Einstellbare Gabel

#1
Der Wunsch nach einer einstllbaren Gabel schwirrt ja schon seit den Anfangsjahren hier im Naviforum herum.
Ich habe das jetzt in Angriff geommen und mir eine Marzocchi Magnum 45mm besorgt. Diese Gabel ist in Zug und Druckstufe einstellbar.
Nachdem ich eh noch zwei gebrauchte Gaberohre einer Navi hatte, habe ich mich daran gemacht diese zu zerlegen und mit der Magnum zu vergleichen. Die Magnum ist 3-4 cm länger als die Navigabel, die Standrohre sind aber kürzer als die der Navi. Die Tauchrohre sind genau gleich lang und können 1 zu 1 getauscht werden. Einzig unten muss die Bohrung in den Tauchrohren der Navigabel auf 12mm aufgebohrt werden.
Die Kürzeren Standrohre der Magnum kommen daher, dass sie 7 cm mehr Federweg hat als die Navigabel. Ich habe jetzt mal die Standrohre und das Innenleben der Magnum mit den Tauchrohren der Navigabel zusammen gebaut.
Was mir noch etwas Kopfzerbrechen macht sind die Gabelfedern. Die der Navi sind deutlich stärker wie die der Magnum. Zug und Druckstufe lassen sich jetzt gut einstellen.
Ich habe das Ganze noch nicht eingebaut, werde das aber in den nächsten Tagen machen, und durch verringern des Luftpolsters die weicheren Federn versuchen zu kompensieren.
Eventuell stößt das Schutztblech wegen dem größeren Federweg gegen den Kühler. Das muss ich testen. Wahrscheinlich brauche ich härtere Federn weil die Magnum auf das Gewicht von Eduros so um die 140 kg abgestimmt sind.
Federn haben 38,5 mm Durchmesser und sollten zwischen 470 und 520 mm lang sein. Wer noch was rumliegen hat bitte melden.
Sobald das Ganze auf der Straße war werde ich berichten.
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#2
Oh, da wird jemand aus Berlin bald im Kreis vor Freude hüpfen :-)
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#3
Muss mich korrigieren, die Magnun hat sogar 280mm federweg, das sind 110mm mehr als die Originale. Ich hoffe, das kollidiert nicht mit der unteren Gabelbrücke Confused . Falls das so ist muss ich doch auf die Standrohre und das Magnuminnenleben mit Navifedern umbauen. Dann sind es halt nur die 150mm Federweg wie bei der Originalen. Allerdings bleibt die Einstellmöglichkeit in Zug und Druckstufe. Cool
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#4
(22.09.2019, 16:35)Grubi schrieb: Oh, da wird jemand aus Berlin bald im Kreis vor Freude hüpfen :-)

Smile

Ich bin gerade dabei, meine Hyperpro-Federn näher zu untersuchen. Ein Kontakt bei Hyperpro Deutschland und einer in Holland brachte unterschiedliche Auskünfte. Da muß ich dranbleiben.

Wenn Du Zeit hast, mach´mal Fotos von allen relevanten Dingen. Von wo ist eigentlich die Gabel? MuZ Baghira?
Grüße Georgios

"Absorb what is useful, discard what is useless, add what is uniquely your own."

"It's a shame that stupidity can't be converted into a usable energy source."

"I would rather be on my motorcycle thinking about God than in church thinking about my motorcycle."
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#5
(22.09.2019, 01:21)ducwolobo schrieb: Was mir noch etwas Kopfzerbrechen macht sind die Gabelfedern. Die der Navi sind deutlich stärker wie die der Magnum. ... Wahrscheinlich brauche ich härtere Federn ,...
Federn haben 38,5 mm Durchmesser und sollten zwischen 470 und 520 mm lang sein. Wer noch was rumliegen hat bitte melden. ..

Kannst Du nicht die Federn der Navi in Verbindung mit den Hülsen verwenden? Dann würde man nur den Parameter der Dämpfung verändern und könnte die Gabeln besser vergleichen.
Grüße Georgios

