Einstellbare Gabel
Mein 36er-Schlüssel ist endlich da und mit Hilfe eines Schlagschraubers habe ich die festgegammelte Verschlußschraube lösen können.

Frage:
Kann ich die Verschlußschraube so von der Schubstange trennen, wie an der Originalgabel oder muß ich wegen der Dämpfungseinstellung etwas beachten? Das kleine Stellrad zuvor entfernen vielleicht?
Grüße Georgios

"Absorb what is useful, discard what is useless, add what is uniquely your own."

"It's a shame that stupidity can't be converted into a usable energy source."

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Ich kann dir das nicht genau beantworten weil meine Gabel anders ist. Bei meiner gienge das. Oben in der Verschlussschraube ist der Verstellmechanismuss der über eine Druckstange das Ventil im Dämpfer unten verstellt. Bei deiner Gabel ist das glaub ich anders. Da musst du Michi fragen oder in der Beschreibung schauen wie sie aufgebaut ist.
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Gut, danke. Ich denke, Michi ist noch mit dem Cabrio unterwegs. Muß mal sehen, ob die Beschreibung etwas hergibt.
Grüße Georgios

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So wie ich mich erinnere hat Michi geschrieben dass bei seiner Gabel das Ventil oben ist. Nichtsdesdotrotz sollte das abschraubbar sein.
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o.k., vielleicht meldet er sich ja noch, wenn er das liest.
Grüße Georgios

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Ich warte noch bis Montag, ob Michi sich dazu äußert.

Inzwischen bin ich heute mit der Kombination Hyperpro und 5er-Öl (cSt=15) gefahren und muß sagen, daß es ein ganz guter Kompromiß aus Sensibilität und geringem Bremsnicken ist.
Als nächstes nehme ich noch GGV dazu und anschließend baue ich die alten Federn zum Vergleich noch einmal ein. In der Zwischenzeit werde ich die Husky-Gabel öffnen und weiter probieren.
Grüße Georgios

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Das kann man sicher abschrauben ohne Probleme. Schreib Michi doch mal ne PN, die geht direkt an seine Emailadresse. Vielleicht ist er gerade nicht im Forum präsent.
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Gute Idee.
Grüße Georgios

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Ich habe jetzt doch mal versucht, die Gabel zu öffnen. Die Verschlußschraube zu lösen, ist kein Problem. Aber nach einigen Umdrehungen wird es wieder schwer. Ich habe das Einstellrädchen abgeschraubt, aber das ändert nichts. Ich will nichts kaputt machen, also muß ich wohl auf Michi warten. X_067

Oder in den Tiefen des Netzes nach einer Anleitung suchen.
Grüße Georgios

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http://alexfischer.de/documents/techn_Do...sweise.pdf
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Danke, aber das ist dieselbe, die schon weiter oben gesendet wurde und eine etwas andere Gabel beschreibt.

Muß mir das trotzdem mal genau durchlesen.
Grüße Georgios

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hallo Georgios,
Ich kneif jetzt mal die Augen zu und versuche zu beschreiben wie das war. Ich hatte die Gabel bekommen ohne Öl und mit nur handfest angezogenen Verschlußschrauben. Zuerst habe ich die Verschlußschrauben ausgedreht. Das ging ohne merkenswerten Widerstand. Dann kann ich die Verschlußschraube etwa 2cm abheben bzw der Federdruck drückt die Verschlußschraube etwas heraus. Dann entferne ich die im Tauchrohr "unten" befindliche 10mm-Inbusschraube. Nun kann ich die Dämpfereinheit rausziehen. Standrohr und Tauchrohr vergesse ich ab jetzt. Ich habe nun eine Baugruppe in der Hand, die (von unten nach oben ) aus Dämpfereinheit, Feder, Kunststofffbuchse, Kontermutter und Verschlußschraube besteht. Wenn ich die Kontermutter von der Verschlußschraube löse (normales Rechtsgewinde), kann ich die Verschlußschraube abdrehen und danach Feder und Kunststoffbuche abnehmen.

