LUCKY EXPLORER 9.5 VORSERIE IM FAHRBERICHT Adventure-Bike von MV Agusta
#1
Die Lucky Explorer nimmt Formen an....

MV Agusta soll sie nicht heißen....
-Da sind wir mal gespannt....


MV Agusta Lucky Explorer 9.5 Vorserie im Fahrbericht | MOTORRADonline.de
Pogmohon
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#2
Warum nicht, könnte ja in eine Marktlücke passen. Ensteht ja aber nur die Frage, wer soll bitte diese schöne Stück in den Markt bringen? Die paar MV Agusta Händler in Deutschland? Mit welcher Motivation?

MV Agusta in 2021 = minus 22 %, und das von der Restsumme die 2020 überhaupt noch über war...(2021 / Platz 23 in der Hitparade mit 0,21 % Marktanteil)

Für mich ist das im Grunde eine Lachnummer, denen fällt jetzt einfach das Versagen der letzten 15 Jahre vor die Füße.
Ansich Schade, aber vielleicht gibt es ja andere Märkte die so ein Produkt in nennenswerter Stückzahl aufnehmen? Ich denke Deutshcland ist da raus.
Heilige Mutter von der gesegneten Beschleunigung, verlaß' uns jetzt nicht!
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#3
Scheint tatsächlich zu kommen.

Lucky Explorer


MV Agusta-Seite
Grüße Georgios

"Absorb what is useful, discard what is useless, add what is uniquely your own."

"It's a shame that stupidity can't be converted into a usable energy source."

"I would rather be on my motorcycle thinking about God than in church thinking about my motorcycle."
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#4
220 kg. Trockengewicht!

Ich weis nicht was die sich dabei gedacht haben, aber wer bitte akzeptiert sowas?
Eine handliche Reiseenduro mit Retrotouch, so mit +/- 100 PS und Dampf aus dem Keller, ja!

Quaso ein Bike was zum Beispiel der MG 85 TT die Butter vom Brot nimmt, oder italienisches Design als Alternative zur Husquarna Norden...(das Ding wiegt knapp über der 200 kg Schwelle).

Irgendwie bin ich sprachlos, aber egal, wenn das ein Verkaufshit wird, dann sollte es mich freuen. Aber ich denke, daß können die Leute aus Varese sich mal dezent abschminken.
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#5
(20.11.2022, 00:05)eetarga schrieb: 220 kg. Trockengewicht!

Ich weis nicht was die sich dabei gedacht haben, aber wer bitte akzeptiert sowas?
Eine handliche Reiseenduro mit Retrotouch, so mit +/- 100 PS und Dampf aus dem Keller, ja!

Quaso ein Bike was zum Beispiel der MG 85 TT die Butter vom Brot nimmt, oder italienisches Design als Alternative zur Husquarna Norden...(das Ding wiegt knapp über der 200 kg Schwelle).

Irgendwie bin ich sprachlos, aber egal, wenn das ein Verkaufshit wird, dann sollte es mich freuen. Aber ich denke, daß können die Leute aus Varese sich mal dezent abschminken.

Hm..aber das ist doch noch gut..
Die angekündigte Honda Transalp soll doch auch, bei weniger Hubraum und Leistung, ca. 200 kg wiegen und die Tenere hat auch so 200 rum..
Da finde ich bei 220kg bei 900ccm und 124PS ok. Andere Großenduro spielen in der gleichen Liga, wobei ich den Preis wohl eher als Disqualifikation sehe..aber 
selbst eine Desert X kommt um 20kilo €.

Optisch finde ich sie sehr gelungen..der Rest wird sich zeigen..

schönen Sonntag.. X_022
Cu/ the_wombel.. (Jürgen)  X_090
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#6
(20.11.2022, 12:54)the_wombel schrieb: ... und die Tenere hat auch so 200 rum..

Ja, aber fahrfertig und nicht trocken. Aber wenn die Geometrie stimmt, könnte es sich trotzdem angenehm fahren. BMW bringt es ja auch fertig, daß man das Gewicht ihrer schweren Brocken beim Fahren nicht spürt.
Grüße Georgios

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#7
Geometrie hin oder her.

Entweder wollen die eine wirkliche Retroenduro bauen, so á la Cagiva Elefant, oder einen Poser wie die neue African Twin?
Ich sehe den Sinn nicht, geht es in die Richtung "richtige" Enduro, dann ist jedes Kilo zuviel und wird vom eventuellen Kundenkreis
gnadenlos abgestraft.
Alternativ bauen die einen Poser, dann herzlichen Glückwunsch, aber ich möchte die Differenz im endgültigen Marktpreis nicht sehen,
die dann zwischen der Honda und der MV Agusta liegt.

