Ventile einstellen am Ducati-Motor, Zweiventiler

#1
Hallo zusammen, habe hier mal einen Text über das Thema zusammengestellt. Ventile einstellen am Ducati Zweiventiler

Was gibt es da für Horrorgeschichten und deshalb hier mal ein Bericht zum Geheimnislüften oder wie heißt es so schön, alles halb so wild. Klar das die Sache aufwendiger ist wie ,z.B. bei einer Guzzi, aber was sagt man im japanischen Autohaus? Nichts ist unmöglich.

Als Beispiel herhalten soll eine Ducati 750SS,Gummiband,quasi baugleich mit der 900SS und Bauzeit zwischen 1991 und 1997.Ob alles stimmt was so beschrieben wird, keine Ahnung, jedenfalls mach ich es so seit 110000 Kilometer und es hat immer gefunzt.Wenn man weiß wie die Desmodromik funktioniert kann es losgehen.

1.Vorbereitung: Zunächst muß das Mopped  geliftet werden um das Hinterrad freihängend zu bekommen, denn das Zentralfederbein muß raus, weil das obere Federbeinauge den Ventildeckel vom stehenden Zylinder Auslassventil (AV) verdeckt. 
Übrigens, ihr merkt schon es wird immer zwischen dem stehenden-und liegenden Zylinder unterschieden. Noch ein Tipp zum hochbocken, also die Billigversion ist es einfach eine Eisenstange durch Bohrungen unten am Motorblock schieben, und dann das Mopped links und rechts mit „Autoböckchen „ hochbocken  
.Danach den Tank abbauen, das geht supi, denn vorne Schnellverschluss und hinten Durchsteckbolzen mit Dauersplint. Aber vorher die drei gekennzeichneten Benzinschläuche abziehen, Vorlauf, Rücklauf, Überlauf. Es folgt Batterie ausbauen, denn die verdeckt den kleinen Ventildeckel stehender Zylinder  Einlassventil (EV). Länge der ganzen Aktion?  Reine Literfrage, mit Flaschbier ca. halbe Stunde, ohne Flaschbier ca.15 Minuten. Ach ja,Verkleidungsteile links und rechts müssen auch noch weg,bei der Nuda geht das mit vier Schrauben pro Seite.
Aber jetzt kann es los gehen, nö,doch noch nicht müssen nämlich noch die vier Ventildeckelchen ab, jeweils mit vier Zylinderschrauben mit Innensechskant, manche sagen aber auch einfach Inbusschrauben dazu .Beim liegendem Zylinder AV muß man noch ein Pöttchen darunter stellen denn es läuft Öl aus. So aber jetzt, wir fangen an, Messung stehender Zylinder, der geht am besten,am schlechtesten geht liegender Zylinder EV. Wir hoffen das da nichts eingestellt werden muss ( Rahmen u.Vergaser sind etwas im Weg und .schlechtere Einsicht).Also, da ist der Öffnerkipphebel, da ist das Ventil, und dazwischen muß eben wie das so ist Ventilspiel sein. Und zwar EV 0,1 –0,12. Eingestellt wird das Spiel durch das sogenannte Öffnerkäppchen, es sitzt einfach wie ein Hut(Kappe) auf dem Ventilschaft, und dieses gibt es in verschiedenen Dicken.

Das war oben, weiter unten nähe Ventilschaft ist der Schließerkipphebel, der das Ventil statt der sonst üblichen  Feder nach oben drückt. Das kann er, weil um den Ventilschaft herum die sogenannte Schließerhülse liegt. Diese sitzt wie eine Büchse(Hülse)um den Ventilschaft herum und wird durch zwei halbmondförmigen Keilchen am Schaft gehalten. Und deswegen nennen wir die Keilchen auch „Halbmonde“. Hier soll das Ventilspiel (also zwischen Schließerhebel und Schließerhülse), das Ventilspiel soll 0-0,02 sein, und schon sehe ich die alle wieder grinsen, recht habt ihr, denn wer hat je eine Fühlerlehre mit Spiel 0 gesehen. ? Bitte melden. Und außerdem ist Spiel null doch irgendwie irre, oder? Aber Achtung, macht es vernünftig, denn unser Konstrukteur, der Taglioni schaut oben vom Himmel her zu und kontrolliert ob alle das in seinem Sinne machen.