Michi
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Danke Michi, soweit alles klar und ähnlich der Originalgabel, von den Arbeitsschritten her. Aber meine Verschlußschraube hat einen zweiten Widerstand. Wenn weiter keine Informationen vorliegen, drehe ich sie mit Gewalt herunter.
Melde mich wieder.
Grüße Georgios

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Wenn Du dazu die Imbusschraube des Dämpfers unten im Tauchrohr aufmachst, kann ein Widerstand eigentlich nur durch die Gewindegänge der Verschlußschraube verursacht werden.

Michi
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Schraube ist offen, war vielleicht etwas Locktite. Hatte heute keine Zeit mehr, weiter zu machen. Werde berichten.
Grüße Georgios

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(20.07.2020, 00:39)Schmirgelmichi schrieb: hallo Georgios,
Ich kneif jetzt mal die Augen zu und versuche zu beschreiben wie das war. Ich hatte die Gabel bekommen ohne Öl und mit nur handfest angezogenen Verschlußschrauben. Zuerst habe ich die Verschlußschrauben ausgedreht. Das ging ohne merkenswerten Widerstand. Dann kann ich die Verschlußschraube etwa 2cm abheben bzw der Federdruck drückt die Verschlußschraube etwas heraus.  Dann entferne ich die im Tauchrohr "unten" befindliche  10mm-Inbusschraube.  Nun kann ich die Dämpfereinheit rausziehen. Standrohr und Tauchrohr vergesse ich ab jetzt. Ich habe nun eine Baugruppe in der Hand, die (von unten nach oben ) aus Dämpfereinheit, Feder, Kunststofffbuchse, Kontermutter und Verschlußschraube besteht. Wenn ich die Kontermutter von der Verschlußschraube löse (normales Rechtsgewinde), kann ich die Verschlußschraube abdrehen und danach Feder und Kunststoffbuche abnehmen.

Michi

Hast Du das Shimpaket auch demontiert? Ich komme da irgendwie nicht weiter. Die Anleitung von Alex Fischer ist etwas ungenau und unübersichtlich.
Gibt es noch andere Anleitungen?
Grüße Georgios

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hallo Georgios,
nein, ich habe den Dämpfer so gelassen wie er ist. Meine Überlegung war:
- der Dämpfer kommt von einem erheblich leichteren Motorrad und könnte zu schwach gedämpft sein
- wegen der Verstellmöglichkeit habe ich darauf (in Grenzen) Einfluß
- erst mal schauen ob es passt

Für meinen Fahrstil (Blümchenpflücker, aber oft sehr weit) passt es.
Zur Zeit verkauft jemand bei Kleinanzeigen einen (fast 2) Dämpfereinheiten einer Magnum45 von einer Guzzi. Die findet man unter den Begriffen "guzzi gabel v11".

Michi
EIGENTLICH sollte das besser zur Navi passen, weil es von einem Straßenmotorrad kommt. Wer traut sich ?
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(21.07.2020, 21:29)Schmirgelmichi schrieb: hallo Georgios,
nein, ich habe den Dämpfer so gelassen wie er ist. Meine Überlegung war:
- der Dämpfer kommt von einem erheblich leichteren Motorrad und könnte zu schwach gedämpft sein
Hallo Michi,

man darf nicht vergessen, daß die Fahrzeugmasse zwar geringer ist, sich das aber durch das Einsatzgebiet (Sprünge im Gelände) wieder relativiert.


Zur Zeit verkauft jemand bei Kleinanzeigen einen (fast 2) Dämpfereinheiten einer Magnum45 von einer Guzzi. Die findet man unter den Begriffen "guzzi gabel v11".

Michi
EIGENTLICH sollte das besser zur Navi passen, weil es von einem Straßenmotorrad kommt. Wer traut sich ?
Muß mal schauen. Ich glaube, die Guzzi hat nur 140mm Federweg, was mich seinerzeit abgehalten hat. Aber wenn der Preis stimmt.