Also wo geht die Reise hin?

Ich habe her im Sommer mal eine KTM 890 Adventure probegefahren, das Ding wiegt unter 200 kg.!
Und hat mehr Leistung als man braucht. Ich würde mir so ein Gerät nicht kaufen, aber die Performance ist schon beeindruckend, sowohl im Gelände als auch auf der Straße.

Für mich eine Art Benchmark - und über so eine Latte muß MV Agusta dann auch springen, nicht nur "irgendwie" mithalten.
Heilige Mutter von der gesegneten Beschleunigung, verlaß' uns jetzt nicht!
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#8
(20.11.2022, 13:12)Georgios schrieb:
(20.11.2022, 12:54)the_wombel schrieb: ... und die Tenere hat auch so 200 rum..

Ja, aber fahrfertig und nicht trocken. Aber wenn die Geometrie stimmt, könnte es sich trotzdem angenehm fahren. BMW bringt es ja auch fertig, daß man das Gewicht ihrer schweren Brocken beim Fahren nicht spürt.

Ja..aber eben nur eine 700 er...
Cu/ the_wombel.. (Jürgen)  X_090
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#9
(20.11.2022, 13:45)eetarga schrieb: Geometrie hin oder her.

Entweder wollen die eine wirkliche Retroenduro bauen, so á la Cagiva Elefant, oder einen Poser wie die neue African Twin?
Ich sehe den Sinn nicht, geht es in die Richtung "richtige" Enduro, dann ist jedes Kilo zuviel ...

So gesehen hast Du recht. Man sollte wirklich zwischen einer Reiseenduro, welche heutzutage eigentlich ein Tourenmotorrad mit leichter Schotter-Feldwegfähigkeit ist, und einer "richtigen" Enduro unterscheiden.
Das Problem ist, daß der Kunde heute an einem Motorrad alles dran haben will, was es so gibt. Und das schon ab Werk. Das bringt das Gewicht nach oben.
Grüße Georgios

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#10
Alles halb so wild!!! Die 900er Elefant hatte auch so um die 225 Kilo und stolze 67 PS und keinerlei elektronische Helferlein.
Die Gran Canyon hatte doch auch deutlich über 200 Kilo und von der Leistung brauchen wir mal gar nicht reden.
Da find ich 220 Kilo bei 124 PS gar nicht mal zu schlecht, ausserdem ist es noch ein bildschönes Mopped. Bin schon auf den ersten Testbericht gespannt.
Ich weiß schon auch daß zwischen Trocken-, Leer- Gewicht und fahrfertig ein paar Kilo unterschied ist. Das macht das Kraut nicht wirklich fett.

Aber es wird immer Leute geben die auch ein geschenktes Kilo Gold schlecht reden können.
Mangelnde Leistung wird mit Wahnsinn ausgeglichen!!!!
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#11
....für einen Dreizylinder und dazu noch "volle Hütte" sind proklamierte 220 Kilo (real dann min. 225 Kilo) ein sehr guter Wert....dazu hat der Dreizylinder von Emme Vuu ein Alleinstellungsmerkmal mit großen Unterhaltungswert (zumindest der 800'er Drilling ist schön "Drehstark" und auf diesen basiert höchstwahrscheinlich der 93x'er wie man liest...).

Jetzt kommt mir nicht mit Triumph: Die Triumph Drillinge waren Eisenschweine und nicht wirklich agil....
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#12
5 kg für 20 Liter Benzin, x Liter Öl, Kühlflüssigkeit, Fahrwerksöl und Batterie? Habe ich noch etwas vergessen?
Grüße Georgios

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#13
...für das Gebotene immernoch Top!

btw: Batterie gehört meines Erachtens immer zum Fahrzeug und ist nicht als "Trocken" zu deklarieren....
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#14
Das hält jeder Hersteller anders. Ducati treibt es manchmal auf die Spitze.
Grüße Georgios

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#15
Dagegen ist die Navi mit ihren angegebenen 210kg Leergewicht ja ein Fliegengewicht. Fortschritt ist oft meist ein Rückschritt. X_017 
Und das Leergewicht ist mit 90% Tankfüllung gemessen. X_015 

So, jetzt hab ich meinen Senf auch dazu gegeben. Floet
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#16
....die Navi wiegt deutlich über 240 Kilo; auch mit nicht randvollen Tanks!
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#17
Komisch dass in allen technischen Daten die man im Netz findet 210kg steht X_016 . Hast du mit Koffern nachgewogen? Biggrin
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#18
Hab noch mal ausgiebig im Netz geforscht. Maximale Angabe die ich fand war Leergewicht 225kg. Ziehen wir da 15 kg für den Sprit ab kommt man locker auf ein Trockengewicht von 210 kg.
Aber zurück zur Lucky Explorer, optisch ein Hingucker und die Leistungsdaten versprechen einiges. Gegenüber dem Kraftpaket das im Herz einer KTM 1290 Adventure schlägt und die ein Trockengewicht von 215 kg angibt deutlich im Hintertreffen.
Vom Preis bei MV, den man erwarten darf, wird es sicher kein Verkaufsschlager.
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#19
Zitat:Jetzt kommt mir nicht mit Triumph: Die Triumph Drillinge waren Eisenschweine und nicht wirklich agil....

