Tankgeber Abdichtung Tanksensor abdichten Dichtung
#1
Moinsen,
mein Tankgeber leckte zwischzen Tankgewinde und Tangebergewinde. Mein Vorgänger hat den Geber mit Teflonband eingesetzt. Das hält nicht ewig. Ich habe ihn mit MASTRON Flüssigdichtung eingesetzt. Das war auch keine Lösung. Gemäß Ersatzteil Katalog befindet sich zwischen dem Tankgeber und Tank eine Dichtung 8A0094274, U-Scheibe 8000094274 und eine gasket bowl (Dichtungsschale) 800094495. Die Teile fehlten allerdings von vornherein. Weiß jemand ob man die Teile noch bekommt oder wie man es alternativ abdichten kann?
Danke für die Hilfe in voraus.
LG Schloeter
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#2
Moin,
den original Dichtring 8a0094274 habe ich im Netz gefunden und bereits bestellt. Da ich vorher auch schon einen O-Ring eingebaut hatte, vemute ich, dass der alleine nicht wirklich hilft. Die Dichtung muss gegen die Tankfläche und den Tangeber abdichten. Am Geber kann sich die Dichtung nur gegen den Sechskant des Gebers abstützen um sich dann gegen den Durchmesser des Gebers zu pressen. Daher sind die anderen Teile als Abstützung vermutlich erforderlich.
LG schloeter
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#3
Versuche doch einfach eine Unterlegscheibe auf den Einschraubstutzen des Tankgebers zu stecken. Da hast du schon 'mal eine Planfläche. Dann musst du dir unbedingt passende, Benzin resistende (Viton) O- Ringe besorgen.

Gruß
Bordolino
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#4
Moin..

kanste mal ein Foto von der Stelle am Tank mache? Hab bei mir letztes Jahr auf der anderen Seite vom Tank neue Anschlüsse eingesetzt mit einer Speziellen Dichtungsmasse..
Cu/ the_wombel.. (Jürgen)  X_090
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#5
Hallo Jürgen,
auf der linken Seite haben die Schnellverschlüsse ein NPT Gewinde (konisch), das sich selber abdichtet. Der Füllstandsgeber hat ein metrisches Gewinde (müsste M 20 x 1,0) sein. Das "dumme" ist, dass das Gweinde an dem Füllstandsgeber bis zum Sechskant durchgeht (Foto) und am Sechskant keine Hinterdrehung (Freistich) hat, damit ein Dichtring dort vernünftig eingesetzt werden kann und eine vernünftige Dichtfläche am Sensor hat. In dem vorliegenden Fall muss die Dichtung gegen das Gewinde und gegen die Tankfläche (Foto) dichten und das ist keine geniale Konstruktion.
Daher der Gedanke, das Gewinde mit Dichtmasse einstreichen und über das Gewinde am Sensor und im Tank dichten. Mit Teflonband geht das, dass ist aber nicht benzinfest über die Dauer
Welches Dichtmittel hast du für die Schnellverschlüsse verwendet?
Gruß
schloeter


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#6
(21.03.2021, 13:48)schloeter schrieb: Hallo Jürgen,
auf der linken Seite haben die Schnellverschlüsse ein NPT Gewinde (konisch), das sich selber abdichtet. Der Füllstandsgeber hat ein metrisches Gewinde (müsste M 20 x 1,0) sein. Das "dumme" ist, dass das Gweinde an dem Füllstandsgeber bis zum Sechskant durchgeht (Foto) und am Sechskant keine Hinterdrehung (Freistich) hat, damit ein Dichtring dort vernünftig eingesetzt werden kann und eine vernünftige Dichtfläche am Sensor hat. In dem vorliegenden Fall muss die Dichtung gegen das Gewinde und gegen die Tankfläche (Foto) dichten und das ist keine geniale Konstruktion.
Daher der Gedanke, das Gewinde mit Dichtmasse einstreichen und über das Gewinde am Sensor und im Tank dichten. Mit Teflonband geht das, dass ist aber nicht benzinfest über die Dauer
Welches Dichtmittel hast du für die Schnellverschlüsse verwendet?
Gruß
schloeter


also die Tankanschlüsse auf der linkenSeite haben erstmal auch ein Metrisches Gewinde, in dieses wird eine Hülse eingesetzt die dann ein NPT Gewinde für die Schnellverschlüsse hat. Die Hülse wird mit einer Dichtung zum Tank hin abgedichtet. Der Rote Pfeil weißt auf die Hülse..darin steck das NPT Gewinde. Links das noch freie Gewinde im Tank, welches ein ganz normales ist.
Also bei meiner Navi ist das so..und in das Linke Gewinde passt der Schnellverschluß auch nicht hinnein....

Ich habe beides mit Gewindedichtung Formula 8 von Benzinkupplung.de eingesetzt.
Aussage zu Formula 8:
Formula-8 benutzt PTFE in einer scherempfindlichen weißen thixotropen Paste um Gewindeverbindungen abzudichten. Die Dichtung erfolgt effektiv über die ganze Gewindelänge, auch bei feinen Gewinden in Anwendungen mit Gasen, Flüssigkeiten und Vakuum.
Ohne Lösungsmittel deshalb für alle Materialien geeignet.
Gewindegröße bis ¾“.
Temperaturbereich minus 240°C bis +260°C
Druckbereich von Vakuum 0,01 mbar bis 690 bar
Geeignet für das Abdichten von Gewinden in Benzinleitungen

Ich würde, wenn der Tankgebr sich nicht bis zum Anschlag einschrauben lässt, da eventuell noch eine Kontermutter drauf machen und alles mit Formula 8 behandel.


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Cu/ the_wombel.. (Jürgen)  X_090
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#7
Moin,
nun hier die Reparaturlösung. Ist seit 14 Tagen dicht. Der opriginal Dichtring lässt sich noch beschaffen (Teilenummer siehe oben). Zur Abstützumg gegen dem 6-Kant am Tangeber eine Passcheibe (22 x 29 mm) verwenden oder eine Karroseriescheibe mit Außendurchmesser 30 mm aufbohren bzw aufschleifen. Das habe ich gemahtz, um mehr Stützfläche zu gewinnen. Zwischne Scheibe und Tank kommt die orginale Dichtung. Den Tankgeber vorsichtig gerade mit der Hand etwas einschrauben. Dann das restliche Gewinde und Dichtung mit CURIL T2 (lösungsmittelfreie Dichtmasse) einschmieren und dann den Tankgeber mit Gefüll festziehen. Ich habe mir dazu einen Maulschlüssel angepasst. (Fotos als Anlage).
Gruß
Schloeter


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#8
Moin,
nun einen Monat später tropft es wieder. Vermutlich ist Curil T2 doch nicht benzinfest. Mich würde nun echt interssieren, wie das original mit welchen Teilen abgedichtet ist. Auf der Sprengzeichnung der Ersatzteile ist es nicht genau genug zu erkennen. Vielleicht kann jemand mit einem Foto der Orginalteile helfen.
Die Frage ist, wie dichtet Cagiva gegen das Kunststoffgewinde ab?
Schon mal danke für die Unterstützung.
LG
schloeter
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#9
Hallo Schlüter,
Cagiva verwendet eine benzinresistente Flachdichtung und verpresst diese durch entsprechend festes Anziehen am Gewinde. Ich habe die Flachdichtung wieder verwendet und die Gewindeflanken mit Teflonband zusätzlich noch abgedichtet. Teflon ist laut Spezifikation benzinfest.

Grüße
Bordolino
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