Andererseits frage ich mich, wozu? Ich kann doch mittels Tausch der shims das Dämpfungsverhalten verändern, wenn mir die Husky-Dämpfung nicht gefällt. Wenn ich das Lamellenpaket ausbaue, tausche ich einfach die einzelnen Lamellen.
.
Grüße Georgios

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Ich habe jetzt die Gabel bis auf die Dämpfereinheit demontiert. Dabei ist mir aufgefallen, daß der eine Kolben sehr leicht in der Dämpferkartusche gleitet und der auf der anderen Seite sehr schwer geht. Das nur am Rande, da muß ich wohl mal aufmachen.

Was ich mich frage ist, wie die Verstellung arbeitet. Da muß doch eine Verbindung zwischen dem Einstellrad und dem Lamellenpaket sein.

Die Dämpferstange ist ja hohl, läuft da nicht noch eine dünnere Stange darin? Bei mir ist die auf keiner Seite sichtbar. Ist das die Nr.1 (Dämpferstange innen) auf der Zeichnung?
Marzocchi Magnum

Das ist irgendwie für mich schwer zu erkennen, auch die Nummern und Bezeichnungen sind z.T. fehlerhaft.
Grüße Georgios

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Ich glaube bei der Version die du hast wird das Öl nach oben zum Ventil gepumpt. Die Gabel baut erst nach ein paar Einfederungen den Druck nach oben zum Ventil auf. Das Öl steigt im inneren der Druckstange zum Ventil nach oben.
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Das würde erklären, wieso da kein Stab ist, danke. Dann befindet sich das Ventil oben am Rädchen? Ich habe da garnichts gesehen und dachte, es befindet sich unten.

Ich wünsche mir eine Beschreibung für meine Gabel. Die wurde doch häufig gebaut.
Grüße Georgios

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(22.07.2020, 19:38)Georgios schrieb: Ich habe jetzt die Gabel bis auf die Dämpfereinheit demontiert. Dabei ist mir aufgefallen, daß der eine Kolben sehr leicht in der Dämpferkartusche gleitet und der auf der anderen Seite sehr schwer geht. Das nur am Rande, da muß ich wohl mal aufmachen.

Jetzt weiß ich auch, warum. Eine kleine Feder im Dämpfergehäuse ist gebrochen und hat Druck auf die Kolbenstange ausgeübt. Würde gerne ein Foto einstellen, aber ich kann mich vom Smartphone aus nicht anmelden. Verstehe ich nicht.

Ich bin echt genervt von dem Teil. Besteht denn die Welt nur noch aus Betrügern? X_033 X_051

Was mache ich jetzt? Teile wird es wohl kaum noch geben, nachdem Marzocchi pleite ist.
Grüße Georgios

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hallo Georgios,
deinen Frust kann ich verstehen. Zurück zur Verstellung der Dämpfung: wenn ich ein blaues Rädchen von "ganz zu" nach "ganz auf" drehe, sehe ich, dass dessen Lagerachse etwa 3mm aus der Verschlußschraube herauskommt. Und umgekehrt wieder eintaucht. Das Ende dieser Lagerachse endet etwa in der Mitte des Alurohrs innen in der Verschlußschraube. Dort wo die Achse endet, findet sich eine Bohrung in diesem Alurohr. Diese Bohrung wird je nach Stellung des blauen Rädchens und der damit verbundenen Bewegung der Lagerachse mehr oder weniger weit verschlossen oder freigegeben.  Das ist die hydraulische Verstellung. Je nach Position der Lagerachse kann mehr oder weniger Dämpferöl durch diese Bohrung austreten.
Ich gehe davon aus, daß erst durch einige Gabelhübe eine Ölsäule in der hohlen Kolbenstange aufgebaut werden muß bis die Dämpfung funktioniert. Deshalb hat der Hersteller bei der nächsten Generation der Gabel diesen Dämpfermechanismus soweit nach unten verlegt, daß dieser immer im Öl getaucht ist. So wie es bei der Gabel von ducwolobo ist.