Nun sind wir schon mittendrin und es kann losgehen. Man bringe den zu messenden Zylinder auf obersten Totpunkt  im Zündtakt, genannt Zünd-OT. Man kann sich da an  Markierungen von Polrad oder Nockenwelle orientieren, ich gehe immer auf Nummer sicher, drehe das Hinterrad im 5. Gang durch, beobachte die Ventile ,wie sie auf und zu gehen, und mit einem Schraubenzieher im Kerzenloch, findet man dann Zünd-0T.Manche bauen auch ganz einfach den Zahnriemen ab, und drehen dann am Nockenwellenrad die Ventile in die Position ,die man gerade braucht 
 Wir werden bei unseren Anschauungen jetzt als Beispiel den stehenden Zylinder EV nehmen, bei den anderen ist es dann genauso. Wir messen nun ein Öffnerspiel von 0,08,also zu stramm, d.h. wir brauchen nun ein etwas dünneres Öffnerkäppchen. Sodann messen wir in einem Aufwasch das Spiel zwischen Schließerhülse-und Hebel,das sollte ja bekanntlich Spiel null haben. Und wie messen wir dies ? Ganz einfach, man dreht mit den Fingern die Hülse .Dabei ist natürlich Gefühl gefragt, denn klemmt die Hülse bei der Messung , dann ist das Ventilspiel zu stramm. Nur wenn sich die Hülse so gerade drehen lässt, also nicht klemmt, dann ist das „Spiel Null“.
 Aber Achtung,  da gibt es noch ein kleines Problem, schaut euch ein Bild an. Da ist diese Hilfsfeder auf der Kipphebelwelle und die drückt ja permanent den Schließerhebel nach oben, gegen die Hülse. Und so wird das Ergebnis auf jeden fall verfälscht .Die Hilfsfeder muß also ausgeschaltet werden, und wie? Mit großem Schraubenzieher, den man von oben auf den Schließerhebel aufsetzt, und diesen dann nach unten gegen die Kraft der Hilfsfeder drückt. Und jetzt, Hülse mit den Fingern drehen, und ggf. Fühlerlehre zwischen fummeln und messen. Den höchsten Wert den ich da jemals gemessen habe war Spiel 0,18. Nur einmal hatte ich ein Ventil was zu stramm war (Hülse klemmte. In unserem Beispiel messen wir 0,1,also zu lose .Und schon sind wir beim Thema einstellen, zunächst Öffner

.Beim Öffnerkäppchen hatten wir ja 0,08 gemessen und das ist zu stramm. Jetzt brauchts  ein dünneres Käppchen, also Öffnerkäppchen erst mal ausbauen. Leider steht aber nun der Öffnerkipphebel im Weg,. Kein Problem, muß der jetzt nur auf seiner Welle rübergeschoben werden. Allerdings müssen noch zwei Dinge gemacht werden. Haltefeder um Welle mit Schraubenzieher ausklinken und Nockenwelle etwas drehen, die gibt den Kipphebel zum wegschieben nur an zwei Stellen frei(Nocken steht im Weg).Sodann kann man das freigelegte Öffnerkäppchen vom Ventil nehmen und mit der gemeinen Bügelmessschraube ausmessen

.Beispiel: Unser Käppchen hat ein Maß von 3,27,Ventilspiel war ja 0,08,also 0,02-0,04 zu wenig. Jetzt gibt es zwei Möglichkeiten, entweder dünneres Käppchen bestellen oder unser ausgebautes Käppchen auf Maß runterschleifen. Wir schleifen. Wie macht man das?  Man nehme 120ziger Schmirgelleinen eine gerade Tischplatte und los.Käppchen zwischen Zeigefinger, Daumen klemmen und abschmirgeln. Dabei nicht vergessen, Käppchen immer drehen.
 Wir messen  danach wieder das Käppchen, 3,24,das müsste passen, 0,03 ist runtergeschliffen worden. Wie heißt es so schön, Einbau in umgekehrter Reihenfolge. Kipphebel wieder rüberschieben, Motor in Messposition bringen. Aber Haltefeder wieder einbauen, denn ohne Feder gemessen kann das Ventilspiel verfälscht sein. Und so geht das bei allen Öffnern. Wie gesagt beim Liegenden EV ist etwas weniger Platz. Wäre das Spiel zu groß gewesen ,hätten wir ein dickeres Käppchen eingebaut. Also das ist im Grunde eine einfache , saubere Angelenheit.
Jetzt wäre das Schließerspiel an der Reihe, und da sind zwei wichtige Sachen, die man beachten sollte um nicht die gute Laune zu verderben. Erstens: Fakt ist, wenn gleich die Halbmonde(zur Erinnerung, das waren die Halter der Schließerhülse an den Ventilschaft), also wenn man die ausgebaut hat, und die Hülse ist abgezogen, dann ist das Ventil lose, und könnte ohne weiteres so wegflutschen  in den Zylinder Und weg wäre es und dann heißt es Zylinderkopf ab, also Achtung. Man kann diese Schrecklichkeit verhindern indem man den Kolben auf OT bringt oder ganz einfach einen Schraubenzieher als Hindernis durchs Kerzenloch schieb. Profis blasen Druckluft in den Zylinder, ähnlich wie bei einer Druckverlustmessung, dann kann gar nichts passieren und die Ventile stehen wie eine Eins oben. 
Ja und zweitens : Da ist die Sache mit der kleinen Ölbohrung im Zylinderkopf für den Rücklauf. Die kann man gut sehen, und diese Bohrung sollte man mit einem Läppchen verstopfen,. Denn es wäre nicht das erste mal ,wenn es plötzlich pliiink macht und ein Halbmond da sauber reinspringt und verschwindet . Um dann den Weg in den Ölsumpf zu starten und vielleicht im Getriebezahnrad im Keller hängen bleibt, weißt du noch Silke........
Also los geht’s ,erst mal das selbe Prozedere wie beim Öffner . Ich beschreibe nun den Vorgang so, als ob man mit drei Leuten zu Gange ist, aber es geht auch ganz alleine ,meine Kumpels und ich ,wir schwören, das geht.

