassen mit kaltem Motor auf die Rennstrecke wäre nicht so gut für den Motor und mein erster Rennmotor hat 100000 gehalten.

Wenn der Motor warm ist, hat auch niemand mit defektem Schalter ein Problem. Nur bei Temperaturen unter 80°C.
Grüße Georgios

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#12
Wie eingangs gesagt: Ich habe seit Feststellung des Problems und nach Recherche hier im Forum immer bei laufendem Motor den Kupplungsstecker gezogen. Das bringt aber keine Besserung.
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#13
Dann kann es der Schalter nicht sein. Es gäbe sonst eine sofortige Besserung. Der Unterschied ist wie Tag und Nacht.

Dann musst Du irgendwie versuchen, den Fehler einzugrenzen. Vielleicht zuerst mal testen, ob es in allen Gängen vorkommt. Eventuell die Sensoren prüfen laut WHB. Sind die Stecker richtig aufgesteckt (auf den Sensoren)?

Sind im Winter irgendwelche Wartungsarbeiten ausgeführt worden?
Grüße Georgios

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#14
@Serbig:
Ich frag noch einmal, dann gebe ich es auf: Hast Du versucht mit abgestecktem Kupplungsschalter zu starten?

Wenn die beiden Kabel zum Kupplungsschalter irgendwo eine Verbindung (Kurzschluss) haben ist es egal was Du mit dem Schalter anstellst. Der Stromkreis ist immer geschlossen, wie bei gezogener Kupplung. Das würde zu allen Symptomen passen, die Du beschreibst.

Es ist nicht sehr wahrscheinlich, aber sehr einfach zu prüfen.
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#15
(12.04.2019, 18:31)NeuCagivist schrieb: @Serbig:
Ich frag noch einmal, dann gebe ich es auf: Hast Du versucht mit abgestecktem Kupplungsschalter zu starten?

Wenn die beiden Kabel zum Kupplungsschalter irgendwo eine Verbindung (Kurzschluss) haben ist es egal was Du mit dem Schalter anstellst. Der Stromkreis ist immer geschlossen, wie bei gezogener Kupplung. Das würde zu allen Symptomen passen, die Du beschreibst.

Es ist nicht sehr wahrscheinlich, aber sehr einfach zu prüfen.

Ja, die Maschine startet nicht mit abgestecktem Kupplungsschalter. 

Die Batterie lädt gerade - vielleicht komme ich morgen dazu, eine kleine Runde zu drehen und genauer zu überprüfen, in welchen Gängen sich das Ruckeln zeigt.
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#16
Ganz anderer Vorschlag: Zündkerzen angeguckt?
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#17
(12.04.2019, 23:15)Æxel schrieb: Ganz anderer Vorschlag: Zündkerzen angeguckt?

Wieso genau? Um auf die Gemischaufbereitung zu schließen? Der Motor läuft ja außerhalb der angegebenen Drehzahlregion ja vernünftig. Ich wüsste nicht (bin aber natürlich kein Experte), was die Zündkerzen damit zu tun haben könnten.
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#18
(12.04.2019, 23:20)Serbig schrieb: Wieso genau? Um auf die Gemischaufbereitung zu schließen? Der Motor läuft ja außerhalb der angegebenen Drehzahlregion ja vernünftig. Ich wüsste nicht (bin aber natürlich kein Experte), was die Zündkerzen damit zu tun haben könnten.