Michi
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Hallo Michi,

Das ist eine gute Erklärung. Ich muß mir die Verschlußschrabe mal genauer ansehen, aber die Bohrung ist mir auch schon aufgefallen.

Das bedeutet ja, daß wenn das Öl wieder heruntergelaufen ist ( Fahrt auf glatter Landstraße oder AB), das Öl immer erst wieder nach oben muß. Hmm.
Grüße Georgios

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hallo  Georgios,
deine Vermutung teile ich. Jedoch gehe ich davon aus, daß mit den ersten paar Eintauchbewegungen eine Ölsäule in der Dämpferstange aufgebaut wird, die bei ruhendem/stehenden Fahrzeug in einer uns unbekannten Zeit wieder zusammenfällt. Wenn du den Dämpfer in Teile zerlegt hast (glaube ich hast Du), kannst du die Konstruktion verstehen und prüfen ob es eine Art Rückhalt gibt der das Abfließen verhindert. Oder Du nimmst einen Dämpfer und füllst die Dämpferstange mit etwas Öl. Das interessiert mich ab nun auch. 

Michi
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Das wird eine schöne Schweinerei geben. Aber ich will mal sehen, das interessiert mich auch.

Ich werde versuchen, die Gabel zurück zu geben. Mit gebrochener Feder ist das Teil nicht zu gebrauchen. Aber das wird sicher nicht einfach werden. Es ist auch noch die für mich wichtige Druckstufe. Eventuell könnte ich durch Austausch von Teilen die Zug-zur Druckstufe umbauen. Dann wäre eben nur eine Seite einstellbar.
Grüße Georgios

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Das mit der einen Seite ist Blödsinn. X_027 Habe mir das gestern vor dem Einschlafen noch mal überlegt.
Grüße Georgios

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Kennt jemand einen Anbieter für Marzocchi-Teile? Ich suche schon eine ganze Weile.
Grüße Georgios

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Hat jemand den Durchmesser der Dämpfer-Kolbenstange des Navi-Originaldämpfers? Habe meinen wieder eingebaut und vergessen zu messen. X_067
Grüße Georgios

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Habe mich heute wieder etwas damit beschäftigt. Anderes Öl eingefüllt und ohne Feder zusammengebaut. Beim Zusammendrücken mit der Hand der Druckstufenseite zwischen ganz offen und ganz zu kein Unterschied spürbar.
Ich verliere langsam die Geduld.
Grüße Georgios

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Das wirst du im ausgebauten Zustand nicht feststellen können. Du musst das Teil schon einbauen und dann fahren. Von Michi hast genaue Anleitung wie das mit der Gabel funktioniert und auch seine Fahreindrücke zur Verstellmöglichkeit. Worauf wartert du? Wenns dir nicht zusagt kannst du ja wieder auf Orginal zurück rüsten.
Mut hat auch der lahme Geier Biggrin X_060
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Na gut, da bin ich aber gespannt.

Ich bin das an der originalen Gabel richtig wissenschaftlich angegangen und habe, nicht lachen, die Zeit gemessen, die die Dämpferstange mit dem alten SAE 7,5 und dem neuen SAE 5-Öl braucht, um von ganz ausgefahrener zu ganz eingefahrener Position zu gelangen. Im freien Fall sozusagen. Das waren 9 zu 5 Sekunden.
Ich wollte das einfach nicht nur subjektiv beurteilen, sondern handfeste Werte haben.