Der Fahrplan ist vollgendermaßen, wir müssen ja zunächst die beiden Halbmonde ausbauen, die in einer Nut des Ventilschafts lagern und die Schließerhülse festhalten, danach ziehen wir die Hülse vom Schaft.Um aber die Halbmonde aus der Nut im Ventilschaft und der Schließerhülse auszuklinken, müssen wir erst mal die Schließerhülse etwas runterdrücken.Das wiederum verhindert ja zur Zeit der Schließerhebel der die Hülse ja mit Ventil hoch drücken will, muß. Das ist das Zeichen für den ersten Mann. Aber halt!!!Steckt ein Schraubenzieher im Kerzenloch?? Ist die Ölbohrung verschlossen??
  Nun gut, wir müssen sodann erst mal die Nockenwelle so drehen das sie den Schließerhebel freigibt, denn diesen müssen wir ja etwas runterdrücken um an die Halbmonde zu kommen .Also der erste Mann/Frau nimmt einen Schraubenzieher und drückt den Schließerhebel runter. Einsatz für den Zweiten, der drückt jetzt die Hülse runter und  achtet darauf , das das Ventil oben bleibt, also nicht runterrutscht. Der dritte nimmt jetzt diese kleinen fummeligen freiliegenden Halbmonde weg. Die Alten waren noch magnetisch, die Neuen leider nicht mehr, also Wurstfinger vorwärts Marsch und rausholen. 
Danach kann endlich die Schließerhülse vom Ventilschaft abgezogen werden. Der Einbau ist  umgekehrt, nur das man diese beiden minifummeligen Halbmonde genau wieder in die Nut zurücklegen muss. Und wenn man dann nicht das richtige Maß findet und der Vorgang zwei, oder dreimal wiederholt werden muß, ja dann dauert es eben. Bei vier möglichen Einstellmöglichkeiten ….. über den V4 von der 916 sprechen wir gar nicht……