Ich habe meine über den TPS ein kleines bisschen angefettet. Beim damaligen Einstellen war ich auch Mal ein ganzes Stück zu fett gefahren, da lief sie kacke. Hab mich dann langsam wieder zurückgetastet und zwischendurch hatte ich den Zustand, dass sie ganz okay lief, aber gerade zwischen 3000 und 4000 ging ein Stottern durch die Hütte. Zwar nicht so extrem wie oben beschrieben, aber auf jeden Fall merklich und genau in dem Drehzahlbereich. Wenn die Kerzen also schwarz sind, würde ich den TPS mal ein Grad zurückdrehen. Wenn's nicht besser wird wieder zurück.
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#19
(14.05.2019, 16:43)byronHardy schrieb: It beith June now and the last post was made in May :3 so far each new post on this topic has been made sometime during the next month  though this is only the third time, this trend will probably break

Boah..wer hat Dich den hier reingelassen Angry

Spam doch Zuhause
Cu/ the_wombel.. (Jürgen)  Wheelie
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#20
Hallo zusammen, hier ein Update:

Ich bin aufgrund des Wetters in den letzten Wochen fast nur noch meine Transalp gefahren, aber gestern hatte ich die Gelegenheit, kurz eine Runde mit der Raptor zu drehen und danach die TPS-Einstellung zu überprüfen.

Das letzte Mal auf der Raptor (irgendwann im April, als das Wetter gut war), direkt nach dem Anklemmen der zuhause geladenen Batterie, fuhr sie sich auch im Kaltlaufmodus traumhaft. Gestern allerdings zeigte sich das gewohnte Bild, heftiges Ruckeln im Bereich 3k-3,5k. 

Da so häufig auf den TPS verwiesen wird, habe ich die Einstellung überprüft: Die Einstellung ist allerdings so ziemlich perfekt, siehe Video:

TPS-Vid auf Dropbox
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#21
Was mir auffällt, du hast 13,7-13,8 Volt Ladespannung.
Muss jetzt gar nix heißen, weiß ja nicht ob Licht an oder aus usw., aber eigentlich wären über 14 perfekt. Bordspannung und TPS sind ja in Relation
Siehe auch hier: unterer Teil ab #90 https://cagivisti.de/forum/showthread.ph...963&page=2

Nur ein Gedanke, will keine weiter Baustelle bei Dir aufmachen.
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#22
ein Test der Spannung kann sich lohnen - hatte letztes Jahr ein ähnliches Problem (Ausgangspunkt war aber mein schwaches Fahrlicht); am Ende war es der Regler, der zu wenig Saft durchgelassen hat; dies fällt bei frisch geladener Batterie natürlich nicht oder kaum auf, macht sich aber irgendwann bemerkbar, da die Batterie langsam entladen wird;
ich hatte zwei Tests des Reglers im Netz gefunden: führe beide durch, denn der eine hat ein falsches Ergebnis geliefert; Ersatz war für 33,- in der Bucht zu bekommen
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#23
Hmmmm... das gibt mir jetzt schon zu denken. 

Es ist nämlich so, dass ich tatsächlich einen defekten Regler hatte, den ich am 24.07.18, bei 37800km, gegen einen neuen von Electrosport für die TL1000 ausgetauscht habe. 

Ich bin allerdings davon ausgegangen, dass die Ladespannung in Ordnung ist, weil eine Gel-Batterie keine allzu hohe Spannungen verträgt. Da ich jetzt nicht mehr weiß, woher ich diese Information habe, kann sie natürlich völlig falsch sein.

Ergänzung: Hab gerade noch mal ins WHB geschaut. Dort wird angegeben, dass bei 5000UPM 13,3 bis 14,3V anliegen sollen. Da sind 13,8-13,9V bei Standgas (das Instrument zeigt 0,1V weniger als mein Multimeter an, wenn ich‘s richtig im Kopf hab) also im Sollbereich, wobei ich kein Licht anhatte. Aber auch mit Licht lag die Ladespannung seit dem Reglerwechsel nie außerhalb des genannten Bereichs. Mit dem alten Regler hatte ich gerade etwas über 12V.
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#24
Hallo,


ich weiß nicht, ob das Ladesystem einen Einfluß auf das Problem hat, aber die Ladespannung ist zu gering. Vergiß das WHB, der Wert muß über 14 V sein. Gelbatterien sollten zwischen 14,1-14,4 V geladen werden, glaube ich gelesen zu haben. Also etwas weniger als Naßbatterien oder AGM.