Bei der Husky-Gabel geht das aufgrund des unterschiedlichen Aufbaus nicht so einfach zu messen, aber man müsste doch wenigstens zwischen beiden Extremen einen Unterschied spüren. Dachte ich.
Grüße Georgios

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Michi hat beschrieben warum die Verstellung der Druckstufe erst im letzten Drittel beim Einfedern wirkt. Daher hat die Verstellung im ersten Bereich der Dämpfung keinen Effekt. Durch die Verlängerung der Druckstange kommt der Bereich wo das Druckventil arbeitet früher. Bei eurer Gabel ist es aber wohl so, dass erst eine Oldrucksäule zum Ventil oben durch Einfedern der Gabel entsteht, und bevor diese Öldrucksäule nicht am Ventil angekommen ist funktioniert auch keine Verstellung. Daher kannst du bei dir so keine Veränderung messen.
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Das die Druckstufe erst im letzten Drittel wirken soll, würde bei der Husky-Gabel Sinn machen, weil das eine Enduro mit langen Federwegen ist.
Ist es nicht aber so, daß wir wegen des kürzeren Federwegs gar nicht erst in diesen Bereich vorstoßen?

Ich frage mich inzwischen, ob das für jemanden, der eine Gabel sucht, die sensibler anspricht, der richtige Weg ist.

Nun gut, ich werde sie wohl trotzdem probeweise einbauen, obwohl ich mir nicht viel davon verspreche.
Grüße Georgios

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Deshalb der Einbau des Verlängerungsstücks der Druckstange. Dadurch kommen wir in den Bereich wo die Gabel auf das Verstellen des Ventils anspricht. Alternativ kannst du den Schlitz am Dämpfer verschließen und durch 3 kleine Bohrungen weiter oben ersetzen. Michi hatte eine Beschreibung dazu von einem Amerikaner im Netz gefunden.
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Auf die Gefahr hin zu nerven, aber ich bin dankbar für die Vermeidung jedes unnötigen Gabelausbaus. Ich habe das jetzt schon zu oft gemacht.

Ich komme immer ins Schlingern mit der Bezeichnung "Verlängerungsstück". Du meinst die Hülse, die innerhalb des Dämpferzylinders auf die Kolbenstange gesetzt wird (Michi), um den Weg der Kolbenstange zu verringern? Wenn ja, so verhindert diese Hülse doch nur ein zu weites ausfedern. Jedenfalls nach meinem Verständnis.
Grüße Georgios

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Hallo Georgios,
ich kneife wieder die Augen zu und versuche aus dem Gedächtnis zu beschreiben, was ich gemacht und gedacht habe.
Gemacht:
Das Verlängerungsstück sitzt zwischen der Kolbenstange und dem Gabelverschlußstopfen (mit den Einstellern). Es verlängert die Kolbenstange und sorgt dafür, daß der Dämpferkolben bis ganz nach unten in das Dämpferrohr eintauchen kann.
Gedacht: 
Beim Zusammenbauen habe ich festgestellt, daß der Dämpferkolben nur etwa bis zum unteren Ende des (Progressions-) Schlitzes unten am Dämpferrohr eintaucht. Also wurden die letzten ca. 4cm möglicher Dämpferweg nicht benutzt. Und damit kann der am stärksten progressive Teil der Dämpfung nicht zum Einsatz kommen. Also muss die Kolbenstange verlängert werden um diesen ungenutztenTeil des Weges nutzen zu können.

Bitte die 4cm nicht als gesetzt annehmen sondern selber messen.

Michi
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Hallo Michi,

achso, dann befindet sich also das Verlängerungsstück gar nicht innerhalb des Dämpferrohrs, sondern außerhalb. Und es muß ein Innen-und ein Außengewinde besitzen, um mit dem Verschlußstopfen verbunden zu werden.

Jetzt wird es langsam klarer. Ich denke, ich probiere es zunächst trotzdem ohne Verlängerungsstück, auch wenn die Einfedergeschwindigkeit so nicht richtig reduziert werden kann. Ich möchte ja vor allem ein sensibleres Ansprechen.
Falls nötig, kann ich das ja noch nachträglich einbauen.