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#6
Wenn ich die Navifedern verwende müsste ich viel längere Hülsen machen, da die Federn der Magnum einiges länger sind. Ausserdem würden sich die Federn komplett zusamenstauchen wenn die Gabel voll eintaucht, da ja der Federweg viel länger ist. Ein weiteres Problem ist der enorme Federweg von 280mm. Die Standrohrerohre haben bis zu den Tauchrohren 510mm. Die Gabelbrücken haben 260mm Abstand. Bleiben 250mm Federweg übrig. Die Tauchrohre würden bei vollem Eintauchen also gegen die untee Gabelbrücke schlagen. Außerdem noch Schutzblech und Kühler. Das sieht mir Problematisch aus mit dem Abstand bei dem großen Federweg.
Ist alles nicht so einfach wie ich es mir vorgestellt hatte aber wo ein Wille ist, ist auch ein Weg Big Grin
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#7
(24.09.2019, 01:02)ducwolobo schrieb: Wenn ich die Navifedern verwende müsste ich viel längere Hülsen machen, da die Federn der Magnum einiges länger sind. Ausserdem würden sich die Federn komplett zusamenstauchen wenn die Gabel voll eintaucht, ...
Also wenn ich das nicht völlig falsch sehe, ist das ein Vorteil. Eine längere Hülse braucht man vielleicht. Vielleicht aber auch nicht. Du möchtest ja keine 280mm Federweg, aus genannten Gründen.
Das die Feder den Federweg begrenzt, ist normal, denke ich. Also laß´sie sich ruhig zusammen stauchen. Das begrenzt den Federweg. Die andere Gabel ist nur deshalb weicher und hat einen längeren Federweg, weil die Feder mehr Windungen hat ( siehe Formel für Federkonstante).
Grüße Georgios

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#8
Wenn die Navi mehr Bodenfreiheit hätte wäre der lange Federweg schon nicht schlecht. Da der Motor aber so tief hängt ist ein richtiger Geländeeinsatz nicht möglich und der lange Federweg auch nicht von Nöten. Begrenzt wird eine Gabel durch anschlagen der Standrohre in den Tauchrohren. Wenn die Feder zu weit komprimiert wird, um den Federweg zu begrenzen, würde sie kaputt gehen. Ich werde wohl doch die Navistandrohre nehmen und mit dem kürzeren Federweg leben. Eventuell muss ich noch die Stange, die die Dämpfer Betätigt kürzen. Das liegt daran, dass die Druckstufe bei der Magnum erst nach dem 1/2 Federweg richtig einsetzt. Wenn die zu früf einsetzt wir die Gabel zu hart.
Wird eine Weile dauern bis ich die richtige Abstimmung gefunden habe Rolleyes, aber am Schluss wird die Gabel in Druch und Zugstufe einstellbar sein Wink
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#9
Ist das die Gabel der Baghira?
Grüße Georgios

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#10
Nein,
die von der Baghira sieht anders aus und hat wohl noch Einstellung zur Federvorspannung. Das hat meine nicht.
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#11
Husqvarna?
Grüße Georgios

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#12
Es wäre mal interessant zu erfahren, was Du verbessern möchtest. Ich bemängel das etwas unsensible Ansprechverhalten beim Einfedern. Da sich dieses Verhalten bei Verwendung von GGV stark verbessert, ist nach meiner Meinung nicht die Dämpfung schuld, sondern die Reibung am Dichtring.
Da frage ich mich, ob ich das mit einer Gabel mit einstellbarer Dämpfung verbessern kann. Das kommt vielleicht auch darauf an, welchen Bereich die Druckstufe abdeckt. Oder anders herum gesagt, ob die Druckstufe an der anderen Gabel weicher ist als am Original.
Grüße Georgios

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#13
Ganz einfach, ich will eine verstellbare Gabel wo ich Zug und Druckstufe den Gegebenheiten anpasse. Wenn ich flott unterwegs sein will will ich eine härtere Abstimmung, wenn ich gemütlich dahinfahre und über schlechte Straßen bügle will ich eine weichere Gabeleinstellung.
Zusätzlich noch den GGV, dann sollte das perfekt abstimmbar sein.
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#14
O.k., sagst Du uns noch, von welcher Maschine die Gabel ist oder ist das ein Geheimnis? Confused
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#15
   
Magnum 45mm Marzocchi Husqvarna SM 610 E SMS LT Einstellbar

Tongue
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#16
Cav.daumen.6
Dann bin ich auf Deine weiteren Erfahrungen gespannt.

Tauchrohre von der Navi sind dann obligatorisch, da die Husky nur eine Bremsscheibe hat.
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#17
Hatte ich doch geschrieben, die Tauchrohre sind genau gleich lang. Nur die untere Bohrung muss auf 12mm aufgebohrt werden weil die Magnum unten eine M 12 Schraube und M12 Gewinde hat.
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#18
Hast du schon in ermittelt, wie viel Federweg maximal möglich wäre, bevor das Rad den Kühler berührt oder die Tauchrohre die Gabelbrücke?
Grüße Georgios

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#19
Ne, noch nicht. Ich komm vielleicht am Wochenende dazu. Mir bleibt aber eh nur die Variante mit den Holmen der Navi, und da bleibt es bei den 150mm Federweg. Die 280mm sind wohl nicht zu realisieren.
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#20
Wenn man passende längere Federn (in Verbindung mit kürzeren Hülsen) finden könnte, wäre vielleicht ein etwas höherer Federweg möglich. 3-4 cm fände ich schon ausreichend.
Grüße Georgios

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#21
Hast Du gesehen, daß sich an der Originalgabel die Vorspannung von innen verstellen lässt? Ich habe die Gabel schon seit einer Weile nicht mehr geöffnet, aber ich meine, sie lässt sich um 9mm verändern.
Grüße Georgios