Du kannst also davon ausgehen, daß die Batterie nie vollgeladen wurde. In Verbindung mit Kurzstrecke kann das eine Batterie auf Dauer schädigen. Miß doch mal die Ruhespannung nach einem Tag Standzeit. Ist zwar kein absolut sicherer Test, aber kann eine Tendenz aufzeigen.

Du hast zwar geschrieben, daß der Kupplungsschalter eigentlich nicht infrage kommt, aber bei diesem typischen Verhalten lohnt sich vielleicht ein nochmaliger Test. Offenbar hat die Kühlwassertemperatur einen Einfluß, wie Du ganz oben geschrieben hast. Deshalb würde ich den Schalter nochmals testen.

Fahre einfach in dem Temperaturbereich (zwischen 40-70°C), wo Du Dich als Rodeoreiter fühlst und trenne den Stecker komplett. Das Ruckeln muß dann sofort weg sein. Vielleicht hast Du beim ersten Test irgendeinen dummen Fehler gemacht, den Du nicht bemerkt hast.

Ansonsten würde ich einen defekten Temperatursensor vermuten.

Viel Erfolg.
Grüße Georgios

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#25
Danke für die Tipps! 

Ich denke zwar nicht, dass es der Kupplungsschalter ist, weil ich ja längere Zeit ohne Schalter gefahren bin und da ordentlich durchgeschüttelt wurde, aber ich probiere es gerne demnächst noch mal. 

Dass es der Temperaturschalter sein könnte, erschließt sich mir nicht spontan: Der Wert wird ja augenscheinlich "korrekt" ermittelt und die ECU ja umgestellt, womit das Problem dann verschwindet. Kann das auch bei defektem Temperatursensor geschehen?

Dass das Ladesystem wohl nicht in Ordnung ist, ist nach dem Reglerwechsel besonders ärgerlich. Ich habe die Spannung der Lichtmaschine (nach Angaben des WHBs) überprüft und da sah alles gut aus. Deswegen habe ich für knapp 100€ den Regler bestellt.
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#26
(19.05.2019, 09:48)Serbig schrieb: ..., direkt nach dem Anklemmen der zuhause geladenen Batterie, fuhr sie sich auch im Kaltlaufmodus traumhaft. Gestern allerdings zeigte sich das gewohnte Bild, heftiges Ruckeln im Bereich 3k-3,5k.

Ich habe mir das nochmal durchgelesen. Falls die Batteriespannung die Ursache sein sollte, hilft nur die Fehlersuche am Ladesystem ( vielleicht in Verbindung mit einer anderen Batterie). Was mich interessieren würde wäre, wie gesagt, die Ruhespannung. Kann ja sein, daß die Batterie defekt ist und das Ladesystem in Ordnung. Nach meiner Meinung müsste dann die Ladespannung trotzdem höher sein, aber man weiß ja nie.

Denke auch daran, daß ein Regler nur so gut wie die Leitungen sein kann. Wenn also irgendwo ein hoher Übergangswiderstand besteht ( Stecker), kann das die Ladeleistung verschlechtern.

Was den Temperatursensor betrifft, da gibt es nicht nur einen. Ansauglufttemperatur wird auch verarbeitet. ---> WHB
Grüße Georgios

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#27
(20.05.2019, 09:13)Georgios schrieb: Ich habe mir das nochmal durchgelesen. Falls die Batteriespannung die Ursache sein sollte, hilft nur die Fehlersuche am Ladesystem ( vielleicht in Verbindung mit einer anderen Batterie). Was mich interessieren würde wäre, wie gesagt, die Ruhespannung. Kann ja sein, daß die Batterie defekt ist und das Ladesystem in Ordnung. Nach meiner Meinung müsste dann die Ladespannung trotzdem höher sein, aber man weiß ja nie.