Hast Du den Link zur Beschreibung des Amerikaners noch?
Grüße Georgios

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Also bei mir sitzt die Verlängerungshülse im Dämpfer unten zwischen Hubstange und Ventil. Ist aber eigentlich egal weil es nur darum geht die Stange zu verlängern, damit der Dämpfer in dem Bereich arbeitet wo der Schlitz des Dämpfers keine Einfluss mehr hat.
Die Magnum hat ein deutlich besseres Ansprechverhalten, da auf Enduro ausgelegt und in den ersten 15-20cm Federweg sehr weich ausgelegt ist. So sind Endurogabeln. Natürlich ist die originalfeder der Magnum einiges weicher, sieht man schon an Durchmesser des Federstahls. Durch den Einbau der Originalfeder der Navi hat die Gabel eigentlich das gleiche Verhalten wie die Gabel der Navi, kann jetzt aber durch Verstellen der Druck und Zugstufe auf die eigenen Bedürfnisse abgestimmt werden. Zusätzlch bekommst du ca. 3cm mehr Federweg.
Das war das was ich erreichen wollte, und bei mir funktioniert das prima.
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Ja, da hast Du recht. Ich hoffe, daß die Druckstufendämpfung auf den ersten Zentimetern weicher als original ausgelegt ist.

Übrigens, der Handtest erfolgte bei mir an der Husky-Gabel ohne Feder, nicht der Navi-Gabel (das hatte ich vergessen zu erwähnen, sehe ich gerade). Da müsste man doch in den besagten Bereich gelangen, aber ich spüre auch nach oftmaligem Pumpen keinen Unterschied. Vielleicht doch einmal das Shimpaket öffnen und schauen, ob irgendetwas damit ist. Würde mich überhaupt nicht wundern bei dem Öl, welches da noch drin war.
Grüße Georgios

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Hallo Georgios,
das sehe ich als vernünftige Vorgehensweise.  Eventuell passt die sich ergebende Dämpfercharacteristik zu Deiner Fahrweise.

Ich habe das mit der Verlängerung der Kolbenstange gemacht, nachdem ich ducwolobos Beitrag über seine ersten Eindrücke gelesen habe. Er sagte darin daß er mit dem Verhalten der Gabel (Sensibilität) zufrieden ist bis auf die mangelnde Progressivität der Dämpfung bei hartem Bremsen vorne. Das wollte ich bei meinem Umbau ausschliessen und habe das mit der Buchse gemacht. Ob ich ohne Verlängerung auch zufrieden gewesen wäre, kann ich nicht sagen. Ich bin gespannt, was Du rausfindest.

Den Link zu dem Artikel des Amerikaners muß ich suchen. Der Artikel beschreibt in Etwa folgende Vorgehensweise:
- verschließe den Schlitz im Dämpferrohr mit einer aufgeschrumpften Buchse
- bohre in regelmäßigen Abständen  5 Löcher  von 3mm(?) Durchmesser in das Dämpferrohr
- durch diese Bohrungen kann definiert Öl austreten
- mit zunehmendem Eintauchen stehen der unter Druck stehenden Ölsäule immer weniger Ausströmöffnungen offen
- damit nimmt die Progressivität zu.
Das ist das Konzept. Für Details müßte man in das Papier schauen.

Noch ein Wort zum sensiblen Ansprechen. Ich habe wie ducwolobo nun unter den Abstreifringen je Seite 2 Ringe Lampendocht (ebay, 6mm bei mir) liegen die mit HKS GGV getränkt sind. Erster Eindruck: hilft.

Michi
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Das mit dem Lampendocht mache ich auch und es hilft auch bei mir. Offenbar ist der "Hauptschuldige" das Losbrechmoment der Simmeringe. Vielleicht sollte ich mich darauf konzentrieren. Es gibt diese grünen Simmeringe von SKF, die das Moment veringern sollen. Dazu noch das GGV. Vielleicht hat das einen größeren Effekt als der andere Dämpfer.

Aber jetzt versuche ich erst mal das eine und schaue mir das Ergebnis an.
Grüße Georgios

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