Kettenspannung

#1
Hallo,
im Werkstatthandbuch habe ich folgendes gefunden:

EINSTELLUNG

• Die beiden Einstellvorrichtungen 1 der Kette soweit festziehen oder
lösen, bis der Kettendurchhang auf halben Weg zwischen Ritzel
und Zahnkranz 25 – 35 mm beträgt. Die Markierung A an beiden
Einstellvorrichtungen muss sich in der gleichen Skalenposition
befinden, damit die beiden Räder richtig aufeinander ausgerichtet
sind.
• Für eine gründliche Einstellung der Kette muss das Motorrad auf
den Seitenständer gestellt werden.

Wenn ich das richtig verstehe, soll die Kettenspannung ohne Belastung einer Person eingestellt werden?
Im Handbuch steht Ähnliches. So habe ich noch nie eine Kette gespannt....
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#2
Ich würde die Kettenspannung so einstellen, dass sie in der Maximale Streckung, und das ist, wenn Schwingenlager, Kettenrad und Kettenritzel auf einer Geraden liegen auf keinen Fall Spannung aufweist, denn sonst kann es sein, dass enorme Spannung auf die Ritzelwelle kommt und es passieren kann, dass das Lager der Welle kaputt geht oder sogar komplett aus dem Gehäuse gerissen wird.
Wenn die Kette in einer Linie mit Ritzel, Schwingenlager und Kettenrad ist, sollte sie 15-35mm Spiel von unten nach oben oder umgekehrt haben.
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#3
Aha .Prima Anleitung, danke.
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#4
Was ich bei meiner Navi festgestellt habe ist, dass die Anzeigen für das einstelen der Radachse nicht stimmen, und das Hinterrad, wenn en nach den Markierungen eingestellt ist leicht schräg steht.
Ich habe mit einer Laserwasserwage die Übereinstimmung mit dem Vorderrad überprüft, und festgestellt dass das Hinterrad leicht schräg steht.
Wie macht man das:
Am Rad hinten eine gerade Metall U leiste befestigt mit dem Laser, der dann nach vorne einen Strich auf dem Boden anzeigt.
Neben das Vorderrad links und Rechte einen Meterstab der sauber mittig anliegt und rechts und links messen. Der Laserstrahl zeigt auf dem Meterstab rechts und links milimetergenau an wie das Hinterrad im Verhältnis zur Mittelachse des Motorrads steht.
Bei mir ergaben sich 4 cm Abweichung.
Das Hinterrad stand also schräg.
Ich musste die Hinterradachse un fast einen Verzahnung versetzen. Der Unterschied zu vorher ist gewaltig. Das Motorrad geht viel leichter un die Ecken. Enge Rechtskurven konnte ich vorher nie sauber durchfahren, jetzt geht das easy.
Aufgefallen ist mir das auf der letzten Pyrenäentour im Mai, als ich mit einem Kumpel der eine KTM 1290 GT fährt gefahren bin, und in engen Spitzkehren rechts deutlich langsamer durch die Kurven kam.
Gestern bin ich ne Runde mit ihm durch den Odenwald gefahren und siehe da, die Navi geht genau so gut wie die KTM um die Ecken Cool .
Ich kann nur allen raten das mal nach zu messen.
Man fährt mit korrekter Einstellung des Hinterrades eine viel bessere Kurvenlinie.
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#5
da gibts ein Video dazu.
https://www.youtube.com/watch?v=jaDPxb11ikE
Auf dem Seitenständer finde ich auch komisch, die maximale Kettenlänge ist ja bei bei entlasteter Schwinge.
Wer später bremst, ist länger schnell.
LOUD PIPES SAVE LIVES! :möppi:
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#6
Die 25-35mm ohne Fahrer gemessen ist schon richtig, da das Spiel so gewählt ist, daß die Kette beim Einfedern mit dieser Einstellung immer noch Spiel hat. Wenn die Kette unter Belastung so eingestellt wird, ist sie beim Ausfedern (oder vollem Einfedern) zu locker.
Grüße Georgios

"Absorb what is useful, discard what is useless, add what is uniquely your own."

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