Ich habe gestern von einem Freund eine überzählige Batterie geschenkt bekommen, die eigentlich in die SV650 meiner Frau wandern sollte. Weil die Batterie (ATX/YTX-12) für die SV von den Abmessungen her zu groß ist, wurden die Batterien gestern Abend lustig durchgewechselt. Ich lade die Batterie demnächst mal auf und überprüfe Ruhe- und Ladespannung.

(20.05.2019, 09:13)Georgios schrieb: Denke auch daran, daß ein Regler nur so gut wie die Leitungen sein kann. Wenn also irgendwo ein hoher Übergangswiderstand besteht ( Stecker), kann das die Ladeleistung verschlechtern.

Das stimmt natürlich auch. Zumindest die Kontakte sahen gut aus und haben beim Reglertausch auch Kontaktspray (Kontaktspray, nicht WD40) bekommen.

(20.05.2019, 09:13)Georgios schrieb: Was den Temperatursensor betrifft, da gibt es nicht nur einen. Ansauglufttemperatur wird auch verarbeitet. ---> WHB

Ich habe eben noch mal ins WHB reingeschaut. Könnte es sein, dass es ein Zusammenspiel aus Ansaugluft-Temperatursensor und Ansaugluft-Kontrollventil ist? Je nach Drehzahl wird das Kontrollventil geschlossen (unter 3800 UPM) oder geöffnet (ab 4000 UPM). Dieses Drehzahlfenster passt ja eigentlich gut zum beobachteten Phänomen.
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#28
Überprüfe bitte die Ruhespannung beider Batterien vor dem Laden und danach ( nach dem Laden einige Stunden stehen lassen).

Ich hatte noch keine Probleme mit dem Ansaugluftsensor und habe mich daher damit noch nicht richtig damit beschäftigt. Denkbar ist alles und der Sensor lässt sich ja testen.
Grüße Georgios

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#29
[quote pid='94883' dateline='1558352568']


(20.05.2019, 09:13)Georgios schrieb: Denke auch daran, daß ein Regler nur so gut wie die Leitungen sein kann. Wenn also irgendwo ein hoher Übergangswiderstand besteht ( Stecker), kann das die Ladeleistung verschlechtern.

Das stimmt natürlich auch. Zumindest die Kontakte sahen gut aus und haben beim Reglertausch auch Kontaktspray (Kontaktspray, nicht WD40) bekommen.

[/quote]

Schau dir bitte unbedingt auch den berüchtigten Stecker mit den 3 gelben Kabeln (ca. 30cm vom Regler entlang es Kabelbaums) an.
Wenn, dann ist der das Übergangswiderstand Problem welches Georgios meint.
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#30
(20.05.2019, 16:38)Grubi schrieb: [quote pid='94883' dateline='1558352568']

Schau dir bitte unbedingt auch den berüchtigten Stecker mit den 3 gelben Kabeln (ca. 30cm vom Regler entlang es Kabelbaums) an.
Wenn, dann ist der das Übergangswiderstand Problem welches Georgios meint.

Ja genau, du meinst den Stecker, der die drei Phasen der Lichtmaschine mit dem Regler verbindet. Den Stecker meinte ich auch. Da sah eigentlich alles gut aus, aber ich schau gerne noch mal nach...

Zu den Batterien:
Meine "alte" Batterie, die jetzt in der SV steckt, hatte jetzt einen Ruhestrom von 12,5V. Die andere Batterie hatte gestern, vor dem Einbau, auch 12,5V, aber sie stand auch etwas länger bei meinem Kumpel. Ich wollte sie eigentlich wieder ausbauen und zunächst zuhause laden.
[/quote]
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#31
Eine Gelbatterie hat voll geladen um die 12,8 V. Eine AGM auch. Beide Batterien sind nur zu 50-60% geladen. Wenn sie sonst noch intakt ist und das Ladesystem richtig arbeitet, kann trotzdem noch alles gut werden. Smile
Grüße Georgios

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