Aber soweit sind wir hier noch nicht, zunächstmal liegt die Hülse auf der Werkbank und will ausgemessen werden. Zur Erinnerung, wir hatten ja ein Ventilspiel von 0,10 gemessen, und Soll ist ja 0-0,02. Ergo müssen wir jetzt eine Hülse finden die mindestens 0,08 bis 0,10 dicker ist. Also, erst mal messen.Und weil die Schließerhülse hohl ist kann man sie so nicht in die Bügelmessschraube spannen, und deswegen brauchen wir da Spezialwerkzeug. Nämlich die beiden Messhilfen zum einspannen in die Bügelmessschraube. Die kann ein Dreher leicht Selbermachen oder einmalig kaufen oder immer leihen (soll ein Witz sein, bin Rheinländer). 
Wir messen, Beispiel, 17,43 und wir müssen dicker werden (Ventilspiel war ja zu groß). Schön wäre es jetzt eine Hülse im Satz zu finden die mindestens 17,51 ist, für Spiel null wäre 17,53 noch besser. Nun gibt es die Hülsen  nur in 0,05 Abstufungen  also in unserem Fall wäre eine neue mit 17,50 nicht richtig aber auch mit 17,55 wäre falsch (also, ihr seht schon, rechnen muss man auch können, aber die Leute aus den Pisastudien fahren ja noch keine Ducati). 
Nun wühlen wir in unserem Hülsensammlung und siehe da wir finden eine von 17,48,eigentlich zu wenig, aber eine bessere finden wir nicht und die bauen wir ein. Wir stülpen sodann die Hülse wieder über den Ventilschaft und müssen die Halbmonde wieder einbauen. Dazu muß jemand zunächst wieder den Schließerhebel mit einem langen Schraubenzieher runterdrücken, und gleichzeitig vielleicht das Ventil hochhalten, denn das will ja bekanntlich immer in den Verbrennungsraum runterflutschen,. Da ist zwar der Schraubenzieher im Kerzenloch, aber ein bisschen abtauchen geht. Nun muß ein anderer die beiden kleinen Halbmonde wieder in Ventilschaftnut und Hülse reinfummeln, geht doch, geht doch, Dann bringen wir die Nockenwelle wieder in Messposition und Schließerhebel entlasten, und Hülse drehen und ? Klasse, obwohl theoretisch die Schließerhülse zu klein war (statt 17,53 nur 17,48) wir haben Spiel null eingestellt
.Der Schließerhebel hat kein Rauf-oder Runterspiel was ,wir dezent mit einem Schraubenzieher prüfen, und die Hülse lässt sich ohne zu klemmen  leicht mit den Fingern drehen. Und man meint dann irgendwo die Stimme von Taglioni zu hören der sagt. „ Gut mein Sohn“. Ich sag euch ganz ehrlich, wenn man an einen Samstagnachmittag irgendwann fertig ist mit dieser Arbeit und die Ventildeckelchen wieder anschraubt ,und vier mal Spiel null eingestellt hat, ja dann weiß man die „hohen Weihen“ sind erreicht.
 Aufwachen du Träumer, denn leider gibt es auf dem Weg dahin noch ein paar Unzulänglichkeiten, denn da gibt es den Fall, trotz allem messen, rechnen und abschleifen hab ich auch schon mal die alte Hülse oder Kappe wieder eingebaut, und wie durch ein Wunder war das Spiel korrekt.
Als Übeltäter kommen dann immer wieder die Halbmonde in Betracht, die wohl irgendwie im Betrieb Dickenänderungen erfahren, und so auch das Ventilspiel beeinflussen.
 Dann gibt es noch das Übel , eine Schließerhülse lässt sich nicht vom Schaft abziehen ,denn an der Nut hat sich ein Grat gebildet. Da bleibt einem manchmal nichts anderes übrig  das Ventil erst mal fest zu fixieren, so das danach der Grat abgeschmirgelt werden kann. Fest fixieren heißt  Zahnriemen ab (was einige Leute grundsätzlich machen) und Druckluft durch Kerzenloch blasen, ähnlich wie bei einem Druckverlusttest in der Werkstatt, Wie vormals schon beschrieben. So stehen die Ventile nämlich wie eine Eins fest, und es kann ohne Angst des Ventilwegflutschen gearbeitet werden. Jedenfalls wird dann am besten mit 1000 Schmirgel dieser Grat am Ventilschaft weggehauen ,bis sich die Hülse wieder abziehen lässt, Manchmal muß leider dann auch schon mal mit einem Hebel nachgeholfen werden…..
Ja Leute,  das war`s eigentlich, wie heißt es noch: Zusammenbau erfolgt in Umgekehrter Reihenfolge. Ach ja, wir benutzten  als Beispiel 17, 43.Das Maß entsteht aus der dicke der Messhilfe (10mm) und 7,43 das eigentliche Maß der Schließerhülse. Dieses ist für die Ersatzteilbestellung maßgeblich.

 Nun ist es nicht immer so, das jedes Ventil eingestellt werden muß. Und man hört auch davon, das mit viel großzügigeren Ventilspielen gehändelt wird, zudem toleriert vom Hause Ducati. (Bis 0,20 !!…)
Bewährt hat sich das Anfertigen einer Tabelle, stehender Zylinder AV  EV, liegender Zylinder AV  EV. 
Wir notieren sogleich alle gemessenen Ventilspiele. Nun haben wir ja normalerweise die Tabelle vom letzten Mal und da stehen die vormals verbauten Käppchen und Hülsen notiert. Und so setzt man sich hin, und erst mal ausrechnen welche Käppchen und Hülsen diesmal fällig werden. Vor allen dingen, ob man diese aus vorhergehenden Ventileinstellaktionen vorrätig hat, oder beim Händler neu bestellen muß., Also wir Freundeskreis machen schon seit ein paar Jahren Rudeleinstellungen und die letzten  Jahre hat von uns keiner mehr Ventilkram bestellen müssen, War immer alles vorrätig von den  Aktionen davor. Zahnriemen auflegen ist auch keine große Kunst,  überall sind eindeutige Markierungen. Nur bloß nicht den Riemen zu stramm einstellen. Fünfer Inbuss als Abstandshalter zwischen Riemen und Spannrolle, dezent Riemen spannen, Inbussschlüssel abziehen, fertig.

Ok, bis später, Viki Smile
leben und leben lassen
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