Alle Tiere lieben sich, nur das Opossum Diederich fanden alle widerlich...


Ich habe in diesem Sommer "versehentlich" einen Tiger T400 gekauft. Der weinte in einer deutschen Werkstattecke und mußte einfach mit. Zustand nach Durchsicht, top, hatte erst um die 30tkm aus Liebhaberhand.

Mal ehrlich, ich habe den dann so hin und wieder im Umfeld mal laufen lassen, bevor ich ihn weiter verkauft habe.

Also für das Baujahr - 1998 - ging der Tiger wie Hölle. Gut, er braucht mehr Drehzahl um in die Tatzen zu kommen als meine GC, aber wenn der dann läuft, dann geht da echt was...

Klingt vielleicht komisch, aber ich habe den deshalb weiter verkauft. Hier sind 90 oder 100 km/h max. - da fängt der Tiger erst an loszuschieben. man merkt einfach, daß es damals ! die schnellste Reisenenduro war - und da geht die Party erst so ab 110 bis 120 los, dann schiebt es aber richtig und das Ding geht voll dynamisch gegen 180, auch auf schlechtem Asphalt - spurstabil und satt. 

Sowas kommt noch mal ins Haus, das war nicht der letzte Tiger...
   
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#20
wer fährt den mit einer Reiseenduro über 100Km/h wenn ich schnell fahren will kaufe ich mir ein Sportler
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#21
Was schnell ist ist doch mal völlig relativ. Ich habe in diesem Herbst dann meine 1000er Kawasaki verkauft, weil sich ja mein Streckenprofil und die Nutzung deutlich verschoben hat. Da würde ich von schnell mal ab so 150/160 sprechen wollen, alles Andere
ist bzw. war da relativ ruhig. Selbst auf einer Rückreise mit Sozia waren wir da auf eienr ruhigen Landstraße immer jenseits 120 km/h unterwegs, pendelten so bis 140 und alles im grünen Bereich. Dann wurde der Reisedampfer erst flott und dynamisch.

Der Tiger hat mich einfach beeindruckt, wie stabil und satt er auf wirklich schlechtem Asphalt lag und alles wegsteckte.

back to the roots - das ist ja eben auch die Auslegung die ich bei der MV für einen Enduro im 800/900 er Segment erwarten würde, das Ding sollte schon ab so 3500 U/min so richtig brennen, eine max. Drehzahl von jenseits 9000? Wofür? Auf die Bahn will ich mit so einem Ding eben bestimmt nicht. Ich bin mal auf die Drehmomentkurve gespannt wenn das Ding getestet und bewertet wird.
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#22
Na dann muss ja die MV wie eine Rakete sein gegenüber der T400 sein, Leergewicht gleich und gut 40 PS mehr.......
Mangelnde Leistung wird mit Wahnsinn ausgeglichen!!!!
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#23
Zitat:Na dann muss ja die MV wie eine Rakete sein gegenüber der T400 sein, Leergewicht gleich und gut 40 PS mehr.......


Meinetwegen kann das Ding abgehen wie ein Dragster, nur ist es Das. auf was die Motorradwelt bei einer 900er Enduro im Jahr 2023 wartet?
Die Frage ist doch wo bzw. bei welcher Drehzahl welches Drehmoment anliegt...

Meine Wette würde dahin gehen, das MV hier vielleicht mit den möglichen Einstellungen im Motormanagement mehr bietet als bisher Standard war, also nicht nur "Rain, Main und Sport" wie bei vielen Wettbewerbern.

Sind ja doch mehr als 25 Jahre durchgelaufen, seit eine GC bzw. ein Tiger T400 im Showroom als Neuheit standen....
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#24
Genau, 25 Jahre sind rum, daher haben ja die Moppeds auch deutlich mehr Leistungsgewicht und auch schwere Helferlein.
Sind wir mal realistisch, wenn 50% von den Käufern das Teil mal auf nem Feldweg oder im Wald fahren ist das schon hoch gegriffen.
Mangelnde Leistung wird mit Wahnsinn ausgeglichen!!!!
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