Hinterrad mit Laser ausrichten

#1
Was ich bei meiner Navi festgestellt habe ist, dass die Anzeigen für das einstelen der Radachse nicht stimmen, und das Hinterrad, wenn en nach den Markierungen eingestellt ist leicht schräg steht.
Ich habe mit einer Laserwasserwage die Übereinstimmung mit dem Vorderrad überprüft, und festgestellt dass das Hinterrad leicht schräg steht.
Wie macht man das:
Am Rad hinten eine gerade Metall U leiste befestigt mit dem Laser, der dann nach vorne einen Strich auf dem Boden anzeigt.
Neben das Vorderrad links und Rechte einen Meterstab der sauber mittig anliegt und rechts und links messen. Der Laserstrahl zeigt auf dem Meterstab rechts und links milimetergenau an wie das Hinterrad im Verhältnis zur Mittelachse des Motorrads steht.
Bei mir ergaben sich 4 cm Abweichung.
Das Hinterrad stand also schräg.
Ich musste die Hinterradachse un fast einen Verzahnung versetzen. Der Unterschied zu vorher ist gewaltig. Das Motorrad geht viel leichter un die Ecken. Enge Rechtskurven konnte ich vorher nie sauber durchfahren, jetzt geht das easy.
Aufgefallen ist mir das auf der letzten Pyrenäentour im Mai, als ich mit einem Kumpel der eine KTM 1290 GT fährt gefahren bin, und in engen Spitzkehren rechts deutlich langsamer durch die Kurven kam.
Gestern bin ich ne Runde mit ihm durch den Odenwald gefahren und siehe da, die Navi geht genau so gut wie die KTM um die Ecken [Bild: cool.png] .
Ich kann nur allen raten das mal nach zu messen.
Man fährt mit korrekter Einstellung des Hinterrades eine viel bessere Kurvenlinie.
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#2
Fotos hast Du keine gemacht? Kann mir grad nicht vorstellen wie das Eisen hinten aussieht...
Kannst Du da noch was nachreichen?

Wie ist Deine Kettenflucht jetzt?

Ich stelle immer nach Kettenflucht ein..
Cu/ the_wombel.. (Jürgen)  Wheelie
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#3
Bilder folgen. Muss sie erst verkleinern dass sie hochgeladen werden
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#4
   

   
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#5
Hätte es nicht gereicht die Kettenflucht mit dem Laser zu kontrollieren? Wie z.B. mit dem Cat-Laser...
So mache ich das immer, da die Makierungen an der Schwinge bei den wenigsten Moppeds genau genug sind.
Wer später bremst, ist länger schnell.
LOUD PIPES SAVE LIVES! :möppi:
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#6
Wenn Ritzel und Kettenrad auf genau gleicher Höhe sind würde es auch über die Kettenflucht funktionieren. Ist aber nicht immer der Fall, genau so wie bei den Markierungen der Schwinge, die nicht immer stimmen.
Eine Kette kann aber leichte "Verschiebungen" ausgleichen da die Kette in den Ritzeln Spiel hat.
Will man die Spur übeprüfen ist die Methode mit Laser zum Vorderrad die genauere.
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#7
Ist das eine Neon-Leuchte?
Hört sich gut an mit der Methode. 4 cm finde ich sehr viel. Ich glaube, es wäre noch genauer, wenn man das Profil an die Felge anlegen würde, aber das ist ja praktisch kaum durchführbar.
Grüße Georgios

"Absorb what is useful, discard what is useless, add what is uniquely your own."

"It's a shame that stupidity can't be converted into a usable energy source."

"I would rather be on my motorcycle thinking about God than in church thinking about my motorcycle."
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#8
Ja, ist ein Profil einer Neonleucht. :Big Grin
Man muss sich zu helfen wissen. Außerdem Passt da hervorragend die Laserwasserwage rein.
4 cm ist auf der Strecke bis zum Vorderrad nicht so viel. Eine leichte Abweichung am Hinterrad macht auf die Strecke zum Vorderrad doch einiges aus.
An der Felge wäre besser, da hast du recht. Müsste man aber vorher den Reifen runter machen und hinterher doch wieder neu einstellen.
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#9
Hallo,

wenn man keinen Laser hat: Gerade Holzlatte oder eine lange Wasserwaage tut's auch, oder ein Rohr, etc. Ist halt nicht so High Tech ..

Für die Felge baut man sich am besten aus Holz einen Adapter.

Grüße, Gerhard
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#10
(26.07.2019, 15:02)gerhardmillegt schrieb: Für die Felge baut man sich am besten aus Holz einen Adapter.

Habe ich mir auch schon überlegt. Dann ist man unabhängig vom Reifen.
Grüße Georgios

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#11
Hab bei 2 Navis BJ 2000 und 2002 einen Radversatz von 2cm, wenn alles gerade ausgerichtet ist.

Fahr so schon seit Jahren gut.

Lg , Frank
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#12
Hallo,

die meisten Motorrad-Fahrwerke sind mehr oder weniger krumm. Früher mehr, heute weniger. Ich bin mal (wohl in den 80ern) irgend einem 250er oder350er Japaner hinterhergefahren, und habe gesehen, daß die beiden Räder einen Winkel von 3° oder mehr zueinander hatten. Wichtig ist, daß Ritzel und Kettenblatt fluchten, wegen dem Kettenverschleiß, und wenn dann noch V und H-Rad fluchten, dann ist es schon besser, als die meisten Massenmotorräder. Die Rahmen werden nach dem Verschweißen "gerichtet" (kalt oder warm), aber nicht, daß die Rädergeometrie stimmt, sondern daß der Motor reingeht und sich festschrauben läßt.

Grüße, Gerhard
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