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#22
Ja, ich weiss dass das geht. Bei der Magnum gibt es die möglichkeit auch über das Gewinde und die Gegenmutter weniger vor zu spannen. Laut Montageanleitung wird das Gewinde aber ganz eingeschraubt.
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#23
(24.09.2019, 16:18)ducwolobo schrieb: ...Begrenzt wird eine Gabel durch anschlagen der Standrohre in den Tauchrohren. Wenn die Feder zu weit komprimiert wird, um den Federweg zu begrenzen, würde sie kaputt gehen. ...
Bei progressiven Federn berühren sich die Windungen die ganze Zeit beim Einfedern. Erst dadurch wird aus einer linearen eine progressive Feder.
Grüße Georgios

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#24
Klar, aber die Feder kann immer noch die Druckbelastung mit den Windungen die sich nicht berühren ausgleichen, bis die Standrohre die Tauchrohre im Anschlag berühren, und selbst dann werden sich die Windungen der Feder nicht berühren.
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#25
Natürlich berühren sich die Windungen des enger gewundenen Bereichs. Das sich nicht alle Windungen berühren ist klar, aber darum geht es mir auch nicht.

Wenn Du schreibst, die Feder würde Schaden nehmen, wenn sie auf Anschlag geht, bevor der Federweg aufgebraucht ist, dann müsste das auch für den enger gewundenen Teil einer progressiven Feder gelten.
Aber vielleicht habe ich Dich auch nur mißverstanden.
Grüße Georgios

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#26
   
So, heute mal wieder weiter an der verstellbaren Gabel gebastelt. Im Anhang ein Bild der Innereien damit man den Unterschied erkennt.
Die Magnum hat nicht wie gedacht einen Federweg von 300mm sondern nur maximal 255mm. Insgesamt sind die Dämpfer und Federelemente der Magnum  2 cm länger. Im Laufe der Woche bekomme ich ein paar ander Federn mit denen ich experimentieren will. Werde versuchen den maximalen Federweg auf 180-200mm zu begrenzen damit ich nicht mit Schutzblech und Kühler kollidiere. Ausserdem sollte das als Federweg für die Straße mehr als ausreichend sein.
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#27
Sind die Federn der Navigatorgabel noch original und hast Du mal deren Länge gemessen?
Grüße Georgios

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#28
Ich nehm an das es die originalen sind, da ich die Gabel gebraucht gekauft hatte kann ich es aber nicht sicher sagen. Eingebaut haben sie 370mm. Abstand der Windungen 5,2mm mal 33 Windungen macht ca. 170mm maximalen Federweg. Daher brauch ich welche die länger sind. Ausgleichen werde ich das über die Hülsen. Ansonsten muss ich mit den mayimal 170mm leben.
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#29
170mm Federweg? Ich dachte, wir haben 150mm.

Freie Federlänge hast Du nicht ermittelt? Ich habe hier noch ein paar Hyperpro und wollte mal vergleichen.
Grüße Georgios

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#30
Wenn die anderen Federn kommen werde ich messen und geb dir die Masse durch.

170mm würde die Feder maximal erlauben, da sie vorgespannt wird und durch die Hubstange und die Standrohre begrenzt wird sind es wohl maximal 150mm.

Die Hubstangen der Magnum machen 255mm weg. Das ist das Maximum das ich rausholen könnte. Da die Standrohre der Navigabel deutlich länger sind wird der Maximale weg von 255mm nicht erreicht. Ich will ja den Federweg auf ca 200mm  begrenzen. Das reicht vollkommen.
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#31
Hab nachgemessen, die Feder ist ausgebaut 380mm lang, wird also um 10mm vorgespannt.
Der Hub des Dämperelements der Navi hat genau 150mm. Das ist was die Navigabel laut Angabe auch hat. Wenn man von 30% Negativfederweg ausgeht bleiben gerade noch 105mm Federweg übrig.
Dass die Gabel mit dem Innenleben der Magnum um gut 3cm länger wird kommt mir entgegen da ich den Verlust des Höhenunterschieds vom 18Zoll Vorderrrad zum 17 Zoll Vorderrad ausgleichen will. Dadurch hat sich der Nachlauf verkürzt und macht die Fuhre zwar handlicher, aber auch nervöser bei hohen Geschwindigkeiten.
Ein 120/70 17 hat 60cm Durchmesser, ein 110/80 18 hat 63,3cm Durchmesser. Mir fehlen dadurch 1,63cm an Höhe.
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#32
Danke für die Maße. Meine Hyperpro haben 378 mm freie Federlänge. Ich müsste noch irgendwo Spacer von Wilbers haben.
Grüße Georgios

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#33
Wozu willst du die Spacer, die sind doch gleich lang wie die Navifedern. Da kannst du die Distanzstücke der Navi verwenden.
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